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Stefan Habermann

    Schattenkuss
    • Schattenkuss

      • 114 Seiten
      • 4 Lesestunden
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      Henry Ammond hält Ausschau nach einer Frau. Als er in einem großen Möbelhaus jemanden entdeckt, der mit einer bestimmten Handbewegung die Schublade eines Schränkchens öffnet, glaubt er die Richtige gefunden zu haben. Aber er wird sich ihr nicht in der üblichen Weise nähern. Selbst am Ende weiß die Frau nichts von seiner Existenz, obwohl er ihr, indem er ihren Schlaf fotografiert, ihre Bewegungen nachahmt, sie als ausgeschnittene Figur vor sich stellt, sehr nahe kommt. Mithilfe jener Frau versucht Ammond, Erinnerungen und lang zurückliegende Bilder für immer zu verschließen. Er träumt von einem zweiten Leben, aus dem seine bisherige Identität verschwunden sein wird. Ohne Geschichte zu sein, im Zentrum eines verdeckten Blickes, an einem Ort fremder Träume, das ist sein Ziel.

      Schattenkuss