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Tamara Terbul

    Slowenen in Kärnten. Die Folgen auf sprachpolitischer und dialektaler Ebene
    Die Anwendung der Functional Discourse Grammar an der koreanischen Sprache
    • Die Functional Discourse Grammar (FDG) ist eine Grammatiktheorie von Kees Hengeveld und J. Lachlan Mackenzie, die 2008 veröffentlicht wurde. Sie wird durch Beispiele aus verschiedenen Sprachen, einschließlich Koreanisch, unterstützt, wobei die Anwendbarkeit der FDG auf Koreanisch angedeutet, aber nicht bestätigt wird. Bisher gibt es nur eine umfassende Anwendung der FDG auf eine Einzelsprache, nämlich Englisch. In diesem Buch wird die vollständige FDG erstmals auf eine nicht-indogermanische Sprache, das Koreanische, angewendet. Die Untersuchung basiert auf den vier Ebenen der Grammatiktheorie: der interpersonellen, der repräsentativen, der morphosyntaktischen und der phonologischen Ebene. Jede Ebene wird detailliert vorgestellt, wobei die hierarchischen Komponenten anhand funktionaler und formaler Beispiele aus der koreanischen Sprache analysiert werden. Die Beispiele stammen aus verschiedenen Korpora sowie aus koreanischen Grammatikwerken. Die FDG wird als Grammatiktheorie gestützt, und ihre Anwendbarkeit auf nicht-indogermanische Sprachen wird bestätigt. Das Inhaltsverzeichnis umfasst eine Einleitung, die FDG als Grammatikmodell, die Grundstruktur der FDG und die vier Ebenen, gefolgt von einem Fazit.

      Die Anwendung der Functional Discourse Grammar an der koreanischen Sprache
    • Slowenen in Kärnten. Die Folgen auf sprachpolitischer und dialektaler Ebene

      Diskriminierung, Bilinguales Schulwesen, Ortstafelkonflikt

      Diese Proseminararbeit bietet einen Überblick über den Sprachkontakt zwischen Slowenen und Kärntnern im österreichischen Bundesland Kärnten. Der Fokus liegt auf drei Bereichen: dem geschichtlichen Hintergrund, den sprachpolitischen Folgen und den dialektalen Auswirkungen. Im ersten Kapitel werden die Anfänge des Sprachkontaktes bis zur Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955 dargestellt. Es folgt eine Analyse der sprachpolitischen Konsequenzen, die die Diskriminierung der Slowenen bei Volkszählungen, das bilinguale Schulwesen und den Ortstafelkonflikt beleuchtet. Anschließend wird auf die dialektalen Folgen eingegangen, einschließlich einer Übersicht über die in Kärnten gesprochenen slowenischen Dialekte und einige Lehnwörter aus dem Slowenischen in den Kärntner Dialekten. Die Arbeit behandelt nicht im Detail die verschiedenen Untergruppierungen der Kärntner Slowenisch-Dialekte, da es an entsprechender linguistischer Literatur mangelt. Die Ergebnisse werden im Fazit zusammengefasst. Die Arbeit stützt sich hauptsächlich auf Gero Fischers Werk über die sprachliche Sozialisation und Sprachenpolitik. Das Thema wurde aufgrund eines persönlichen Bezugs gewählt, da die Autorin in Kärnten aufgewachsen ist und ein Interesse für dieses sprachpolitische Thema entwickelt hat. Ziel ist es, die Forschung zu den Kärntner Dialekten mit slowenischem Einfluss voranzutreiben und die Minderheitenrechte zu fördern.

      Slowenen in Kärnten. Die Folgen auf sprachpolitischer und dialektaler Ebene