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Colum McCann

    28. Februar 1965

    Colum McCann ist ein international gefeierter Autor, dessen Werke tief in die menschliche Erfahrung eintauchen. Seine Prosa wird oft als musikalisch, filmisch und zart beschrieben und verwebt Fakten und Fiktion, um komplexe Beziehungen und drängende Themen zu erforschen. McCann fügt oft disparate Elemente – Geschichte, Kunst, Natur und Politik – zu zusammenhängenden, kraftvollen Erzählungen zusammen. Seine Fähigkeit, persönliche Tragödien mit einem universellen Ruf nach Frieden und Verständnis zu verflechten, findet bei Lesern weltweit Anklang.

    Colum McCann
    Gesang der Kojoten
    American Mother
    Fischen im tiefschwarzen Fluß
    Hungerstreik
    Apeirogon
    Briefe an junge Autoren
    • Briefe an junge Autoren

      Mit praktischen und philosophischen Ratschlägen

      Colum McCann gibt angehenden Schriftstellern Anregungen für den Schreibprozess: Wie muss die erste Zeile eines Buches aussehen? Wie stellt man sich der leeren weißen Seite? Wie erschafft man Figuren? Aber er gibt auch praktische Tipps, wie man einen Agenten findet, wie viele Schreibpausen man einlegen sollte und wie man am besten mit Kritikern umgeht. Er notiert Überlegungen zur Einstellung, die zum Schreiben nötig ist, und geht auf die mentalen und philosophischen Herausforderungen ein, die jedem Autor irgendwann begegnen. So entsteht ein zugleich empathischer wie pragmatischer Ratgeber für Schreibbegeisterte. Inspirierend, ermutigend, provokant!

      Briefe an junge Autoren
      4,4
    • Apeirogon

      • 608 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Der Spiegel-Bestseller «Apeirogon» ist der große Roman über Palästina – und Colum McCanns Meisterwerk. Rami ist Israeli, Bassam Palästinenser. Sie stehen auf unterschiedlichen Seiten der Mauer. Und doch eint sie die Trauer: Denn beide Männer haben eine Tochter im Nahost-Konflikt verloren, Töchter, die Zeichen von erfüllter Liebe waren, bevor sie starben. Jetzt kämpfen Rami und Bassam gemeinsam, für den Frieden … Colum McCann hat einen flammenden Aufruf zur Aussöhnung im Nahen Osten geschrieben, in Form eines großen, ebenso politischen wie poetischen Epos über den Palästina-Konflikt. Ein kaleidoskopischer Text, der die zeitlose Frage stellt: Wie leben wir weiter, wenn das Liebste verloren ist? Und: Wie kann der Mensch Frieden finden? Mit sich selbst, mit anderen. «Das beste Buch des Jahres.» (Elke Heidenreich in der Süddeutschen Zeitung)

      Apeirogon
      4,3
    • Colum McCann wollte seine Geschichte mit dem Meer schreiben, doch jedes Mal, wenn er sich daran machte, blieb das Blatt vor ihm weiß. Er war sich stets sicher, dass es sie gab, diese seine Geschichte mit dem Meer, doch immer wieder entglitt sie ihm. Bis er eines Tages begriff, dass er sie bereits geschrieben hatte: „Jedes Mal, wenn ich an diese Geschichte dachte, kehrte ich in Gedanken zu der kleinen Stadt in Galway zurück, die ich vor vielen Jahren für meine Erzählung Hungerstreik erfunden habe.“ Der Schlüssel zu der Geschichte, die Colum McCann nie aufschreiben konnte, liegt in einer anderen Geschichte verborgen. Dieses Buch erzählt sie beide.

      Hungerstreik
      4,0
    • Fischen im tiefschwarzen Fluß

      Stories. Dtsch. v. Matthias Müller

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      The short fiction of Colum McCann documents a dizzying cast of characters in exile, loss, love, and displacement. There is the worn boxing champion who steals clothes from a New Orleans laundromat, the rumored survivor of Hiroshima who emigrates to the tranquil coast of Western Ireland, the Irishwoman who journeys through America in search of silence and solitude. But what is found in these stories, and discovered by these characters, is the astonishing poetry and peace found in the mundane: a memory, a scent on the wind, the grace in the curve of a street. Fishing the Sloe-Black River is a work of pure augury, of the channeling and re-spoken lives of people exposed to the beauty of the everyday.

      Fischen im tiefschwarzen Fluß
      3,7
    • American Mother

      Eine Geschichte von Hass und Vergebung

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      In «American Mother» begegnet Diane Foley, Mutter des 2014 ermordeten Journalisten James Foley, dem Mörder ihres Sohnes. Gemeinsam reflektieren sie über sein Leben und den Kampf gegen Hass und Schmerz. Diane setzt sich für Geiselangehörige ein und zeigt bemerkenswerten Glauben und Mitgefühl, was den Leser tief berührt.

      American Mother
      4,1
    • Gesang der Kojoten

      • 264 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Nach einer fünfjährigen Weltreise, auf der Suche nach seiner verschwundenen Mutter, kehrt Conor Lyons nach Irland zu seinem alten Vater zurück, der in einem trüben Fluß nach den letzten Fischen angelt. Mit Hilfe vergilbter Fotos und rätselhafter Erinnerungen will Conor die Wahrheit über seine Eltern und sich erfahren. Ein melancholischer Epos über Vergänglichkeit, Liebe und Verlust.

      Gesang der Kojoten
      4,0
    • Wie alles in diesem Land

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In drei außergewöhnlich sensiblen Erzählungen bringt Colum McCann das Kunststück fertig, den nordirischen Bürgerkrieg und dessen Ursachen zu beschreiben, ohne das Thema ein einziges Mal direkt zu nennen. Allein durch die Poesie und die Bildkraft seiner Sprache gelingt es ihm, im Besonderen des oft vergessenen politischen Dramas das Allgemein-Menschliche zu zeigen. Er macht deutlich, wie Feindschaft zwischen den Menschen in den Köpfen entsteht und sich verfestigt. Etwa am Beispiel eines pubertierenden Jungen, der die bittere Erfahrung macht, dass Heldentum seinen Preis hat, oder an dem einer jungen Frau, die dem falschen Mann ihre Sympathie schenkt und das Liebste verliert, was sie hat. Einer der besten irischen Autoren seiner Generation erhebt hier die Stimme für die Menschlichkeit - ohne politisch Stellung zu nehmen, aber mit der poetischen Kraft und der wilden Melancholie des betroffenen Dichters.

      Wie alles in diesem Land
      3,9
    • «Keiner, der über New York schrieb, ist jemals tiefer eingetaucht und höher aufgestiegen.» Frank McCourt Im Jahr 1974 sind die Menschen in New York müde von Richard Nixon und dem Vietnamkrieg. Sie haben auch so schon Probleme genug in einer Stadt des ewigen Überlebenskampfes. Am Morgen eines schönen Augustsommertags starren die Passanten in Lower Manhattan daher ungläubig zu den Twin Towers hinauf. Fast einen halben Kilometer über ihnen läuft, springt und tanzt ein Hochseilartist – ein schwebender Moment von absoluter Freiheit und künstlerischem Triumph. Doch unten in den Straßen geht das Leben weiter, für die Armen und die Reichen, die Sorglosen und die Unglücklichen Ausgezeichnet mit dem National Book Award

      Die große Welt
      4,0
    • Neue Erzählungen vom amerikanisch-irischen Bestsellerautor Colum McCann sind lebensnah, politisch und poetisch. Die Washington Post beschreibt die Geschichten als Ausdruck von McCanns Genie, da sie das unglaubliche Mysterium der menschlichen Erfahrung einfangen. In der längsten Erzählung, 'Dreizehn Sichtweisen', geht ein alter Mann an einem verschneiten Tag in Manhattan mit seinem Sohn essen. Nach dem Essen wird er allein auf der Straße überfallen und getötet. Die Kriminalbeamten rekonstruieren seine letzten Schritte mithilfe von Überwachungskameras, was ihrer Arbeit eine poetische Dimension verleiht, da sie nach einem Schlüssel suchen, der alles erklärt. Diese zentrale Erzählung wird durch weitere Geschichten ergänzt: Eine Frau telefoniert an Silvester aus einem Unterstand in den afghanischen Bergen, während eine andere ihren früheren Folterer im Fernsehen erkennt. McCanns Themen sind vielfältig und stark an aktuellen Ereignissen orientiert, doch im Kern geht es um die Zerbrechlichkeit seiner Figuren und die Kraft, die sie aus ihrem Leben schöpfen. Er entdeckt in den verborgensten Ecken unseres Daseins das, was uns groß macht.

      Wie spät ist es jetzt dort, wo du bist?
      3,9
    • “McCann ist ein Geschichtenerzähler, wie wir wirklich nur wenige haben.” (Elke Heidenreich) Rudolf Nurejew galt als einer der größten Tänzer aller Zeiten. McCann begibt sich in seinem Roman auf die Spuren eines Künstlerlebens, das rätselhaft bleibt. Aus der Sicht der Wegbegleiter des Genies erzählt, entsteht ein schillerndes Kaleidoskop, das von Ost und West, Partyleben und Künstlereinsamkeit, Genialität, Trieb und Tod erzählt. Ein Leben wie ein Roman – ein wilder Tanz. “Das Buch ist so schwerelos wie ein Grand jeté seines Helden.” (Der Spiegel)

      Der Tänzer
      3,9
    • Dublin, 1845: Der amerikanische Abolitionist Frederick Douglass reist durch das von Hungersnot gepeinigte Irland, wo die Leute schlimmer leiden als unter der Sklaverei. Neufundland, 1919: Die beiden Flieger Jack Alcock und Arthur Brown unternehmen den ersten Nonstopflug über den Atlantik mit Kurs Irland. New York, 1998: US-Senator George Mitchell verlässt seine junge Frau und sein erst wenige Tage altes Baby, um in Belfast die nordirischen Friedensgespräche zu einem unsicheren Abschluss zu führen. «Transatlantik» verwebt drei ikonische historische Momente mit dem Schicksal dreier Frauen: Angefangen bei der irischen Hausmagd Lily Duggan, in der Frederick Douglass die Liebe zur Freiheit weckt, folgt der Roman ihrer Tochter Emily und ihrer Enkelin Lottie in die USA und, später, zurück auf die Insel. Ihr Leben spiegelt den Verlauf der bewegten Nationalgeschichte Irlands und Amerikas. Dabei spielt ein vergessener, über drei Generationen nicht geöffneter Brief eine entscheidende Rolle. «Transatlantik» ist ein kraftvolles Epos über die Kollision von Geschichte und persönlichem Schicksal – geschrieben mit unvergleichlicher dichterischer Intensität, mit leuchtenden Szenen und klingender Sprache.

      Transatlantik
      3,9
    • Der Himmel unter der Stadt

      • 351 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Als Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem East River der erste Tunnel entsteht, der Brooklyn mit Manhattan verbindet, ahnt niemand, dass viele Jahrzehnte später Menschen in dem unterirdischen Labyrinth leben werden.

      Der Himmel unter der Stadt
      3,9
    • Zoli

      • 382 Seiten
      • 14 Lesestunden

      «Ein ganz großartiges Buch: frei, grausam, wild, schön, ernst.» Elke Heidenreich Zoli ist eine junge, starke und außergewöhnliche Frau vom Volk der Roma. Sie stammt aus Bratislava und hat in den Wäldern der Umgebung den Vernichtungsfeldzug der Deutschen gegen ihre Leute überlebt. Als sie Jahre später die traditionellen Gesänge ihres Volkes veröffentlichen will, wird sie vom sozialistischen Regime unter Druck gesetzt. Auch die Sippe und ihr Geliebter verstoßen sie. Zoli flieht in den Westen – allein und mittellos, aber voller Hoffnung, doch noch irgendwo ihr Glück zu finden. «Ein großartiges Buch und eine wunderbare Geschichte.» Roddy Doyle

      Zoli
      3,7
    • Twist

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      In diesem Roman laufen viele Geschichten zusammen, es geht um das, was uns erst zu Menschen macht: die Verbindung mit den anderen. 2019 geht der Journalist Fennell in Kapstadt an Bord der Georges Lecointe, eines Reparaturschiffs für Kabelbrüche in der Tiefsee. Er soll eine Reportage schreiben, über Kommunikation und ihre Störungen. Im Fokus: die Tiefseekabel, die die globalen Datenflüsse leiten, ständig gefährdet durch Naturereignisse, Krieg und Terrorismus. Der Missionschef Conway scheint nicht glücklich über den Gast, der sich für alles zu interessieren scheint – vielleicht auch für Conways Frau Zanele? Es sieht auch erst nicht danach aus, als sei so bald ein Einsatz fällig – bis eines Morgens in der Stadt Chaos ausbricht: Internet tot, Telefone stumm, kein Geld am Automaten. Eine Havarie mitten im Atlantik, in großer Tiefe, ganz Afrika ist betroffen. Das Schiff lichtet den Anker. Nach Wochen auf hoher See dann eine erschreckende Nachricht: Auf Zanele wurde ein Anschlag verübt. Als Fennell zu neugierig wird, eskaliert der Konflikt. Allein mit der Crew auf dem Kabelleger umkreisen sich die beiden Männer …

      Twist
      3,7
    • Reportagen #58

      Das unabhängige Magazin für erzählte Gegenwart

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Reportagen schickt die besten Autorinnen und Autoren rund um den Globus. Für Geschichten, die bleiben.In dieser Ausgabe:- Miss Marple aus Zürich. Sie beschattet Erbschleicher, Fremdgänger, Blaumacher. Unterwegs mit einerPrivatdetektivin im mondänen Seefeld. Von Juliane Schiemenz.- Albtraum auf 80m2. Feindliche Übernahme: Die Untermieterin Katherine Gladstone macht sich in einem New Yorker Apartment breit. Von Bridget Read- Der Ehefrau ausgeliefert. Ein Schlaganfall lässt Andrzej Grzela verstummen. Nur seine Augen können noch sprechen. Von Malgorzata Smolak.- Ein Haus in Palästina. Zwischen brennenden Autoreifen, Wasserwerfern und Checkpoints: Dar Jacir, eine Oase der Kunst. Von Colum McCann- Hier schweigt Ihr Kapitän. Nicht einmal das Swissair-Grounding veränderte das Leben von Langstreckenpilot Alex Borer so stark wie Corona. Von Christoph Keller- Die historische Reportage: Mütter Courage, 1995. Von Sonia Seymour Mikich.

      Reportagen #58
    • Verschwunden

      Erzählung

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      S’khol – so nennt man im Hebräischen Eltern, die ihr Kind verloren haben. Im Deutschen gibt es dafür kein Wort. Rebecca ist Übersetzerin aus dem Hebräischen. Ihr Mann hat sie verlassen, und sie lebt mit dem gemeinsam adoptierten Sohn Tomas im irischen Galway an der Atlantikküste. Der dreizehnjährige Tomas schwimmt für sein Leben gern im offenen Meer. Rebecca erfüllt seinen großen Traum und schenkt ihm einen Neoprenanzug – am nächsten Morgen, als sie aufwacht, sind er und der Anzug verschwunden. Es beginnen Tage des Suchens, des Wartens, des Hoffens, der Schuldgefühle, der Verzweiflung ...

      Verschwunden
    • Fishing the Sloe-Black River

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Set in Ireland and America, the twelve gems in this award-winning volume are tales of exile, loss, love, and displacement. The characters--oddballs and outcasts, misfits and travelers--are all in search of a way back home, or a way to leave it--from the anorexic nun who ends her days in a Long Island convent hospital to the weathered boxing champ fond of stealing clothes from a New Orleans laundromat..

      Fishing the Sloe-Black River
      3,6
    • Ailleurs, en ce pays

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In a daring tour de force, Colum McCann takes on the most intractable of conflicts: The Troubles in Northern Ireland In this, his fourth book, McCann, a writer of fierce originality and haunting lyricism, turns to the Troubles and reveals, as only fiction writers can, the reverberations of political tragedy in the most intimate lives of men and women, parents and children. In the title story, a teenage girl must choose between allegiance to her Catholic father and gratitude to the British soldiers who have saved the family's horse. The young hero of "Hunger Strike," a novella, tries to replicate the experience of his uncle, an IRA prisoner on hunger strike. And in "Wood," a small boy does his part for the Protestant marches, concealing his involvement from his blind father. Writing in a new form, but with the skill and force and sparkling poetry that have brought him international acclaim, Colum McCann has delivered masterful, memorable short fiction. ©2008 Colum McCann (P)2010 Audible, Inc.

      Ailleurs, en ce pays
      4,0
    • America Numéro 16

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      À l’heure où Donald Trump quitte la Maison Blanche et que les États-Unis entrent dans une nouvelle ère, America tire sa révérence avec un dernier numéro agrémenté pour l’occasion d’un poster inédit et d’une vingtaine de pages supplémentaires. Dans ce 16ème opus, retrouvez d’abord un grand entretien avec l’écrivain irlando-américain Colum McCann qui nous avait fait l’honneur de participer au premier numéro. Persuadé du rôle déterminant de la littérature, l’auteur livre ses inquiétudes nouvelles mais aussi ses espoirs face à l’inconnue de ces années post-Trump. Alors que Joe Biden vient d’être élu 46ème président, America s’interroge sur l’avenir de l’Amérique à travers des portraits de figures démocrates, un reportage sur le devenir du trumpisme ou encore un essai sur les GAFA, les autres maitres du pays. Autre temps forts de ce numéro, un conte fantastique inédit de la star de la BD Emil Ferris inspiré de la trouble période du confinement, une nouvelle de l’immense écrivain Ernest Hemingway, encore jamais publiée en France, ainsi que le parti pris de l’auteure Rachel Kushner qui imagine la conclusion minable de la relation entre le fils de Donald Trump et sa petite amie, métaphore du désamour du pays pour la défaite en hommage au film « Shame ».

      America Numéro 16
      4,0