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Adrian Razvan Sandru

    Übermaß und Widerstand
    • Übermaß und Widerstand

      Zum Begriff einer dynamischen Erfahrung

      • 388 Seiten
      • 14 Lesestunden

      "Übermaß und Widerstand" versucht, eine Verbindung zwischen Kants transzendentaler Philosophie und Jean-Luc Marions Gegebenheitsphänomenologie herzustellen. Der Ansatz betont eine dynamische Konstitution der Erfahrung, in der die kognitiven Strukturen des Subjekts im Dialog mit erlebten Phänomenen ihre Auffassungsmöglichkeiten anpassen. Dies führt zu einer dialogisch-dynamischen Erfahrung, die die hermeneutischen und spontanen Leistungen des Subjekts anerkennt und Raum für die Autonomie phänomenaler Manifestationen schafft. Phänomene gestalten somit die Bedingungen ihrer eigenen Auffassung durch ein erkennendes und reflektierendes Subjekt. Der Fokus liegt auf einem reflektierenden Subjekt, das an seinem erkennenden Vermögen arbeitet, um sich einem breiten Spektrum phänomenaler Möglichkeiten auszusetzen. Der Ansatz argumentiert für eine aktive Passivität des Subjekts, wobei dessen Empfänglichkeit eng mit den Fähigkeiten zur Reflexion verknüpft ist. Die Struktur des Inhalts umfasst verschiedene Themen, darunter die Beziehung zwischen Marion und der metaphysischen sowie der phänomenologischen Tradition, die Phänomenologie der reinen Gegebenheit, Kants transzendentalen Idealismus, die Kategorien und deren Verhältnis zur Sättigung sowie die Dynamik der Erfahrung und Subjektivität.

      Übermaß und Widerstand