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Gerhard Lohfink

    29. August 1934 – 2. April 2024

    Gerhard Lohfink widmete seine akademische Laufbahn der neutestamentlichen Exegese an der Universität Tübingen. Seit vielen Jahren setzt er seine Arbeit als Theologe für die Katholische Integrierte Gemeinschaft fort. Seine umfangreichen Schriften befassen sich mit tiefgreifenden Fragen des Glaubens und der Praxis. Lohfink bietet aufschlussreiche Perspektiven auf die Beziehung zwischen Gott und der Kirche.

    Der Letzte tag Jesu
    Jetzt verstehe ich die Bibel
    Braucht Gott die Kirche?
    Jesus von Nazaret - was er wolte, wer er war
    Auf der Erde, wo sonst?
    Die vierzig Gleichnisse Jesu
    • Die vierzig Gleichnisse Jesu

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Von keinem Menschen des Altertums werden uns so viele und so wirklichkeitsnahe Gleichnisse uberliefert wie von Jesus von Nazaret. Er beobachtet einen Samann beim Saen; eine Hausfrau beim Brotbacken; Kinder, die daruber streiten, was sie spielen sollen; einen Verwalter, der seinen Chef nach allen Regeln der Kunst betrugt; einen Terroristen, der einen Anschlag plant - und noch vieles andere. Jesus versteht es, seine Zuhorer in seine Erzahlungen hereinzuholen. Er kann provozieren, entlarvt Scheinwirklichkeiten und vermag zu trosten. Vor allem Er beherrscht die Kunst des Erzahlens. Seine Gleichnisse sprechen in kuhnen Bildern vom Reich Gottes und machen es gegenwartig, weil sie etwas vom Geheimnis seiner eigenen Person offenbaren. Dieses Buch behandelt alle Gleichnisse Jesu - ihre Gestalt, ihre realistischen Details, vor allem aber ihre ursprungliche Aussage und die Situation, in die hinein sie einst gesprochen wurden. Es ist immer auch unsere Situation.

      Die vierzig Gleichnisse Jesu
      5,0
    • Theologie kann auf verschiedene Weise vermittelt werden: prägnant, manchmal provokativ, weise und humorvoll. Gerhard Lohfinks Tagebuchnotizen thematisieren Fragen zu Theologie, Kirche, Glaube und Gesellschaft sowie naturwissenschaftliche und gesellschaftspolitische Aspekte. Viele Texte sind gegen den Trend formuliert und helfen, die Zeit besser zu verstehen, basierend auf dem Weisheitsschatz der jüdisch-christlichen Aufklärung. Lohfinks Aphorismen sind genussvoll und verbinden kluge Einsichten aus säkularen und christlichen Perspektiven, ohne einer der beiden Sphären Gewalt anzutun. Er zitiert vor allem relevante Gewährsleute, wie Johannes, der feststellt, dass ein Mann, der an Gott glaubt, aber seine Gebote nicht hält, ein Lügner ist. Lohfink versammelt rund 300 geistlich-lebensgeschichtliche Miniaturen, die aus Gelesenem, Gehörtem und Gesprächen entstanden sind. Diese Collagen befassen sich mit Themen wie Offenbarung, Kirche und Glaubensleben und bieten religiös-theologische Assoziationen für die heutige Glaubensexistenz. Er betont, dass wirklicher Glaube niemals weltlos ist und immer mit der Welt verbunden bleibt. Der biblische Exodus dient als Bild für den inneren Ruf, ein neues Zuhause zu finden, das für viele zur Heimat wird. Lohfink argumentiert, dass der christliche Glaube nur dann echt ist, wenn er den jüdischen Glauben im Herzen trägt.

      Auf der Erde, wo sonst?
      4,5
    • Wer war Jesus? Ein Prophet? Davon gab es viele. Ein Wunderheiler? Ein Sozialrevolutionär? Ein Weisheitslehrer? Auch davon gab und gibt es viele. Gerhard Lohfink fragt, was das Einmalige des Jesus von Nazaret ausmacht, er fragt nach dem Mehr, konkret nach dem Selbstbewusstsein Jesu, nach dem Anspruch, mit dem Jesus auftrat, nach dem, was er wirklich wollte. Das Ergebnis ist ein neues Bild des Jesus von Nazaret, überzeugend, vertiefend und in ausnehmend gut lesbarer Sprache geschrieben. Eine Bereicherung für alle, denen Christsein etwas bedeutet.

      Jesus von Nazaret - was er wolte, wer er war
      4,5
    • Am Ende das Nichts?

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ist die christliche Hoffnung auf Auferstehung noch lebendig oder müde geworden? Gerhard Lohfink widmet sich in diesem Buch dem Thema Tod und Auferstehung und untersucht, wie man heute darüber sprechen kann. Er argumentiert vor dem Hintergrund zeitgenössischer Vorstellungen und Erwartungen und stützt sich auf die Heilige Schrift, die christliche Tradition und die Vernunft. Mit seiner charakteristischen Sprache, die weder frömmelnd noch anbiedernd ist, bringt er die Kraft der christlichen Auferstehung zum Vorschein. Lohfink verdeutlicht, dass es nicht um weit entfernte Ereignisse geht, sondern um etwas, das uns unmittelbar betrifft und bereits begonnen hat – es erreicht uns im eigenen Tod. Das Nachdenken über dieses Thema hat ihn erneut die befreiende Kraft des christlichen Glaubens an die Auferstehung der Toten erkennen lassen. Wer in diesem Glauben verwurzelt ist, kann ohne Sorgen im biblischen Heute leben, da jede Lebensstunde Bedeutung und Hoffnung hat. Zudem kann er sich für den Aufbau einer gerechten Gesellschaft einsetzen, da die Welt der Auferstehung die von Gott geschenkte Endgestalt der Welt ist, für die wir hier kämpfen.

      Am Ende das Nichts?
      4,0
    • Das Vaterunser neu ausgelegt

      • 99 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Das Vaterunser ist das am häufigsten gesprochene Gebet der Welt. Aber durch die häufige Verwendung wird es schnell oberflächlich, die tiefe Bedeutung vergessen. Das Vaterunser ist zunächst und vor allem ein Gebet für die Jünger Jesu. Einer der prägnantesten Altmeister neutestamentlicher Exegese führt den Leser hinein in die ursprüngliche Situation Jesu und seiner Jünger und eröffnet in leicht verständlicher Form und Sprache einen Zugang, wie das Gebet zu verstehen ist und wie wir heute mit und aus diesem Gebet leben können.

      Das Vaterunser neu ausgelegt
      5,0
    • Beten schenkt Heimat

      • 260 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Viele Menschen möchten wieder lernen, wie man betet. Andere sind sich nicht sicher, ob sie überhaupt beten sollten. Sie wollen wissen, ob Beten ihnen hilft. Mehr noch: Ob es der Welt auch nur im geringsten weiterhilft. Dieses Buch gibt Antworten. Nicht in der Form eiliger Rezepte, sondern indem es in die Theologie des Betens führt. Dabei zieht es immer wieder die Bibel und dort vor allem die Psalmen heran, greift aber auch ständig auf persönliche Erfahrungen zurück. In ausnehmend gut lesbarer Sprache behandelt der Autor Fragen wie: An wen richtet sich das Gebet? Hat das Bittgebet einen Sinn? Was geschieht beim „Hochgebet“ der Messe? Worin liegt das Besondere der Psalmen? Wie meditiert man christlich? usw. Ein bewegender Zugang zum christlichen Beten.

      Beten schenkt Heimat
      5,0