Grenzen der Datenübermittlungen aus der EU in Drittstaaten - anhand des Beispiels der USA.
- 290 Seiten
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Datenübermittlungen aus der EU in die USA, die seit der Schrems II-Entscheidung des EuGH ohne Rahmenvereinbarung sind. Die Autorin analysiert das europäische Datenschutzniveau, insbesondere die DSGVO, und die Anforderungen an Drittstaaten. Sie bewertet Entwicklungen des kalifornischen Datenschutzrechts sowie relevante US-Bundesgesetze für private und öffentliche Datenverarbeiter. Ein zentraler Punkt ist die Untersuchung der Zugriffsrechte der US-Sicherheitsbehörden auf personenbezogene Daten. Zudem werden Mechanismen zur Legitimierung von Datenübermittlungen betrachtet, einschließlich des Kommissionsentwurfs neuer Standardvertragsklauseln. In Übereinstimmung mit der Schrems II-Rechtsprechung werden zusätzliche Schutzmaßnahmen untersucht, die das Risiko unberechtigter Zugriffe durch US-Sicherheitsbehörden minimieren. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Kapitel, die die Grenzen und Zulässigkeit von Datenübermittlungen, das angemessene Datenschutzniveau, den Vergleich mit dem EU-Datenschutzrecht, die Situation in den USA sowie die Legitimierung der Datenübermittlungen thematisieren. Abschließend bietet die Autorin einen Ausblick und eine umfassende Bewertung der Thematik.
