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Marco Engelien

    Die Assassinen. Religiöse Fanatiker, Auftragsmörder oder radikale politische Aktivisten?
    • Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - und. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Assassine wird im 14. Jahrhundert von Francesco da Buti als jemand beschrieben, der andere für Geld tötet. Zeitgenössische Autoren, wie der Kleriker Brocardus, schildern die Assassinen als blutdürstig, die Unschuldige gegen Bezahlung töten und sich nicht um das Leben oder die Erlösung kümmern. Arnold von Lübeck bezeichnet sie als gottlose Sekte, die Schweinefleisch esse und den Islam missachte. Zudem gibt es Berichte, dass die Assassinen haschischabhängig waren. Die zentrale Frage bleibt, ob sie tatsächlich Auftragsmörder, eine radikalislamische Sekte oder eine politisch motivierte Gruppe waren. Diese Arbeit untersucht die Vorgeschichte der Assassinen und ihres Gründers Hasan-i Sabbah, sowie deren Interaktionen mit den Kreuzfahrern und die Durchführung der Meuchelmorde. Angesichts der vagen Quellenlage und der spärlichen Literatur über die Assassinen stützt sich die Arbeit vor allem auf die Werke von Bernard Lewis, den Aufsatz von Heinz Helm und das Kapitel über die Assassinen in Alfons Gabriels Buch.

      Die Assassinen. Religiöse Fanatiker, Auftragsmörder oder radikale politische Aktivisten?