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Enrico Harling

    Go West? Die Bedeutung der Verträge von Locarno für die Außenpolitik der Weimarer Republik gegenüber den Westmächten und der Sowjetunion
    • 2010

      Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Neuere Geschichte: Deutsch-sowjetische Beziehungen. Die Weimarer Republik gilt oft als 'die gescheiterte Republik', Symbol für die Kapitulation der Demokratie vor konservativen und radikalen Kräften. Der Verlust internationaler Macht, die strikten Bestimmungen des Versailler Vertrages und die Demütigung der nationalistisch sozialisierten Bevölkerung prägten den Wunsch nach internationaler Anerkennung und der Revision des Versailler Vertrags. Rückblickend zeigt sich ein bemerkenswerter Aufstieg der Republik in der Außenpolitik, wobei die internationale Orientierung und außenpolitische Ausrichtung entscheidend waren. Das Verhältnis zwischen den Westmächten, insbesondere Frankreich und Großbritannien, und der jungen Sowjetunion beeinflusste die diplomatischen Bemühungen erheblich. Diese Arbeit untersucht die Spannungen zwischen West und Ost, insbesondere die Bedeutung der Verträge von Locarno von 1925 für den politischen Ausgleich mit den westlichen Mächten und deren Auswirkungen auf die Außenpolitik gegenüber den östlichen Nachbarn, insbesondere der Sowjetunion. Es wird analysiert, ob die außenpolitischen Erfolge gegenüber den Westmächten eine Verschiebung der deutschen Außenpolitik zu Ungunsten der Sowjetunion zur Folge hatten und

      Go West? Die Bedeutung der Verträge von Locarno für die Außenpolitik der Weimarer Republik gegenüber den Westmächten und der Sowjetunion