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Thomas Oliver Schindler

    Konflikte um katholische Volksfrömmigkeit in Deutschland im 19. Jahrhundert
    • Die Studienarbeit untersucht die Konflikte, die von volksfrömmischen Bewegungen getragen werden, und setzt diese in Beziehung zu den Faktoren Staat, Kirche und Volk. Diese Herangehensweise ermöglicht es, ähnliche Konfliktursachen zusammenzufassen und zu gliedern. Im Hauptteil werden ausschließlich Konflikte zwischen Volksreligiosität und den genannten Unterpunkten diskutiert, während Konflikte zwischen den Unterpunkten selbst nicht behandelt werden, da sie nicht zur Leitfrage beitragen. Der Kulturkampf wird nur insoweit erwähnt, als er mit der Volksreligiosität in Verbindung steht. Zur Begriffserklärung werden Quellen von Max Weber und Winfried Schulze herangezogen. Die Dokumentensammlung zur Geschichte des Staatskirchenrechts von Ernst Rudolf Huber sowie eine zeitgenössische Publikation des Kölner Erzbischofs Vischering und ein Überblickswerk eines evangelischen Theologen dienen als Quellen für die Unterpunkte. Die Literatur gliedert sich hauptsächlich nach den Bereichen Staat, Kirche und Volk, ergänzt durch soziologische, volkskundliche und sozialgeschichtliche Aufsatzsammlungen, die für das Verständnis der komplexen Zusammenhänge entscheidend sind. Der Literaturbericht von Lönne war besonders hilfreich für die Auswahl der Sekundärliteratur und bot einen umfassenden Überblick.

      Konflikte um katholische Volksfrömmigkeit in Deutschland im 19. Jahrhundert