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Marc Grezlikowski

    Waffenbesitz in den Vereinigten Staaten von Amerika historische Bedeutung des Second Amendment und heutige Auseinandersetzungen
    • 2009

      Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 2,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vereinigten Staaten sind eines der führenden Länder im Handel mit staatlich lizenzierten Waffen. Laut einer Veröffentlichung des World Watch Instituts von 1997 gab es damals 250.000 lizensierte Waffenhändler, was 20 Mal mehr ist als die Anzahl der McDonald’s-Restaurants. Schätzungen des privaten Waffenbesitzes variieren zwischen 192 Millionen und 250 Millionen. Seit der US-amerikanischen Revolution 1776 spaltet das Thema Waffenbesitz die Öffentlichkeit, und ein Kompromiss zwischen den beiden Seiten scheint zunehmend unwahrscheinlich. Hier treffen oft zwei unnachgiebige Ideologien aufeinander. Auf der einen Seite stehen die städtischen Befürworter von Reglementierungen, die meist gut ausgebildet sind und selten jagen oder schießen. Auf der anderen Seite befinden sich die Waffenbesitzer aus ländlichen Gebieten, wo die Jagd eine tief verwurzelte Tradition darstellt, oft verbunden mit gemeinsamen Erlebnissen von Vätern und Söhnen. In diesen Regionen ist der Waffenbesitz alltäglich, und der verantwortungsvolle Umgang damit wird als Quelle des Stolzes betrachtet. Aus ihrer Sicht sind nicht die Waffen die Ursache für Gewalt, sondern die Menschen, die sie missbrauchen.

      Waffenbesitz in den Vereinigten Staaten von Amerika historische Bedeutung des Second Amendment und heutige Auseinandersetzungen