Mecklenburg-Vorpommern hat nicht nur feinsandige Strände und aufwendig restaurierte Altstädte zu bieten. Im dünn besiedelten Land an der Ostsee findet man auch geheimnisvolle „Geisterstätten“: Orte, die einst von Bedeutung waren, in denen heute aber Ruhe und Verfall herrschen. Vierzehn solcher Relikte der Vergangenheit werden hier vorgestellt, darunter das von den Nationalsozialisten geplante Seebad in Prora, die morbide Seefahrtsschule in Wustrow, die Landesirrenanstalt Domjüch mit ihrer unheilvollen Geschichte und der obskure Stasi-Bunker bei Crivitz. Martin Kaule und Arno Specht haben sich auf die Spuren des Verfalls begeben und zeigen in Bildern und Geschichten ein weithin unbekanntes Mecklenburg-Vorpommern: vergessen, verlassen, still und voll schaurigem Charme.
Martin Kaule Bücher






Tschernobyl und die gesperrte Zone. Relikte aus Utopia
- 180 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 veränderte das Leben vieler Menschen und führte zur Evakuierung von 350.000 Personen. Fotografen präsentieren 35 Jahre später eindrucksvolle Bilder aus der Sperrzone, darunter die Stadt Prypjat und das Kernkraftwerk. GPS-Koordinaten unterstützen Abenteurer bei eigenen Besuchen.
Geisterstätten der Stasi. Vergessene Orte im Osten Deutschlands
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Autoren Martin Kaule und Arno Specht präsentieren vierzehn verlassene Liegenschaften der Stasi in der DDR, darunter eine Agentenschule im Bunker und ein stillgelegtes Kernkraftwerk. Die eindrucksvollen Fotografien und spannenden Texte beleuchten die düstere Geschichte dieser Orte.
Das Dritte Reich brachte eine Vielzahl von technischen Meisterleistungen hervor, die oftmals im Geheimen in gigantischen unterirdischen Bunkersystemen entwickelt und getestet wurden. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges waren die Siegermächte überwältigt von den Leistungen der deutschen Forscher und Konstrukteure und viele Entwicklungen wurden sofort übernommen, z.B. in der Flugzeugtechnik und beginnenden Raumfahrt. In dieser aktualisierten und überarbeiteten Neuauflage beleuchten die Autoren diesen spannenden Themenkomplex mit erstklassigem Bildmaterial, das sie in vielen Jahren zusammengetragen und teils selbst fotografiert haben.
Zwischen 1933 und 1945 schufen die Nationalsozialisten zahlreiche Rüstungswerke, Militäranlagen, Konzentrationslager und Erziehungsanstalten. Über die Jahre sind viele dieser Relikte der NS-Diktatur in Vergessenheit geraten und dem Verfall überlassen worden. Vierzehn dieser düsteren Orte stellen Martin Kaule und Arno Specht hier vor, darunter das gigantische Hydrierwerk Pölitz, in dem synthetische Treibstoffe für die Wehrmacht hergestellt wurden, das Stollensystem »Geheimprojekt Riese« und Stätten der Indoktrination wie die Napola Anhalt. Eindrucksvolle Fotografien und informative Texte erzählen die beklemmenden Geschichten, die sich hinter den bröckelnden Mauern verbergen – und erinnern an Deutschlands dunkle Vergangenheit.
Geheimprojekte des Heeres
1939-1945
Das Dritte Reich brachte eine Vielzahl von technischen Meisterleistungen hervor, die oftmals im Geheimen in gigantischen unterirdischen Bunkersystemen entwickelt und getestet wurden. Nach Ende des Krieges waren die Siegermächte überwältigt von den Leistungen der deutschen Konstrukteuren. Viele Entwicklungen z.B. bei den schweren Panzern wurden sofort übernommen. Dieser Band gibt Einblick in den Rüstungskomplex und die Versuchsanstalten des Dritten Reichs. Dabei beleuchtet er mit erstklassigem Bildmaterial die geheimen Entwicklungen des Heeres von schweren und überschweren Panzern, Eisenbahngeschützen sowie von Fernwaffen und Raketen.
Bunkeranlagen - Gigantische Bauten in Deutschland und Europa
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Kolosse aus Beton und Bunkeranlagen im Bild-/Text-PorträtDie im 20. Jahrhundert errichteten europäischen Bunkeranlagen gelten heute als Mahnmale für Krieg und Leid - aber auch als verteidigungsstrategische Meisterleistungen von überraschender architektonischer Vielfalt.An der Schwelle zum 20. Jahrhundert hatten Sand und Ziegel als Materialien für den effektiven Festungswerkbau ausgedient. Bunker und Verteidigungsanlagen aus Beton und Stahl sollten modernen Bomben und Granaten trotzen. Hier werden die interessanteste, heute noch erhaltenen Bunker Europas vorgestellt, je mit Fotos und detaillierten vom Berliner Hochbunker in der Reinhardtstraße bis zu den Raketensilos im ukrainischen Pervomaisk.
Die ehemalige Stasi-Zentrale in der Berliner Normannenstraße und das zentrale Gefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen sind nicht die einzigen baulichen Hinterlenschaften, die an die Geheimpolizei der DDR erinnern. Überall in Ostdeutschland finden sich frühere Dienststellen und Untersuchungshaftanstalten der Staatssicherheit, Führungsbunker, Abhöreinrichtungen und Ausbildungsstätten. Mehr als 20 wichtige Bauwerke, in denen MfS-Mitarbeiter agierten und die heute teilweise Gedenkstätten sind, werden in diesem Buch mit knappen informativen Texten und zahlreichen Fotos vorgestellt. ( Dieses Buch enthält 42 Abbildungen; in gleicher Reihe ( Orte der Geschichte ) sind ab Frühjahr 2014 unter anderem Bände zu Peenemünde, Prora, Wolfsschanze, Berliner Olympiastadion, Insel Helgoland, Westwall und zum Reichsparteitagsgelände Nürnberg verfügbar. Weitere Infos zur Buchreihe im orte-der-geschichte.de)
In den ehemals dünn besiedelten Regionen entlang der Ostseeküste bauten die Nationalsozialisten eine Vielzahl von militärischen und zivilen Anlagen: etwa das Raketentestgelände in Peenemünde auf der Insel Usedom, die Erprobungsstelle Tarnewitz bei Boltenhagen oder das gigantische 'Seebad Rügen' in Prora. Einige dieser Bauwerke sind geblieben, andere sind nur noch schwer auffindbar. Martin Kaules Buch hilft mit detaillierten Informationen, historischen Fotografien und zahlreichen Karten bei der Spurensuche zwischen Flensburg und Lübeck, Wismar und Swinemünde. Seine kritische Darstellung der Hinterlassenschaften aus der NS-Zeit informiert über die historischen Orte, zeigt, was aus ihnen geworden ist, wo Gedenkstätten existieren und wann sie besucht werden können.


