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Kamel Daoud

    17. Juni 1970

    Kamel Daoud, ein gefeierter algerischer Autor und Journalist, beschäftigt sich in seinen Werken mit postkolonialen Realitäten und kulturellen Begegnungen. Seine von klassischen Werken stark beeinflussten Schriften regen zum Nachdenken über historische Blindheit, Gerechtigkeit und die Anerkennung des Anderen in der postkolonialen Welt an. Daouds einzigartige Stimme und seine Schreibfreiheit machen ihn zu einer bedeutenden Figur in der zeitgenössischen afrikanischen Literatur.

    Zabor, or the Psalms
    Chroniques
    Meine Nacht im Picasso-Museum
    Minotaurus 504
    Der Fall Meursault - eine Gegendarstellung
    Zabor oder die Psalmen
    • 2024

      "Je suis la véritable trace, le plus solide des indices attestant de tout ce que nous avons vécu en dix ans en Algérie. Je cache l’histoire d’une guerre entière, inscrite sur ma peau depuis que je suis enfant." Aube est une jeune Algérienne qui doit se souvenir de la guerre d’indépendance, qu’elle n’a pas vécue, et oublier la guerre civile des années 1990, qu’elle a elle-même traversée. Sa tragédie est marquée sur son corps : une cicatrice au cou et des cordes vocales détruites. Muette, elle rêve de retrouver sa voix. Son histoire, elle ne peut la raconter qu’à la fille qu’elle porte dans son ventre. Mais a-t-elle le droit de garder cette enfant ? Peut-on donner la vie quand on vous l’a presque arrachée ? Dans un pays qui a voté des lois pour punir quiconque évoque la guerre civile, Aube décide de se rendre dans son village natal, où tout a débuté, et où les morts lui répondront peut-être.

      Houris
    • 2022
    • 2020

      Meine Nacht im Picasso-Museum

      Über Erotik und Tabus in der Kunst, in der Religion und in der Wirklichkeit

      Kamel Daoud beschäftigt sich in seinem neuen Werk mit Erotik, Religion und Radikalismus, basierend auf einer Nacht im Pariser Picasso-Museum. Er bietet interessante Perspektiven, sowohl aus der Sicht des Westens als auch durch die fiktive Figur Abdellah, eines jungen Islamisten. Daoud, bekannt für seinen Bestseller, lässt sich im Museum einschließen und reflektiert über Picassos Beziehung zur Erotik, Kunst und westlicher Philosophie. Abdellah, als Produkt islamistischer Prägung, wird in seiner Gefühlswelt dargestellt, während er die westliche Darstellung von Nacktheit und Diesseitsbezogenheit betrachtet. Der Autor entwickelt aus dem Konzept der Nacktheit einen faszinierenden Text über das westliche Kunst- und Selbstverständnis sowie über die Idee der "Reinigung der Geschichte" und kulturelle Konkurrenz im arabischen Raum. Daoud erklärt, warum das westliche Kulturverständnis und das Frauenbild für einen fundamentalistisch geprägten Menschen wie Abdellah provokant erscheinen müssen. Die Gegenüberstellung der Denkweisen von Orient und Okzident – eines verschleierten Orients und eines Westens, der Nacktheit feiert – bildet die Stärke dieses Essays, in dem Daoud auch seine eigene schöpferische Tätigkeit reflektiert.

      Meine Nacht im Picasso-Museum
    • 2019

      Orphelin de mère, mis à l’écart par son père, il a grandi dans la compagnie des livres qui lui ont offert une nouvelle langue. Depuis toujours, il est convaincu d’avoir un don : s’il écrit, il repousse la mort ; celui qu’il enferme dans les phrases de ses cahiers gagne du temps de vie. Telle une Shéhérazade sauvant ses semblables, il expérimente nuit après nuit la folle puissance de l’imaginaire. Ce soir, c’est auprès de son père moribond qu’il est appelé par un demi-frère honni... Fable, parabole, confession, le deuxième roman de Kamel Daoud rend hommage à la nécessité de la fiction et à l’insolente liberté d’une langue choisie. -- Provided by publisher

      Zabor
    • 2019

      Ein Geschichtenerzähler, der Leben verlängern kann. In seinem zweiten Roman erforscht Kamel Daoud, der für sein Debüt »Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung« von Kritik und Publikum international gefeiert wurde, das menschliche Dasein mit den Methoden aus Tausendundeiner Nacht. Eine große Parabel über die Macht des Erzählens und des Erzählers. Ismaël, der sich selbst Zabor nennt, verliert früh seine Mutter. Der Vater verstößt ihn, Stiefmutter und Halbgeschwister wollen das Kind nicht im Haus haben. Zabor wächst bei seiner altjüngferlichen Tante und dem stummen Großvater auf. Trost und Zuflucht findet er in der Literatur, er verschlingt alles, was er in die Finger kriegen kann. Viel ist das jedoch nicht in einem algerischen Dorf, das im Süden bereits an die Sahara grenzt, und so beginnt Zabor, seine eigenen Geschichten zu schreiben und entdeckt dabei schon früh ein besonderes Talent: Er hat die Gabe, das Leben von Sterbenden zu verlängern. So lange er über die Leute schreibt, so lange hält er den Tod auf Abstand. Wenn der Arzt und das Heilige Buch nicht mehr helfen können, dann holt man Zabor. So auch, als eines Tages sein Vater im Sterben liegt. Kamel Daoud, der für sein Debüt »Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung« von Kritik und Publikum international gefeiert wurde, hat einen bildstarken und kraftvollen Roman geschrieben: Über Heimat und Familie, über die Macht der Religion und über die große Liebe zur Literatur, die alles sein kann, Unterdrückungsinstrument genauso wie Mittel zur Befreiung.

      Zabor oder die Psalmen
    • 2018

      K. Daoud propose un texte inspiré d'une nuit passée au musée Picasso. Il confronte les visions qu'ont chacun de leur côté P. Picasso et un djihadiste, concernant la femme, l'érotisme, le désir et le rapport à l'art.

      Le peintre cannibale
    • 2018

      Chroniques

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden
      4,0(2)Abgeben

      This engaging collection of essays showcases the extraordinary passion, insight, and range of Kamel Daoud, bestselling author of The Meursault Investigation. Kamel Daoud has been a journalist for more than twenty years, writing the most-read column in Algeria, in Le Quotidien d'Oran, while also collaborating on various online media and contributing to foreign publications such as the New York Times. During the 2010-2016 period, he put his name to almost two thousand texts--first intended for the Algerian public, then read more and more throughout the world as his reputation grew. Whether he is criticizing political Islam or the decline of the Algerian regime, embracing the hope kindled by Arab revolutions or defending women's rights, Daoud does so in his own inimitable style: at once poetic and provocative, he captures his devoted followers with fresh, counterintuitive arguments about the nature of humanity, religion, and liberty.

      Chroniques
    • 2017

      Des printemps arabes aux attentats de Paris, des élections présidentielles algériennes à la crise des réfugiés, cette sélection de chroniques de Kamel Daoud publiées ces six dernières années donne à entendre une voix libre, puissante et provocante dont l'audience ne cesse de s'étendre dans le monde.

      Mes indépendances : chroniques 2010-2016
    • 2017

      Zabor, or the Psalms

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden
      3,1(182)Abgeben

      This novel blends elements of fable, parable, and personal confession, exploring the vital role of fiction in human experience. It celebrates the liberation that comes from embracing a new language, allowing for a departure from traditional storytelling. Through its narrative, the book reflects on the power of words and the transformative impact of adopting a different linguistic and cultural perspective.

      Zabor, or the Psalms