Документальная проза Тамары Петкевич - о детстве, отрочестве, юности, аресте и семи годах, проведенных в сталинских лагерях - впервые была издана в 1993 году. Затем свет увидела книга "На фоне звезд и страха", продолжившая повествование, посвященное событиям второй половины XX века (возвращение из лагеря, работа в театре, реабилитация, перипетии личной жизни). Обе книги разошлись солидными тиражами, но не утолили читательский интерес. В год своего девяностолетия писательница переработала и дополнила воспоминания. На сей раз они издаются вместе, в виде двухтомника.
Alena Machoninová Bücher







Kůže
- 296 Seiten
- 11 Lesestunden
Román vypráví příběh dvou žen, černošské otrokyně z amerického Jihu a ruské nevolnice, jejichž osudy se prolnou. Stylově odvážná próza tematizuje otroctví, nevolnictví a svobodu, obecnou i ženskou emancipaci a klene se v široké linii až k reflexi problémů současné ruské občanské společnosti, rozpolcené mezi minulostí a budoucností, Východem a Západem. Vyprávění je neseno svébytným, pohádkově kolébavým stylem s prvky fantaskna.
Jakobsleiter
Roman
So wurde noch nie über die russische Gesellschaft geschrieben Nach der Oktoberrevolution ziehen Jakow und Marussja mit ihrer kleinen Familie nach Moskau. Während Marussja der neuen Regierung vertraut, erkennt Jakow bald die Missstände und spricht sie offen an. Unter Stalin wird er nach Sibirien verbannt. Seine Frau lässt sich scheiden, auch der Sohn wendet sich von ihm ab, und seine Enkelin Nora sieht er nur einmal als Kind. Sie, die ein bewegtes Leben führen wird – Bühnenbildnerin, alleinerziehend, georgischer Geliebter – lernt ihren Großvater erst aus seinen Liebesbriefen an die Großmutter kennen. Angeregt durch den Briefwechsel ihrer Großeltern erzählt Ljudmila Ulitzkaja die Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert aus unmittelbarer Nähe.
Reise in den siebenten Himmel
- 512 Seiten
- 18 Lesestunden
Der Roman erzählt von einem Arzt mit hellseherischen Fähigkeiten, seiner Liebe, Konflikten und seinem Scheitern. Pawel Kukotzki, aus einer alten Medizinerfamilie, entzieht sich den Zwängen des Stalinismus, indem er zeitweise als verantwortungsloser Trinker auftritt. Dennoch ist er ein Koryphäe, die Schicksale ändern kann. Zu Beginn des Krieges rettet er Jelena durch eine riskante Operation, in die er sich verliebt. Jelena und ihre Tochter Tanja ziehen zu ihm, doch an diesem Tag erreicht sie die Nachricht vom Tod ihres Mannes an der Front, was zu einem Schuldkomplex führt. Trotz anfänglicher Harmonie zwischen Pawel und Jelena bricht nach zehn Jahren eine Familienstreitigkeit über Abtreibung die Idylle. Jelena zieht sich in sich zurück und sitzt reglos wie eine Puppe im Sessel, während sie eine innere Reise in den siebten Himmel antritt. Dort verarbeitet sie ihre Schuldgefühle und die ihrer Nächsten und hat prophetische Visionen über das Schicksal ihrer Tochter. Ljudmila Ulitzkaja verbindet das Leben verschiedener Generationen und Biografien zu einem vielschichtigen Roman über Glück und Verzweiflung, Einverständnis und Tragik, Schuld und Sühne sowie Leben und Tod, der die großen ethischen Fragen unserer Zeit und ein halbes Jahrhundert russischer Geschichte thematisiert.
Čtrnáct drobných vycizelovaných próz. Každá následující je vždy o něco delší. Sotva patrný detail z jedné v jiné maniakálně bují, hrozí, že ze stránek knihy pronikne do našich životů a dokáže, že jsou jen zápisem kohosi cizího – jako v poslední povídce souboru. Alexej Cvetkov (*1975) si ve svých snových, jarmarečně pohádkových, fantaskních i vědeckofantastických textech nemilosrdně podává svou současnost plnou osamění, je však dalek jakéhokoli aktivismu. Čtenáře, který se blaženě koupe v jeho vytříbeném stylu, strhává proudem asociací a obrazů – sebevědomě pak svým utopencům kraluje.
Eine junge Frau kommt Mitte der dreißiger Jahre nach Moskau, um ihr Glück zu suchen. Moskwa, »Tochter der Revolution«, ist ein starkes, prachtvolles Geschöpf, eine Fallschirmspringerin, der Wind ist ihr Element. Beim Besuch einer Metrobaustelle stürzt sie in den Schacht und verliert ein Bein. Ihrer Attraktivität tut dies keinen Abbruch. Bei zahllosen erotischen Abenteuern lernt sie Männer kennen – darunter einen Ingenieur, eine Chirurgen und einen aus der Gesellschaft ausgestoßenen Intellektuellen –, die sich unsterblich in sie verlieben. Für Moskwa ist Sex nur eine physiologische Notwendigkeit. Unter Glück versteht sie etwas anderes, etwas Zukünftiges. Zum Leben mit einem einzelnen Mann fühlt sie sich nicht geschaffen, und solange sie ihre Entsprechung, ihr Glückskorrelat noch nicht gefunden hat, gibt sie dem Alleinsein den Vorzug. Die glückliche Moskwa , Platonows letzter, erst Anfang der neunziger Jahre entdeckter Roman, trägt unverkennbar symbolische Züge. Im Vergleich mit der Baugrube und Tschewengur fast traditionell und auf schreckliche Weise heiter geschrieben, verkörpert sich in seinen Figuren der martialische Untergang der Menschheitsutopie – zu einer Zeit, als das Leben laut Stalin »besser, fröhlicher« geworden war.
Das grüne Zelt
Roman
Leben in gestohlener Luft Schicksale, die man nie mehr vergisst: Ljudmila Ulitzkaja erzählt von drei Freunden, die in der Sowjetunion aus Liebe zur Literatur zu Dissidenten werden. Ilja, der Fotograf, wird schon früh zum Chronisten der regimekritischen Bewegung. Erst Jahre später stellt sich heraus, dass er auch für den Geheimdienst KGB tätig war, und er muss fliehen. Eine Tragödie für seine Frau Olga, die ihn bei seinem Tun unterstützt hat. Für sie bleibt er die große Liebe ihres Lebens, auch als er im Westen längst mit einer anderen zusammenlebt. Auch Micha und Sanja geraten in Konflikt mit der Staatsmacht ...
A breathtaking story of grief, queer love and a young woman's search for creative fulfilment: for fans of On Earth We're Briefly Gorgeous and Crying in H Mart.
Hella
- 264 Seiten
- 10 Lesestunden
Hella je literární prvotinou rusistky Aleny Machoninové. Její titul odkazuje na vlastní tematický základ prózy-eseje, a tím jsou osudy Helly, resp. Heleny Frischerové – české Židovky, která byla předobrazem postavy Ri z románu Jiřího Weila Moskva-hranice. Původně se mělo za to, že Hella byla společně se svým manželem popravena za stalinského Velkého teroru. Před několika lety se však ukázalo, že Hella strávila deset let v Gulagu na severu Ruska a po propuštění žila v Moskvě až do své smrti v roce 1984. V roce 2017 dokonce vyšly její lágrové vzpomínky v českém překladu. Machoninová se snaží rekonstruovat její osudy i vnitřní život na základě všech dostupných faktů včetně Helliny korespondence. Činí tak ale svébytnou prozaickou formou, která reflektuje širší souvislosti, minulost i současnost Ruska, vztah literatury a reality, jakož i svou vlastní cestu k osobnosti Helly Frischerové. Propracovaná, umělecky pravdivá a hluboce prožitá próza je zároveň knihou o návratech, či jejich nemožnosti, o domově a nostalgii, o literatuře a překladu.



