Arthur Miller Bücher
Arthur Miller war eine herausragende Figur des amerikanischen Dramas, dessen umfangreiche Karriere sich über sechs Jahrzehnte erstreckte und die literarische Landschaft des Landes maßgeblich prägte. Seine Stücke, die weltweit noch immer studiert und aufgeführt werden, befassen sich mit tiefgreifenden moralischen Komplexitäten und bieten scharfe Gesellschaftskritik. Miller erforschte meisterhaft Themen wie Schuld, Verantwortung und den schwer fassbaren amerikanischen Traum und verwendete einen unverwechselbaren Stil, der sich durch tiefe psychologische Einsichten und kraftvolle dramatische Spannung auszeichnete. Er gilt weithin als einer der bedeutendsten amerikanischen Dramatiker seiner Zeit und hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck im Theater.






Lasst sie bitte leben. Short Stories
- 319 Seiten
- 12 Lesestunden
Die Kurzgeschichten von Arthur Miller zeichnen sich durch eine breite Themenvielfalt aus, von autobiografischen Kindheitserlebnissen bis hin zu berühmten Erzählungen wie ›Misfits‹. Sie reflektieren Millers persönliche Erfahrungen, darunter seine Beziehung zu Marilyn Monroe und seine Zeit auf einer Marinewerft während des Zweiten Weltkriegs.
Der Film "The Misfits" entstand im Sommer 1960 in der Wüste von Nevada und war Marilyn Monroes letzter Film vor ihrem Tod. Begleitet wurden die Dreharbeiten von Fotografen der Agentur Magnum. Zahlreiche der dabei entstandenen Bilder sind in diesem Buch enthalten. Außerdem schildert Arthur Miller, der damalige Mann von Marilyn, im Gespräch mit Serge Toubiana die näheren Umstände des Drehs zu einem Film, der zum Mythos wurde.§
In Arthur Millers sozialkritischem Drama „Ein Blick von der Brücke“ versteckt der Hafenarbeiter Eddie Carbone seine illegalen Vettern aus Sizilien. Als sich einer von ihnen in seine Nichte Catherine verliebt, führt Eddies Eifersucht zu einem Verrat und schließlich zu seinem tragischen Ende. Die neue Übersetzung bietet einen kraftvollen Dialog, der das Werk aktuell hält.
Presence
Sämtliche Erzählungen
Dass Arthur Miller ein Meister seines Handwerks war, unterstreichen auch seine Short-Storys. Verena Hoenig, Fanny Sackis Börsenblatt 20150611
Der Nobelpreisträger (Jg. 1915) schildert die Geschichte von Janice, Tochter eines jüdischen Emigranten in New York, die nach gescheiterter Ehe versucht, einen eigenen Weg im Leben zu finden.
Brennpunkt
- 253 Seiten
- 9 Lesestunden
New York, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs: Newman, Personalchef einer angesehenen Firma, unterliegt dem Verbot, Juden einzustellen. Weil eine neue Brille sein Aussehen verändert hat, gerät er in Schwierigkeiten: so stellt sich das „gesunde Volksempfinden“ einen Juden vor. Als er daraufhin auf einen untergeordneten Posten versetzt wird, kündigt er und gibt sich nach langer vergeblicher Stellensuche mit einem einfachen Job zufrieden. Doch die Brille, das Symbol seines beruflichen und gesellschaftlichen Abstiegs, beginnt, ihm den Blick zu schärfen.


