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Tim Oliver Walter

    Der "elektronische Taschendiebstahl"
    • Der "elektronische Taschendiebstahl" beschreibt ein neuartiges Phänomen, bei dem ein Täter heimlich ein mobiles Kartenlesegerät an die Geldkarte seines Opfers hält und unbemerkt bis zu 50 Euro vom Bankkonto des Opfers auf sein eigenes Konto überträgt, ohne dass eine PIN eingegeben werden muss. Dies ist möglich durch die kontaktlose Zahlungsfunktion moderner Geldkarten mit NFC-Chips. Die Arbeit untersucht, wie solche Täter bestraft werden können, da offensichtliche Strafnormen aus dem Strafgesetzbuch oft nicht zutreffen. Zudem werden Verhaltensempfehlungen für den Umgang mit elektronischen Zahlungsmitteln sowie erste Präventionsansätze für die Polizei präsentiert, um diesen Diebstahl langfristig zu bekämpfen und die Sicherheit beim Mitführen von Geldkarten zu erhöhen. Das Inhaltsverzeichnis umfasst eine Problemanalyse, die den technischen Ablauf des Bezahlvorgangs, die Problemlage, Ziele und Forschungsfragen sowie die verwendete Methode behandelt. Es werden verschiedene Strafbarkeiten analysiert, darunter die Straflosigkeiten bei Datenausspähung, Diebstahl und Betrug. Weitere Abschnitte befassen sich mit der Fälschung beweiserheblicher Daten, Urkundenunterdrückung und unberechtigtem Verarbeiten personenbezogener Daten. Schließlich werden Präventionsansätze und die Funktionsweise von NFC-fähigen Geldkarten erörtert, gefolgt von einer abschließenden Beantwortung der Problemstellung und einem Ausblick.

      Der "elektronische Taschendiebstahl"