Gli Adelphi - 700: Autobiografia
- 574 Seiten
- 21 Lesestunden






Das »Polackenkind« ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine andere liebt.Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.
Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.
Reinhold Messners Analyse einiger seiner Abenteuer im Grenzbereich des Möglichen - Erfahrungen und Erkenntnisse, von denen jeder, der hohe Ansprüche an sich selbst stellt, im täglichen Leben profitieren kann.
Der Roman erzählt die Geschichte einer jungen Türkin im Berlin und im Istanbul von 1968, zwischen Heimweh und Erwachen, zwischen Fabrikarbeit, Schauspielschule, politischem Aufbruch und Alptraum.
Prag zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der sechzehnjährige Karl Roßmann wird wegen eines undurchsichtigen erotischen Verhältnisses mit einem Dienstmädchen von seinen Eltern hart bestraft: Sie schicken ihn nach Amerika. Doch was als Strafe gedacht war, eröffnet dem Jungen ein neues Leben, fernab der konservativen Heimat. Mit großen Augen sucht er nach seinem Platz in dieser neuen Welt mit ihren Großstadtmetropolen, ihrem Optimismus und hemmungslosem Kapitalismus. Die Suche des jungen Karls wird jedoch bald zu einer Odyssee. Der reiche Onkel, der sich seiner zunächst annimmt, verstößt ihn bald wegen einer weiteren zwielichtigen Affäre. Karl wird Liftboy im \"Hotel Occidental\", dessen undurchschaubarer Verwaltungsapparat, von gesichtslosen, bürokratischen Kräften im Hintergrund regiert, zum Sinnbild anonymer Macht wird. Karl fühlt sich ohnmächtig angesichts dieser ganz und gar unbegreiflichen, sich stets entziehenden Organisation. Schließlich findet er Unterschlupf bei der Sängerin Brunelda , die ihn jedoch erneut in ein sexuelles Spiel der Abhängigkeiten verstrickt. Kafkas Romanfragment \"Amerika\" (1927) ist eine Rarität, die lange im Schatten der bekannteren Romane stand. Leichter, weniger düster, aber nicht minder meisterhaft formuliert bietet es ein fesselndes Lesevergnügen und einen Schlüssel zu den späteren Werken.
Selb lebt in Mannheim. Er hat eine Vergangenheit als NaziStaatsanwalt, eine Gegenwart als Privatdetektiv und weiß nicht, ob er mit fast 70 Jahren noch eine Zukunft hat. Er raucht. Er hat eine Freundin, Brigitte, und einen Kater, Turbo. Er spielt Schach. Aber er löst seine Fälle nicht wie Schachprobleme. Er verstrickt sich in sie, und die Wahrheit, die er herausfindet, ist stets auch eine Wahrheit über ihn selbst.
Edith, siebzehnjährige Tochter eines ungarischen Großindustriellen, ist an den Rollstuhl gefesselt. Als sie den jungen Leutnant Anton Hofmiller kennenlernt und sich Hals über Kopf in ihn verliebt, schöpft sie neuen Lebensmut. Anton dagegen hat kein Interesse an der gelähmten jungen Frau, heuchelt ihr aus falschem Mitleid aber Zuneigung vor und lässt sich sogar auf eine Verlobung mit ihr ein. Aus Scham über diese Verbindung verleugnet er sie jedoch vor seinen Kameraden – ohne zu ahnen, welch schwerwiegenden Konsequenzen sein Verrat nach sich ziehen wird …
Il volume raccoglie i racconti di Friedrich Durrenmatt scritti fra il 1942 e il 1985, tra cui "La panne" del 1956, che esplora il conflitto tra l'individuo e un mondo mostruoso. La narrazione si muove tra toni leggeri, comici, angoscianti e tragici, coinvolgendo il lettore come il protagonista. I primi schizzi anticipano la qualità del suo lavoro, caratterizzato da situazioni di scacco esistenziale. In racconti come "Guerra invernale nel Tibet", Durrenmatt amplia il tema a una condizione umana futuristica. Esplora anche il mito in "Il ritratto di Sisifo", "La morte della Pizia" e "Il Minotauro", dove la lotta per la salvezza si svolge in un labirinto che riflette l'illusorietà della fuga. In "La caduta", costruisce una parabola sulla degenerazione politica e il potere. Le aporie della civiltà emergono in "Notizie sullo stato dell'informazione nell'età della pietra". Durrenmatt, con il suo forte senso dell'umorismo e del grottesco, evita schemi ideologici rigidi, abbandonandosi al gioco dell'invenzione. Riconosce la responsabilità dello scrittore, affermando che l'arte è un confronto con il mondo, e solo vivendo il conflitto si può intravedere il suo senso. Indice: Natale; Il torturatore; La salsiccia; Il figlio; Il vecchio; Il ritratto di Sisifo; e altri racconti.
Als im Mai 1937 das Luftschiff Hindenburg bei New York in einem spektakulären Feuerball explodiert, stirbt nicht nur der Traum von einer friedlichen Luftfahrt in den Flammen; auch zahlreiche Passagiere kommen um, Liebende werden auseinander gerissen, Lebenspläne zerstört. Zehn Jahre später findet der schwedische Journalist Birger Lund jene Frau wieder, in die er sich an Bord der Hindenburg verliebt hatte. Doch Lund ist ein Getriebener. Sein Lebensziel ist es, den wahren Ursachen für die Katastrophe von 1937 auf die Spur zu kommen. Erst als er Edmund Boysen begegnet, dem Mann, der am Höhenruder des explodierenden Zeppelins stand, kann er das Geheimnis lösen. „Phönix aus Asche“ ist das fesselnde Porträt zweier Männer, die, jeder auf seine Weise, nach persönlicher Erfüllung und der großen Liebe suchen. Minutiös recherchiert ist Henning Boëtius' Roman zugleich das bestechend authentische Panorama der Welt der Zeppeline und des faszinierenden Lebens an Bord des „LZ 129 Hindenburg“.
Ein Blaubär, wie ihn keiner kennt, entführt den Leser in eine Welt, in der Phantasie und Humor auf abenteuerliche Weise außer Kontrolle geraten sind. In 13 1/2 Lebensabschnitten kämpft sich der Held durch ein märchenhaftes Reich, in dem alles möglich ist - nur nicht die Langeweile!
Ohne Hitler wäre das 'Dritte Reich' nicht denkbar. Der Diktator aber war auf Helfer angewiesen, die sich ganz in seine Dienste stellten. Sie waren die Träger der Macht - und ihre Vollstrecker. Hitlers Paladine erledigten, was Hitler befohlen hatte. Sie prägten das Gesicht der Diktatur. Goebbels, Göring, Himmler, Hess, Speer, Dönitz - ihre Bedeutung im Machtgeflecht der Naziherrschaft, der Grad ihrer Verstrickung in die Verbrechen des Regimes waren höchst unterschiedlich. Doch die Psychogramme dieser Männer haben eines gemeinsam: Sie geben eine Antwort auf die Frage, wie es zu den Greueltaten der Nazizeit kommen konnte.
Friedrich Dürrenmatt erzählt in seiner Ballade den Mythos des Minotaurus neu. Die Tochter des Sonnengottes, Pasiphae, gebiert ein Wesen, das in einem Labyrinth von Daidalos gefangen ist. Umgeben von Spiegelbildern sieht es unzählige, ihm gleiche Wesen und kämpft mit seiner Identität in einem verwirrenden Schlaf.