Die mediale Darstellung von Autismus, insbesondere durch Charaktere wie Sheldon Cooper aus "The Big Bang Theory", hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Diese Arbeit untersucht die Realitätsnähe von Sheldons Darstellung und ob sie den komplexen Facetten des Autismus-Spektrums gerecht wird. Die Serie hat eine breite Zuschauerschaft angezogen, die sich von Sheldon, einem als "anders" wahrgenommenen Charakter, fasziniert zeigt. Oft wird Sheldon als Beispiel herangezogen, um autistische Verhaltensweisen zu erklären, was das öffentliche Bewusstsein für Autismus schärft. Die Verantwortung, eine solche Figur zu schaffen, die das Bild des Autisten prägt, ist erheblich, da sie die öffentliche Wahrnehmung und das Verständnis von Autismus beeinflussen kann. Daher ist es entscheidend zu analysieren, ob Sheldons Darstellung stereotype Vorstellungen verstärkt oder realistisch ist. Die Arbeit wird eine detaillierte Analyse seiner Charakterzüge und Verhaltensweisen durchführen, um deren Übereinstimmung mit den Merkmalen des Autismus-Spektrums zu beurteilen. Sie beginnt mit einer Einführung in Autismus und das Sitcom-Genre, gefolgt von einer eingehenden Analyse von "The Big Bang Theory" und Sheldons Charakter, wobei sowohl positive als auch negative Eigenschaften im Hinblick auf eine mögliche autistische Diagnose betrachtet werden. Abschließend wird bewertet, ob Sheldon alle notwendigen Merkmale für eine Autismus-Diagnose erfüllt.
Andrea Gilg Bücher
