Klug, ungeheuer kenntnisreich und voller Witz vermittelt Guy Deutscher die neuesten Erkenntnisse der Linguistik. Er beschreibt, wie alltägliche Gewohnheiten die eindrucksvollsten Sprachstrukturen hervor- und auch wieder zu Fall bringen. Und nebenbei beantwortet er in diesem Buch auch noch Fragen wie: Warum haben die meisten Sprachen kein Verb für «haben»? Warum sagte Luther schlecht», wenn er doch das Gegenteil meinte? Und warum scheinen Türken rückwärts zu sprechen? Fast so alt wie die Sprache, diese «größte Erfindung der Menschheit – obwohl sie natürlich nie erfunden wurde», scheint die Rede vom Niedergang der Sprache zu sein. Tatsächlich wandelt sie sich fortwährend. Doch die gleichen Kräfte, die ihren Verfall und Wandel befeuern, haben die beispiellose Entwicklung der Sprache erst möglich gemacht. Anhand einer Fülle von Beispielen zeigt Guy Deutscher, wie die ausgeklügelten Grammatiken, enormen Vokabularien und komplexen Bedeutungszusammenhänge unserer heutigen Sprachen entstehen konnten und welche Triebfedern sie permanent in Bewegung halten.
Guy Deutscher Bücher
Guy Deutscher ist ein Autor, dessen Werke sich mit der faszinierenden Beziehung zwischen Sprache und Denken auseinandersetzen. Seine Schriften untersuchen, wie sprachliche Strukturen unsere Weltsicht prägen und wie sich Sprachen im Laufe der Zeit entwickeln. Deutscher ist bekannt für seinen scharfen analytischen Ansatz, der Linguistik, Philosophie und Geschichte auf fesselnde Weise verknüpft. Seine Prosa bietet den Lesern eine neue Perspektive darauf, wie Sprache unsere Realität formt.




Aktuelle Pressestimmen loben Guy Deutscher für seine mitreißende und humorvolle Erkundung der Linguistik. Er wird als der richtige Führer für eine faszinierende Reise durch die Sprachlandschaften der Welt bezeichnet. Anstatt den vermeintlichen „Niedergang“ unserer Sprache zu beklagen, beleuchtet Deutscher die treibenden Kräfte, die sowohl den Verfall als auch die bemerkenswerte Entwicklung der Sprache ermöglicht haben. Seine Erzählung beginnt mit einem Paradox: „Die Sprache ist die größte Erfindung der Menschheit – obwohl sie natürlich nie erfunden wurde.“ Deutscher erklärt, wie wir von einfachen Äußerungen wie „Ich Tarzan, du Jane“ zu den komplexen Grammatiken der Antike und Gegenwart gelangten. Er bietet zahlreiche Beispiele, um zu zeigen, wie die ausgeklügelten Strukturen und enormen Vokabularien entstanden sind. Mit Witz und Klugheit vermittelt er die neuesten Erkenntnisse der Linguistik und untersucht, wie unsere alltäglichen Gewohnheiten beeindruckende Sprachstrukturen hervorbringen und wieder zum Fall bringen können. Zudem beantwortet er interessante Fragen, wie etwa, warum viele Sprachen kein Verb für „haben“ besitzen oder warum Luther „schlecht“ sagte, obwohl er das Gegenteil meinte.
Im Spiegel der Sprache
Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht
„Ich spreche Spanisch zu Gott, Italienisch zu den Frauen, Französisch zu den Männern und Deutsch zu meinem Pferd.“ Die scherzhafte Vermutung Karls V., dass verschiedene Sprachen nicht in allen Situationen gleich gut zu gebrauchen sind, findet wohl auch heute noch breite Zustimmung. Doch ist sie aus sprachwissenschaftlicher Sicht haltbar? Sind alle Sprachen gleich komplex, oder ist Sprache ein Spiegel ihrer kulturellen Umgebung - sprechen „primitive“ Völker „primitive“ Sprachen? Und inwieweit sieht die Welt, wenn sie „durch die Brille“ einer anderen Sprache gesehen wird, anders aus? Das neue Buch des renommierten Linguisten Guy Deutscher ist eine sagenhafte Tour durch Länder, Zeiten und Sprachen. Auf seiner Reise zu den aktuellsten Ergebnissen der Sprachforschung geht Guy Deutscher mit Captain Cook auf Känguruh-Jagd, prüft mit William Gladstone die vermeintliche Farbblindheit der Griechen zur Zeit Homers und verfolgt Rudolf Virchow in Carl Hagenbecks Zoo auf dem Kurfürstendamm im Berlin des 19. Jahrhunderts. Mitreisende werden nicht nur mit einer glänzend unterhaltsamen Übersicht der Sprachforschung, mit humorvollen Highlights, unerwarteten Wendungen und klugen Antworten belohnt. Sie vermeiden auch einen Kardinalfehler, dem Philologen, Anthropologen und - wer hätte das gedacht - auch Naturwissenschaftler allzu lange aufgesessen sind: die Macht der Kultur zu unterschätzen.
CLIMATE DEBT, THE
- 168 Seiten
- 6 Lesestunden
The book explores the consequences of climate warming and environmental disorder stemming from a free trade economic growth model that neglects its ecological impact. It highlights the disconnect between economists and scientists, emphasizing the need for collaboration to address these pressing issues. The narrative critiques the current economic framework and advocates for a more integrated approach to understanding the relationship between economic practices and environmental sustainability.