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Euripides

    Euripides gilt als der letzte der drei großen Tragiker des klassischen Athen. Seine erhaltenen Stücke, von denen achtzehn vollständig und die meisten anderen fragmentarisch vorliegen, zeichnen sich durch tiefe psychologische Einsicht und die Erforschung menschlicher Leidenschaften aus. In seinem Werk stellte er oft traditionelle Mythen und moralische Werte in Frage und brachte so eine neue, kritische Perspektive in die Tragödie ein. Sein dramatisches Schaffen stellt einen bedeutenden Beitrag zum Welttheater dar und inspiriert bis heute durch seine Komplexität und Zeitlosigkeit.

    Euripides
    Euripides Werke
    Das griechische Drama
    Hippolytos
    Troerinnen
    Tragödien
    Helena
    • Helena

      Übersetzt von Peter Handke

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Peter Handke hat durch seine Neuübersetzung der "Helena" des Euripides eine einzigartige Trilogie geschaffen, die auch "Prometheus, gefesselt" von Aischylos und "Ödipus in Kolonos" von Sophokles umfasst. "Helena", erstmals 412 v. Chr. in Athen aufgeführt, erzählt Euripides' eigene Version der Geschichte der schönen Helena. In dieser Erzählung wird sie von Hera auf der ägyptischen Insel Pharos in Sicherheit gebracht; sie befindet sich also nicht in Troja, sondern nur ihr Ebenbild. Kurz bevor sie König Theoklymenos heiraten soll, trifft Menelaos auf der Insel ein, und gemeinsam gelingt es ihnen, durch Täuschung nach Griechenland zurückzukehren. Handke beschreibt seine Übersetzungsmethode als das „Laufen lassen“, inspiriert von einem Rat eines Altphilologen. Er betont, dass das Verstehen jedes einzelnen Wortes und Satzes entscheidend war, bevor er den Text in die deutsche Sprache übertrug. Dieses Verständnis, das oft langwierig war, gab den Rhythmus und Takt für die Übersetzung vor. So wurde das „Laufen lassen“ des Textes durch das Rhythmusgefühl des Verstehens geleitet, was zu einer tiefen und nuancierten Neuinterpretation führte.

      Helena
      5,0
    • Übers. v. Ebener, Dietrich ; Schottlaender, Rudolf. Nachw. v. Kuckhoff, Armin-Gerd. 567 S. 2. A.

      Tragödien
      4,5
    • Das Lager der Griechen vor Troia. In der Ferne die rauchenden Trümmer der Stadt. In den griechischen Zelten die gefangenen Troerinnen: die Königin Hekabe, die Seherin Kassandra, Hektors Frau Andromache und Helena, um die der Krieg geführt wurde. Sie müssen weiterleben und leiden, obwohl Andromache weiß: »Totsein ist besser als ein qualvolles Leben.« Die bewegende Anti-Kriegs-Tragödie des Euripides. Sprachen: Deutsch, Griechisch (bis 1453)

      Troerinnen
      4,4
    • Hippolytos

      Wenn Menschen lieben – Eine Tragödie - Neuübersetzung

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Hippolytos, ein junger Jäger, ignoriert Frauen, was Aphrodite verärgert. Aus Eifersucht entfaltet sie eine Intrige, die in einer tragischen Liebesgeschichte endet und alle ins Verderben führt. Eine beeindruckende griechische Tragödie voller Leidenschaft und Konflikte.

      Hippolytos
      4,0
    • Euripides Werke

      • 444 Seiten
      • 16 Lesestunden

      HippolytosHekabeHelenaDie PhönikerinnenMedeiaOrestes

      Euripides Werke
      4,0
    • Die vollständige Ausgabe aller vollendeten Tragödien der größten griechischen Dramatiker Aischylos, Sophokles und Euripides in deutscher Übersetzung.

      Die großen Tragödien
      4,2
    • Euripides: Iphigenie in Aulis Auffuhrung nach 406 v. Chr. in Athen. Hier nach der Ubers. von Johann Adam Hartung in: Griechische Tragiker, hg. v. Wolf Hartmut Friedrich, Munchen (Winkler) 1958. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016, 2. Auflage. Textgrundlage ist die Ausgabe: Griechische Tragiker: Aischylos, Sophokles, Euripides. Hg. v. Wolf Hartmut Friedrich, ubers. v. J. G. Droysen (Aischylos), K. W. F. Solger (Sophokles), J. A. Hartung (Euripides), Munchen: Winkler, 1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Anselm Feuerbach, Iphigenie, 1871. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

      Iphigenie in Aulis
      4,1
    • Die Bakchen

      • 78 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Der Gott Dionysos kommt mit der Schar seiner Anhängerinnen, den Bakchen, aus dem fernen Kleinasien, um der mittelgriechischen Stadt Theben seine Göttlichkeit zu beweisen.

      Die Bakchen
      3,9
    • Medea

      • 174 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Kaum eine Frauengestalt des antiken Mythos ist bis heute so lebendig wie Medea. Der Mythos von der Frau, die in ihrem Rachestreben zum Äußersten geht, ist seit der Antike zahllose Male aufgegriffen und bearbeitet worden. Einen Markstein dieser Rezeptionsgeschichte bildet Euripides‘ Tragödie, die im Jahre 431 v. Chr. erstmals aufgeführt wurde und für uns die älteste erhaltene dramatische Fassung des Stoffes darstellt - ein unausweichliches Stück Literatur für alle, die sich mit der Medea-Gestalt auseinandersetzen.

      Medea
      3,9