"Wo bleibt die Sexy-Boy Literatur?" Geschlechterbilder der deutschen Popliteratur
Eine Analyse des Werks "Regenroman" von Karen Duve
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Das Fräuleinwunder in der Popliteratur. Diese Arbeit untersucht, inwiefern das Geschlechterbild des Fräuleinwunder auf die Romanautorin Karen Duve zutrifft, nach einer kurzen Erklärung des Begriffs. Duves Werk, Regenroman, thematisiert ebenfalls Geschlechterbilder und wird analysiert, um zu klären, ob die Figuren den vorgefertigten Bildern entsprechen. Der Literaturkritiker Volker Hage bezeichnet in einem 1999 im Spiegel erschienenen Artikel das Aufleben deutscher Literatur als durch die Erfolge junger Autorinnen bedingt, die sich nicht scheuen, schwerwiegende Themen anzusprechen. Hage fasst diese Autorinnen unter dem Begriff literarisches Fräuleinwunder zusammen, der in der modernen Literatur gängig geworden ist. Diese Bezeichnung schafft ein spezifisches Geschlechterbild für eine Gruppe von Frauen, die mit ihren Debütromanen um die Jahrhundertwende Erfolge feierten. Die Problematik dieses Bildes wird deutlich, wenn man die unterschiedlichen Werke und deren Autorinnen betrachtet, die sich sowohl inhaltlich als auch stilistisch stark unterscheiden.
