Emile Zola, zu Lebzeiten als Vaterlandsverräter und Pornograph beschimpft, gilt längst als einer der Wegbereiter der literarischen Moderne. Ohne Rücksicht auf bürgerliche Tabus hat Zola der Literatur völlig neue soziale Welten erschlossen. Wie sinnlich er zu erzählen versteht, wird in keinem seiner Romane deutlicher als in seinem Hauptwerk ›Germinal‹, in dem Zola als einer der Ersten eine Sprache gefunden hat für die schmutzige, nach Zwiebeln und Ausbeutung stinkende Welt des Frühkapitalismus. 'Selten wurde soziale Ungerechtigkeit so unmittelbar fühlbar gemacht' (Gustav Seibt). Mit dem Werkbeitrag aus dem Neuen Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Zdeněk Havlíček Bücher







Výbor z povídek jednoho z nejlepších francouzských novelistů druhé poloviny 19. století zahrnuje tři námětově příbuzná díla: Kuličku, Slečnu Fifi a U Tellierů. Autorova novelistická prvotina Kulička, o níž francouzský kritik Albert Thibaudet výstižně poznamenal, že Maupassant „nenapsal už nikdy nic lepšího jenom proto, že dokonalost se nedá překonat“, líčí příběh nevěstky, která svou lidskostí a nefalšovaným vlastenectvím zahanbí licoměrné, sobecké měšťáky. Námět je čerpán z doby války prusko-francouzské, stejně jako děj povídky Slečna Fifi, jež rovněž oslavuje vlastenectví a statečnost ženy, vyřazené z „počestné“ měšťácké společnosti. Povídka U Tellierů ostře odsuzuje honoraci provinčního města.
'Ich habe gestern den ganzen Tag bis halb 11 Uhr nachts damit zugebracht, ›Nana‹ zu lesen und ich habe die ganze Nacht darüber nicht schlafen können. Es wimmelt nur so von echten Ausdrücken, und zum Schluß der Tod ist ganz Michelangelo! Ein enormes Buch, mein Lieber!' Gustave Flaubert an Emile Zola Die unsterbliche Nana ist die Grande Cocotte, die sich, intrigant und triebhaft, einen Platz in der Gesellschaft erobert und alle ruiniert, die ihr verfallen und ihr Herz und Vermögen zu Füßen legen. Sie ist die 'goldene Fliege, die aus dem Kot auffliegt und vergiftet, was sie berührt'. Mit ihrer Hemmungslosigkeit und ihrem Leichtsinn setzt sie jedoch das Erreichte aufs Spiel und stirbt einsam in Paris. Flaubert schrieb an den Verleger Charpentier: 'Welche Lektüre! Wirklich ein tolles Buch! Zola ist ein Mann von Genie!'
Internetové technologie I
- 193 Seiten
- 7 Lesestunden
Paradox. Příručka pro uživatele
- 150 Seiten
- 6 Lesestunden
Databázové systémy Paradox
- 132 Seiten
- 5 Lesestunden

