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Gregory Rabassa

    Gregory Rabassa war ein legendärer Literaturübersetzer, der die spanisch- und portugiesischsprachige Literatur der englischsprachigen Welt zugänglich machte. Seine meisterhaften Übersetzungen erfassten den Geist und Stil monumentaler Werke und machten diese literarischen Schätze einem globalen Publikum zugänglich. Rabassa war mehr als ein Übermittler von Worten; er war ein Kulturdiplomat, der Sprachbarrieren aufhob und die internationale Literaturszene bereicherte. Seine Arbeit schwingt bis heute nach und inspiriert Leser und Übersetzer gleichermaßen.

    Die jungen Hunde
    Der Herbst des Patriarchen
    Chronik eines angekundigten Todes
    Die Erzählungen
    Hundert Jahre Einsamkeit
    Herren des Strandes
    • Herren des Strandes

      • 279 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Mit faszinierender Intensität erzählt dieser Roman von dem Überlebenskampf einer Bande von Straßenkindern in Bahia, von ihrer Suche nach Zuflucht und Nähe. Ein außergewöhnliches, fesselndes Buch des großen, 2001 verstorbenen brasilianischen Schriftstellers, der seine Stimme zeitlebens den sozial Benachteiligten seiner Heimat geliehen hat. Heute aktueller denn je, ist es ein Plädoyer für Menschlichkeit und Solidarität.

      Herren des Strandes2013
      4,5
    • If This Be Treason: Translation and Its Dyscontents

      Translation and its Dyscontents

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Recognized as a favorite by the Los Angeles Times in 2005, this book offers an engaging narrative that captivates readers through its unique storytelling and compelling characters. It explores profound themes and provides insights that resonate deeply, making it a noteworthy addition to contemporary literature. The blend of emotional depth and thought-provoking content ensures a memorable reading experience.

      If This Be Treason: Translation and Its Dyscontents2005
    • Noch in der Hochzeitsnacht schickt der Bräutigam seine Braut in ihr Elternhaus zurück, weil sie nicht mehr unberührt war. Der Ehrenkodex jenes kolumbianischen Dorfes verlangt nun die Tötung des mutmaßlichen Schänders.

      Chronik eines angekundigten Todes2003
      4,0
    • Die jungen Hunde

      Erzählung

      • 93 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Die jungen Hunde schildert die Unmöglichkeit für »Schwanz Cuéllar«, den sexuell verstümmelten Jugendlichen, sich in die Welt der »normalen« Erwachsenen einzugliedern.

      Die jungen Hunde1991
      3,1
    • Die Erzählungen

      • 327 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Als Meister des magischen Realismus erweist sich Gabriel García Márquez in dieser Sammlung seiner besten Erzählungen, die nach den erfolgreichen Ausgaben der Erzählungen von Heinrich Böll und Joseph Roth nun ebenfalls in einer schön gestalteten und preiswerten Ausgabe vorliegen werden. Die Erzählungen dieses Bandes sind thematisch und stilistisch miteinander verwoben. Immer wieder tauchen in unterschiedlichen Situationen die Menschen seines Kosmos auf, ob nun als Hauptpersonen oder als Randfiguren. Die ersten, jugendlich-schwermütigen Texte sind in einer phantastischen Wirklichkeit angesiedelt, deuten aber schon auf den Macondo-Mythos von Hundert Jahre Einsamkeit hin. Auf Mitglieder der Familie Buendía trifft der Leser dann in den Erzählungen, die im Umfeld dieses Jahrhundertromans entstanden sind. In den nach Hundert Jahre Einsamkeit geschriebenen Erzählungen führt García Márquez neue phantastische Figuren ein – den gefallenen Engel mit dem Aussehen eines gerupften Huhns, Blacamán, den Wunderverkäufer, die fast die ganze Welt beherrschende jungfräuliche Große Mama oder Eréndiras böse Großmutter mit dem grünen Blut. Die Erzählungen dieses Bandes entstanden zwischen 1947 und 1972.

      Die Erzählungen1991
      4,2
    • In seinem riesigen, verfallenen Palast wird die Leiche des großen Diktators entdeckt. In Gemächern, wo sich Reichtum und Macht und ein ganzer Hofstaat von Ministern, Leibwächtern, Dienern und Frauen entfalten, entdecken Revolutionäre den verwesenden Körper. Die Gewaltherrschaft, dieser Fluch der lateinamerikanischen Staaten, hängt wie ein Spinnennetz aus Mythos und Realität über diesem Roman, dessen Sprachgewalt und verhaltener Zorn das jahrhundertealte Übel zu Fall bringen sollen. Die Mythisierung des Stoffes geschieht in kritischer Absicht: in der Karikatur, im schwarzen Humor spiegelt sich das Entsetzen. Der »unwirklichen« lateinamerikanischen Wirklichkeit, der Sprache der Propaganda und offiziellen Geschichtsschreibung, in der Tatsachen entstellt, Scheinerfolge aufgebläht, Schwächen vertuscht, Mißerfolg und ungeheuerliche Untaten verschwiegen oder geleugnet werden, ist nur noch mit dem Stilmittel der Übertreibung beizukommen. Der Diktator ist eine Bestie, ein Monstrum, das in seinem »Alptraumreich« über fünf Generationen lang ununterbrochen geherrscht hat. García Márquez zeigt Allmacht und Schwäche einer Staatsmacht, die den Mangel an Legitimität mit Gewalt und mit Launen von unausdenkbarer Grausamkeit kompensiert.

      Der Herbst des Patriarchen1977
      3,9
    • Gabriel García Márquez' bedeutendster Roman und einer der schönsten der Weltliteratur: Bildhaft und anekdotenreich erzählt García Márquez die hundertjährige Familiengeschichte der Buendias - eine Geschichte von Siegen und Niederlagen, hochmütigem Stolz und blinder Zerstörungswut, unbändiger Vitalität und ihrem endgültigem Untergang. Die ganze Tragödie Lateinamerikas spiegelt sich in der phantastischen Welt von Macondo.

      Hundert Jahre Einsamkeit1973
      4,5