Bookbot

Peter Stamm

    18. Januar 1963

    Peter Stamms Schriften zeichnen sich durch Präzision und Detailgenauigkeit aus und widmen sich oft den Themen Erinnerung, Identität und menschliche Beziehungen. Sein Stil ist geprägt von Ruhe und scheinbarer Einfachheit, unter der sich jedoch eine tiefe psychologische Komplexität verbirgt. Stamm konzentriert sich auf die Untersuchung des Innenlebens seiner Charaktere und deren Streben nach Selbsterkenntnis und der Orientierung in der Welt. Seine Werke bieten einen faszinierenden Einblick in die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz und die ständige Suche nach Sinn.

    Peter Stamm
    Otto von Irgendwas
    Theo und Marlen auf großer Fahrt
    Nehmen Sie mich beim Wort ins Kreuzverhör
    Auf ganz dünnem Eis
    Die Vertreibung aus dem Paradies
    Warum wir vor der Stadt wohnen
    • Warum wir vor der Stadt wohnen

      • 42 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Ein wunderbares Buch für die ganze Familie, das vom Suchen nach einem Ort erzählt, an dem man sich zuhause fühlt. Peter Stamm und Jutta Bauer haben eine fantastische Reise kreiert, die zum Erkunden anregt. Die Geschichte folgt einer Familie – Großeltern, Eltern, drei Kinder und einer Katze – die an ungewöhnlichen Orten lebt. Sie fragen sich, ob man auf dem Hut des Onkels oder auf dem Dach der Kirche wohnen kann, und erleben Abenteuer in der Geige der Tante, wo es nach Holz und Kolophonium riecht. Wenn die Tante übt, halten sie sich die Ohren zu, und wenn sie weiterziehen, geht es in ein Haus mit drei Telefonen oder sogar auf den Mond. Die Erzählung ist voller Stationen, in denen Realität und Fantasie verschwimmen. Einmal wohnen sie im Kino, wo sie nachmittags aufstehen und abends Eis und Popcorn genießen. Die Familie bleibt stets zusammen, egal wo sie sind, sei es unter einer Brücke, im Wald oder im Meer. Ihre Suche nach einem bleibenden Ort endet in einem gewöhnlichen Haus, wo sie sich endlich zuhause fühlen. Das Buch lädt dazu ein, die Welt mit allen Sinnen zu entdecken und regt an, eigene Hütten zu bauen. Peter Stamm möchte die Leser neugierig machen und ihnen die Wahrnehmungen verschiedener Wohnorte näherbringen, ohne fertige Bilder zu zeichnen.

      Warum wir vor der Stadt wohnen
      4,5
    • Die Vertreibung aus dem Paradies

      Bamberger Vorlesungen und verstreute Texte

      Peter Stamm über das eigene Schreiben Im Sommer 2014 hält Peter Stamm die Bamberger Poetikvorlesungen. Zum ersten Mal erzählt er vom Erzählen, versucht eine Antwort zu finden auf die Frage, was er da eigentlich tut. Diese Frage führt ihn zurück in das Paradies seiner Kindheit und Jugend, zurück an die Anfänge seines Schreibens und zu den Fragen nach dem Leben überhaupt, den Fragen, die so fruchtbar sind für die Literatur: »Der Text ist (…) oft der Weg«, schreibt er, »den man beim vergeblichen Suchen nach der Antwort zurücklegt.« Stamm gibt uns Einblicke in sein Denken und Schreiben, als wäre eine Poetikvorlesung eine Geschichte, die erzählt werden will. Zahlreiche bisher nur verstreut veröffentlichte poetologische, journalistische und essayistische Texte ergänzen den Band.

      Die Vertreibung aus dem Paradies
      4,5
    • Otto von Irgendwas lebt allein in einem Schloss, umgeben von Tradition und Familiengeschichte. Sein Leben ändert sich, als die Enkelin des Schlossgärtners, Ina, auftaucht. Gemeinsam mit ihren Freunden erkunden sie das Schloss und die Welt außerhalb. Am Ende muss Otto entscheiden, ob er an der alten Ordnung festhalten oder Neues wagen will.

      Otto von Irgendwas
      4,3
    • ¿Eine Fantasie der Zeit

      Poetikvorlesung

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Wie verändert sich das eigene Schreiben, wenn man bei der Arbeit an einem Roman von zwei Dokumentarfilmern begleitet wird? Und wie kommt man auf die Idee, in dieser Situation selbst über einen Schriftsteller zu schreiben, über den ein Dokumentarfilm gedreht werden soll? In seiner Züricher Poetikvorlesung beschreibt Peter Stamm, wie sein letzter Roman in dieser besonderen Konstellation entstanden ist. »Eine Fantasie der Zeit« erweitert den Roman »In einer dunkelblauen Stunde« und den Film »Wechselspiel - wenn Peter Stamm schreibt« um die Perspektive von Peter Stamm. Und zeigt, wie die Fiktion die Realität überholen kann und ein Zehnmeterturm im Schwimmbad beinahe den Verlauf des Romans beeinflusst hätte.

      ¿Eine Fantasie der Zeit
      4,0
    • Peter Stamm, Agnes

      • 78 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Der Lektüreschlüssel erschliesst Peter Stamms quot,Agnesquot,. Um eine Interpretation als Zentrum gruppieren sich 10 wichtige Verständniszugänge: * Erstinformation zum Werk * Inhaltsangabe * Personen (Konstellationen) * Werk-Aufbau (Strukturskizze) * Wortkommentar * Interpretation * Autor und Zeit * Rezeption * quot,Checklistequot, zur Verständniskontrolle * Lektüretipps mit Filmempfehlungen.

      Peter Stamm, Agnes
      3,0
    • Das Buch vom silbernen Januar

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Ein Monat ist mehr als nur vier Wochen im Jahr. Er hat seinen eigenen Charakter, der sich sowohl in der Natur als auch im Wesen und in den Bedürfnissen des Menschen niederschlägt. Liane Dirks informiert über Ereignisse, Brauchtum und Feste der einzelnen Monate und gibt Schönheits- und Gesundheitstipps. Eine besondere Monatsgeschichte und ein von Karl Ederer kreiertes Monatsmenü machen zudem jeden Band zu einem sinnlichen Genuss.

      Das Buch vom silbernen Januar
      3,0
    • Der Lauf der Dinge

      Gesammelte Erzählungen

      • 560 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Sämtliche Erzählungen von Peter Stamm in einem Band jetzt als FISCHER Taschenbuch »Hohe literarische Qualität. Sprachlich souverän, modern und zeitlos zugleich.«Charles Linsmayer, NZZ am Sonntag Peter Stamm erzählt gelassen und mit großer Präzision, mit wenigen Worten entfaltet er Welten: Momentaufnahmen eines Glücks entstehen oder der Sehnsucht nach Veränderung. Seine Figuren erleben Enttäuschungen und Wunder. Und in wenigen Sätzen und bewegenden Bildern entstehen Augenblicke größter Intensität. »So wird der Dichter der Dunkelheiten und Unwägbarkeiten, der Schilderer schiefer Liebesbeziehungen zu einem bewegenden Deuter heutiger Befindlichkeiten.« Beatrice von Matt, Neue Züricher Zeitung

      Der Lauf der Dinge
      4,1