Niemals aufgeben: ein Buch voller zweiter Chancen Alleinerziehende Mütter, Alkoholikerinnen auf Entzug, Haushaltshilfen, Krankenschwestern und Sekretärinnen – Lucia Berlin erzählt von unterprivilegierten Frauen, die um ein besseres Leben kämpfen. In Waschsalons, Cafés und Restaurants, Krankenhäusern und Arztpraxen zeigen sich die kleinen Wunder des Lebens oder entwickeln sich herzzerreißende Tragödien, denen die Autorin mal mit abgründigem Humor, dann wieder voller Melancholie, aber stets mit ergreifender Empathie auf den Grund geht. Unsentimental und unaufgeregt erkundet Lucia Berlin die Warteräume des Lebens und richtet ihren Blick nicht nur auf die schmutzigen Winkel, sondern auch auf die Sonnenstrahlen mitten im prosaischen Alltag.
Lucia Berlin Bücher
Die Erzählungen dieser Autorin tauchen mit einer durchdringenden Objektivität, die keine Urteile fällt, in menschliche Beziehungen und das tägliche Leben ein. Ihr oft mit Tschechow verglichener Stil fängt die feinen Nuancen der menschlichen Existenz ein. Durch meisterhaft gestaltete Kurzgeschichten enthüllt sie die Komplexität der menschlichen Psyche und sozialer Interaktionen. Ihr literarischer Einfluss reicht weit über ihren kommerziellen Erfolg hinaus und macht sie zu einer bedeutenden Figur im Bereich der Kurzprosa.







Abend im Paradies
Erzählungen
Sie kennt sie alle. Die Höhen und Tiefen des Alltags, die Momente des Glücks, der Verzweiflung, die Gefühle dazwischen: Lucia Berlin, deren Erzählungen seit ihrer Wiederentdeckung 2015 auf den Bestsellerlisten stehen. In 22 weiteren Storys begegnen wir ihnen wieder, den Ex-Frauen und alleinerziehenden Müttern, den Männern, die sie verlassen haben, den Süchtigen, den Kranken, den Liebenden. Zwischen Texas und Chile, New Mexico und New York ziehen sie hin und her, suchen, wie die Autorin selbst, nach einem Ort, an dem sie zu Hause sein können. Immer wieder entfaltet Lucia Berlin ihre einzigartige Fähigkeit, ehrlich und unsentimental, voller Melancholie und dunklem Humor davon zu erzählen, wie sich das Leben anfühlt.
Lucia Berlins Erzählungen, die zu den schönsten literarischen Wiederentdeckungen der letzten Jahre gehören, gehen auch deshalb so unter die Haut, weil sich in ihnen ihr eigenes wechselvolles Leben spiegelt. 18 Mal zog sie um, wurde mit 32 Jahren als Mutter von vier Söhnen bereits zum dritten Mal geschieden, war nirgends richtig zu Hause. Kurz vor ihrem Tod 2004 schrieb sie an einem Buch, das mehr als 20 kurze autobiografische Texte enthält, chronologisch geordnete Erinnerungen an die Orte, die sie prägten und an denen auch ihre Geschichten spielen. Sie beginnen 1936 in Alaska und enden (viel zu früh) 1966 im Süden Mexikos, mehr Zeit blieb ihr nicht. Ergänzt durch eine Auswahl von Fotos und Briefen, gibt der von ihrem Sohn Jeff herausgegebene Band einen faszinierenden Einblick in den Lebensstoff, aus dem Lucia Berlin ihre einzigartige Literatur geschaffen hat: »Da waren sie, die Geschichten ihrer Kindheit, die wir so oft gehört hatten, als wir noch klein waren. Nur geordnet und nicht mehr als Fiktion getarnt«. (Jeff Berlin im Vorwort)
»Jemand stirbt oder eine Liebe geht zu Ende und nichts wird aufgelöst, man bleibt einfach damit zurück«, hat Lucia Berlin über Anton Tschechow und seine Kunst des Erzählens mit offenem Ausgang einmal gesagt. So wenig wie ihr Vorbild richtet Lucia Berlin über ihre Figuren, so nah wie er zoomt sie das Leben heran: eine erste Liebe, eine Amour fou, scheiternde Ehen, kurze Affären. Immer wieder die Familie, vor allem die sterbende Schwester, aber auch der Kampf mit dem Alkohol, die Einsamkeit, das schlechte Gewissen, vor allem den Söhnen gegenüber. Lucia Berlins unsentimentaler, zugleich von tiefen Gefühlen geprägter Blick auf die Wechselfälle des Lebens und der dunkle, pointierte Humor machen diese Erzählerin so einzigartig und zeitlos modern.
»Jemand stirbt oder eine Liebe geht zu Ende und nichts wird aufgelöst, man bleibt einfach damit zurück«, hat Lucia Berlin über Anton Tschechow und seine Kunst des Erzählens mit offenem Ausgang einmal gesagt. So wenig wie ihr Vorbild richtet Lucia Berlin über ihre Figuren, so nah wie er zoomt sie das Leben heran: eine erste Liebe, eine Amour fou, scheiternde Ehen, kurze Affären. Immer wieder die Familie, vor allem die sterbende Schwester, aber auch der Kampf mit dem Alkohol, die Einsamkeit, das schlechte Gewissen, vor allem den Söhnen gegenüber. Lucia Berlins unsentimentaler, zugleich von tiefen Gefühlen geprägter Blick auf die Wechselfälle des Lebens und der dunkle, pointierte Humor machen diese Erzählerin so einzigartig und zeitlos modern.
Where I Live Now
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
In Where I Live Now, Berlin contemplates the human condition with a compassionate understanding. Berlin's vision is sometimes remorseful, sometimes resigned, always courageous. The elusive nature of happiness is a compelling theme here: the survivors in these stories--many of them society's marginal or excluded people, fighting alcohol or drug addiction, bearing emotional scars--recognize it all too well.
Twenty-three stories from a widely recognized master. Each will resonate, as questions of the human condition always do, in the heart of the reader.Lucia Berlin is widely recognized as a master of the short story. This collection captures distilled moments of crisis or epiphany, placing the protagonists in moments of stress or personal strain, and all told in an almost offhand, matter-of-fact voice.The San Francisco Chronicle wrote, “Most of the stories in this collection are very short and very simple. They are set in the places Berlin knows Chile, Mexico, the Desert Southwest, and California, and they have the casual, straightforward, immediate, and intimate style that distinguishes her work. They are told in a conversational voice and they move with a swift and often lyrical economy. They capture and communicate moments of grace and cast a lovely, lazy light that lasts. Berlin is one of our finest writers and here she is at the height of her powers.”This is a collection for anyone who loves short stories or great writing of any kind.
The New York Times bestseller 'This selection of 43 stories should by all rights see Lucia Berlin as lauded as Jean Rhys or Raymond Carver' Independent The stories in A Manual for Cleaning Women make for one of the most remarkable unsung collections in twentieth-century American fiction. With extraordinary honesty and magnetism, Lucia Berlin invites us into her rich, itinerant life: the drink and the mess and the pain and the beauty and the moments of surprise and of grace. Her voice is uniquely witty, anarchic and compassionate. Celebrated for many years by those in the know, she is about to become - a decade after her death - the writer everyone is talking about. The collection will be introduced by Lydia Davis. 'With Lucia Berlin we are very far away from the parlours of Boston and New York and quite far away, too, from the fiction of manners, unless we are speaking of very bad manners . . . The writer Lucia Berlin most puts me in mind of is the late Richard Yates.' LRB, 1999
Święta to czas, kiedy dobre rzeczy zdarzają się częściej. Ludzie stają się życzliwsi, a świat trwa w oczekiwaniu na przemianę. Czy i tym razem zdarzy się świąteczny cud? Zbiór opowieści z najróżniejszych zakątków świata łączy ten sam motyw, ale realizacje są zaskakująco nieoczywiste – niektóre pełne nostalgii, przekornych puent, inne prosto spod ciemnej gwiazdki. Srogie, śnieżne zimy mieszają się tutaj ze świętami spędzanymi w gorętszym klimacie. Jest też miejsce na nieoczekiwane prezenty, rozbłyskujące tu i ówdzie światełka i wzruszenie, które niespodziewanie ściska za gardło. Małe świąteczne cuda przeplatają się z chwilami, które na zawsze zapadają w pamięć. Bo do odkrycia magii świąt nie zawsze potrzeba mnóstwa prezentów. Czasem wystarczy samotny spacer. Opowiadania pozwalają odkryć klasyków literatury na nowo – od Hansa Christiana Andersena i Antoniego Czechowa, przez Elizabeth Bowen i Dylana Thomasa, po Tove Jansson i Grace Paley. Choć autorzy posługują się różnymi językami, to łączy ich jedno – patrzą na świat oczami wiecznie zaciekawionego dziecka, pełnego zachwytu i zdziwienia, choć świat wokół zdaje się coraz bardziej szalony.



