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Hans Magnus Enzensberger

    11. November 1929 – 24. November 2022

    Hans Magnus Enzensberger war ein deutscher Autor, dessen Werke sich durch tiefen intellektuellen Einblick und satirische Schärfe auszeichneten. Seine Gedichte und Essays untersuchten oft die Komplexitäten der modernen Gesellschaft, Politik und Kultur. Durch sein vielfältiges Schaffen, das auch Übersetzungen und redaktionelle Beiträge umfasste, festigte Enzensberger seine Position als einflussreiche Stimme in der deutschen und Weltliteratur. Sein Schreiben wird für seinen anspruchsvollen Charakter und seine Fähigkeit, zum Nachdenken anzuregen, geschätzt.

    Hans Magnus Enzensberger
    Schauderhafte Wunderkinder
    Museum der modernen Poesie
    Der kurze Sommer der Anarchie
    Die Elixiere der Wissenschaft
    Gedichte
    Suhrkamp Taschenbuch: Versuche über den Unfrieden
    • Fúrie mizení

      • 108 Seiten
      • 4 Lesestunden

      H. M. Enzensberger v básnické sbírce Fúrie mizení prohlubuje svoje skeptické postoje vůči technickému a společenskému pokroku, vůči velkým ideám a ideologiím, přičemž reflektuje civilizační šum, postupující entropii, děsivou všednodenní šeď. Autor přiblížil rytmus mluvené formě, položil důraz na maximální věcnost, a přitom zůstával důsledným jazykovým komponistou a montérem. Básnické Já zde není oním lepším budoucím z věku lidské pospolitosti a ohleduplnosti, naopak: promlouvá z období, kdy je člověk člověku vlkem, kdy si každý uprostřed agresivního technizovaného světa prostě musí pomoct sám.

      Fúrie mizení2023
      4,6
    • Northern Spain is the only part of Western Europe where anarchism played a significant role in political life of the twentieth century. Enjoying wide-ranging support among both the urban and rural working class, its importance peaked during its "brief summer"--the civil war between the Republic and General Franco's Falangists, during which anarchists even participated in the government of Catalonia. Anarchy's Brief Summer brings anarchism to life by focusing on the charismatic leader Buenaventura Durruti (1896-1936), who became a key figure in the Spanish Civil War after a militant and adventurous youth. The basis of the book is a compilation of texts: personal testimony, interviews with survivors, contemporary documents, memoirs, and academic assessments. They are all linked by Enzenberger's own assessment in a series of glosses--a literary form that is somewhere between retelling and reconstruction--with the contradiction between fiction and fact reflecting the political contradictions of the Spanish Revolution. On the trail of forgotten, half-suppressed struggles, Anarchy's Brief Summer offers a unique portrait of a revolutionary movement that is largely unknown outside Spain.

      Anarchy's Brief Summer - The Life and Death of Buenaventura Durruti2023
    • Leichte Gedichte

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Leichte Gedichte« in einer Zeit schwerer globaler Krisen – kann das gutgehen? Und was wollen sie uns sagen? Doch kurzweilig wird es allemal, wenn ein Dichter und ein Bildkünstler vom Range Enzensbergers und Tripps uns den Schein des Lebens vor Augen führen. Mit Lust und Laune wirbeln beide ihn auf, den Staub unserer irdischen Verhältnisse in Gestalt von Menschen, Tieren und Dingen. Da wird noch auf einer Beisetzung die Nacht durch getanzt, als sich herausstellt: Der Tote ist gar nicht endgültig tot. Makaber? Nicht, solange alles in ein paar Binnenreime, ein Liedchen à la Heine, eine Villanelle oder eine Bildsequenz passt. Und was danach? Ohne Eintrittskarte auf eine unheilige Auferstehung zu warten kann Nerven kosten. Hauptsache also, es ist schnell vorbei und alle Beteiligten befinden erleichtert: »Schwamm drüber!«

      Leichte Gedichte2023
      3,5
    • Wirrwarr. Gedichte

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      In "Wirrwarr!" thematisiert der Dichter mit belustigtem, hintersinnigem Blick die Einflüsse von Täuschung und Routinen auf den Alltag. Er beleuchtet die Hinfälligkeit des Lebens und die Suche nach Sinn, während Hans Magnus Enzensbergers Gedichte mit Jan Peter Tripps Bildern und Justine Landats Buchgestaltung zu einer melancholischen Reise verbinden.

      Wirrwarr. Gedichte2020
      4,0
    • Struwwelpeters Rückkehr

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Eine humorvolle Neufassung des Struwwelpeters von Enzensberger und Kuhl lädt zum Vorlesen und Lachen ein. Die Geschichten um Daumenlutscher und Zappelphilipp werden frech und überraschend neu erzählt, ohne pädagogischen Zeigefinger. Dr. Heinrich Hoffmann führt durch die Szenen und ermutigt zu Widerworten.

      Struwwelpeters Rückkehr2020
      3,5
    • Louisiana Story

      • 77 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Wiederentdeckt: eine wilde Geschichte des jungen Hans Magnus Enzensberger. Zum 90. Geburtstag spektakulär illustriert. Grinsende Alligatoren, schweißglänzende Jazzkeller, dazwischen ein junger deutscher Intellektueller. So könnte Louisiana ausgesehen haben, als es der achtundzwanzigjährige Hans Magnus Enzensberger 1957 bereiste. Er verfasste eine Story, die Jahrzehnte vergessen war und nun, zu seinem 90. Geburtstag, von Hannes Binder pechschwarz illustriert wurde: Der Erzähler ist Anwalt. Einer auszuhändigenden Lebensversicherung wegen schlägt er sich durch das Rotlicht der Stadt New Orleans und durch die Mangrovensümpfe vor ihr. Eine Geschichte voll sorgsam recherchierter Details, schwelgend in Plüsch und Verfall. Und ebenso im Spiel mit einem Erzählen, wie man es von diesem Jungautor nie erwartet hätte.

      Louisiana Story2019
      3,0
    • Fallobst

      Nur ein Notizbuch

      • 367 Seiten
      • 13 Lesestunden

      »Wie steht es um das Selbstbewusstsein der Finanzastrologen? Was verrät uns das Kauderwelsch der Tageszeitungen? Wieviel Wirklichkeit enthalten die Mythenmodelle zeitgenössischer Physik und Kosmologie? Zu welchem Ziel treibt die pathologische Mobilität der Zeitgenossen? Was verbirgt der allgegenwärtige Abkürzungswahn? Und welches X für ein U machen uns die Künste vor?« Dass seine Auskünfte zu diesen Fragen vom Baum absoluter Erkenntnis fallen, beansprucht der Autor so listig wie weise nicht. »Fallobst« nennt er sie, »das in verschiedenen großen und kleinen Körben aufgesammelt wurde«. Mit spitzer Zunge, unumwunden und streitbar konfrontiert uns Hans Magnus Enzensberger in einer abwechslungsreichen Folge von Beobachtungen, Notaten, Kurzessays, Erinnerungen, Dialogen, Gedichten und Glossen mit Zeitgeist und mainstream . Doch kommen auch Würdigungen nicht zu kurz: von vertrauten und geliebten Menschen, von Brüdern und Schwestern im Geiste. Die deutsche Sprache, deren Tiefsinn und Abgründen der Autor mit lexikalischen Feinbohrungen auf den Grund geht, erfährt ihr Recht. Und nicht zuletzt die Natur in ihren so wundersamen wie kapriziösen Erscheinungen.

      Fallobst2019
      3,0
    • Eine Experten-Revue in 89 Nummern

      Mit einem Dialog zwischen der Natur und einem Unzufriedenen:. Vom Dämon der Arbeitsteilung

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Natur hat den Menschen ziemlich stiefmütterlich behandelt. Andere Tiere sind kräftiger, können besser schwimmen und fliegen, vermehren sich weniger umständlich, brauchen nicht so lange, bis sie erwachsen sind. Wie kommt es dann, dass dieses schwache Wesen sich zum Herrscher über die Erde aufgeschwungen hat? Die Antwort hat, wenn man dem Autor glaubt, mit der Teilung der Arbeit zu tun. Jeder von uns, behauptet er, kann zwar durch diesen Trick etwas ganz besonders gut, aber keiner kann alles. Wenn aber jeder Mensch das Zeug zum Experten hat, fragt sich nur: Was ist seine Spezialität, worin ist er der Beste? Um das herauszufinden, muss man schon sehr genau hinsehen. Egal, ob wir es mit einem leidenschaftlichen Busfahrer zu tun haben, einem Kometenjäger, einem Spezialisten für Mausefallen oder Plastiktüten, einem Hochstapler oder Zahlentheoretiker – dem Dämon der Arbeitsteilung verdanken wir unseren vorläufigen Sieg auf diesem Planeten, unsere Verrücktheiten und unsere Niederlagen. In neunundachtzig gewöhnlichen und spektakulären Varianten entfaltet Enzensberger diesen Einfall der Natur, der unsere Defekte kompensiert und unser Überleben ermöglicht. Seine Beispiele reichen von der Antike bis in die Gegenwart, von der Erfindung der Spirale und des Alphabets bis zur Kunst, Kanaldeckel zu verschönern.

      Eine Experten-Revue in 89 Nummern2019
      2,3
    • Schreiben für ewige Anfänger

      Ein kurzer Lehrgang

      • 108 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Andreas Thalmayr ist zurück! In sechsundzwanzig äußerst amüsanten Briefen an einen jungen zukünftigen Autor erzählt er vom Alltag des Büchermachens: Vom Kampf um das Copyright über Literaturagenturen, Klappentexte und Buchgestaltung bis hin zur Frage nach dem passenden Verlag. Wovon lebt man als Schriftsteller? Wozu braucht es die Literaturkritik? Kann man als Autor wirklich missverstanden werden? Dieses kleine große Buch nimmt jede Buch-Frage fantastisch ernst. Und ist zugleich ein inspirierender Lehrgang, der allen nützt, die zu schreiben anfangen – und das tun Autoren immer wieder, vor jeder leeren Seite von neuem.

      Schreiben für ewige Anfänger2018
    • Eine Handvoll Anekdoten

      Auch Opus incertum

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      In Impressionen, Sprüngen und Exkursen folgen wir den Geschichten des M., den Abenteuern eines, der sich den Zumutungen der Geschichte zu entziehen wusste: Familien-Bande und erste Liebe, frühe Lektürelust und Mediensucht, jede Art von Ausweichmanöver vor falscher Autorität, ein missglückter Sprengstoffversuch, Fahnenflucht, Schwarzhandel und dann das Glück akademischer Freiheit im Studium – noch jenseits von Pisa und Bologna: Ob es um jesuitisch geprägte Marx-Exerzitien oder, unter Vortäuschung von Altgriechisch-Kenntnissen, um ein »Mokka-Seminar« im professoralen Salon ging, um ein bisschen Linguistik oder Psychiatrie – hier ließ man ihn in Ruhe. Aber die Erinnerung ist ein fragmentarischer und unzuverlässiger Ratgeber. Deshalb nimmt sich der Autor die Freiheit der Regie und der Collage, fügt Motive, Bilder und Anekdoten zu einem Opus incertum zusammen. So nannten die alten Römer eine spezielle Art ihres Mauerbaus: ein »ungesichertes Werk«.

      Eine Handvoll Anekdoten2018
      4,5
    • Überlebenskünstler

      99 literarische Vignetten aus dem 20. Jahrhundert

      • 366 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Hans Magnus Enzensberger nähert sich in 99 pointierten, bewusst subjektiven Darstellungen den Lebensläufen und den speziellen Überlebensstrategien internationaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Aber auch den objektiven Gründen dafür, dass ihnen ihr Überleben im 20. Jahrhundert, dem »Zeitalter der Wölfe«, gelungen ist. Das 20. Jahrhundert war eine Blütezeit von Schriftstellern, die Staatsterror und Säuberungen überlebt haben, mit all den moralischen und politischen Ambivalenzen, die das mit sich brachte. Hatten sie ihr Überleben ihrer Hellsicht, ihrer Intelligenz oder Schlauheit zu verdanken, ihrem Glauben an sich selbst, ihren Beziehungen oder ihrem taktischen Geschick? Waren es Glücksfälle, durch die sie dem Gefängnis, dem Lager und dem Tod entronnen sind, oder waren es Strategien, die von der Anbiederung bis zur Tarnung reichten? Wer das so klar unterscheiden könnte!

      Überlebenskünstler2018
      3,8
    • Die Worte, die Worte, die Worte

      Gedichte. Amerikanisch und deutsch

      • 212 Seiten
      • 8 Lesestunden

      William Carlos Williams war der Doyen der modernen amerikanischen Poesie. Er residierte nicht in New York, er lebte als Armenarzt in seinem Geburtsort, einem kleinen Ort im Staate New Jersey. In diese Welt gehören seine Gedichte; sie sind ganz und gar amerikanisch: hart, genau, ohne Rhetorik, geprägt vom Pragmatismus. Ihre Sprache ist scheinbar direkt, nur im Anschein des Mühelosen verrät sich die Kunst des Dichters. Kein anderer Dichter des Landes ist so wenig gealtert und hat so tief auf die Jungen und Jüngsten gewirkt.

      Die Worte, die Worte, die Worte2016
      4,3
    • Immer das Geld!

      Ein kleiner Wirtschaftsroman

      • 213 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Jedes Mal, wenn Tante Fé zu Besuch kommt, gerät der stinknormale Alltag der Familie Federmann aus den Fugen. Die uralte, muntere Dame hat es faustdick hinter den Ohren. Nach den Erfahrungen eines langen Lebens mit Inflationen, Erbschaften und Pleiten, mit Armut, Verschwendung und Exil ist sie jetzt reich und lebt allein in ihrer Villa am Genfer See. Was aber will Tante Fé von den Federmanns, ihren einzigen Verwandten? Langweilen möchte sie sich auf keinen Fall. Deshalb lädt sie die drei Federmann-Kinder in ein Luxushotel ein, verwöhnt, verblüfft, begeistert sie. Endlich fühlen sie sich ernstgenommen, erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Woher kommt das Geld? Warum reichen selbst Milliarden und Billionen nie? Was denkt sich eine Zentralbank dabei, wenn sie Schulden druckt? Warum geht es nirgends ohne Schattenwirtschaft, ohne Schwarzmarkt, Schwarzgeld und Schwarzarbeit? Und warum hagelt es immerzu fette Boni in der Chefetage? Tante Fé räumt mit dem Blabla der Börsianer auf. Ungerührt erklärt sie den Kindern das herrschende Betriebssystem der Gier und der Angst. Natürlich hat auch sie keine Patentrezepte zu bieten. Aber den vielen Sieben- bis Siebzigjährigen, die den Jargon der Betriebswirtschaftler satthaben, könnte ihr gutgelauntes Fitness-Training nicht schaden – und auch nicht ihre spezielle Gegenstrategie: »Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.«

      Immer das Geld!2016
      3,6
    • Migration, Asyldebatte, Terrorismus, Bürgerkriege: vier Essays von analytischer und prognostischer Brillanz Ob es um die deutschen Erfahrungen mit Migration und Fremdenhass ging, um die in den 90er Jahren versprochene, aber trügerische »Friedensdividende« nach dem Ende des Kalten Krieges, um die terroristische Spur von Größenwahn und Rachsucht, Mordlust und Todeswunsch oder um den brutalsten Bürgerkrieg der modernen Geschichte – mit seinen Versuchen über den Unfrieden aus den Jahren 1992–2015 hat Hans Magnus Enzensberger vier brillante Zeitanalysen vorgelegt, die hier in einem einzigen Band mit einem neuen Vorwort und einigen Aktualisierungen wieder vorgelegt werden. Der Grund dafür ist einfach: Die Konflikte, von denen sie handeln, haben sich derart zugespitzt, dass alle Versuche, sie zu verharmlosen oder zu leugnen, gescheitert sind. Enthält die folgenden vier Essays: Die Große Wanderung (1992) Aussichten auf den Bürgerkrieg (1993) Schreckens Männer (2006) Der vergessene Gottesstaat (2015)

      Suhrkamp Taschenbuch: Versuche über den Unfrieden2015
      5,0
    • Marbacherkatalog - 88: Die Seele

      Die Dauerausstellung im Literaturmusuem der Moderne

      • 429 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Vorwort von Heike Gfrereis und Ulrich Raulff Eine Marbacher Marginalie von Hans Magnus Enzensberger ZEITLICHKEIT Karl Heinz Bohrer Die Zeitlichkeit der modernen Literatur Ulrike Draesner Das Zeit-Erzählen BILDLICHKEIT Horst Bredekamp Die Bruderschaft von Schrift und Bild ÖRTLICHKEIT Wilhelm Genazino Exklusive Trivialität. Benn, Horváth und Weiss in ihren Sehnsuchtsräumen SE(E)LIGKEIT Hans Ulrich Gumbrecht Vom beseelenden Hauch der Literatur Heike Gfrereis Die Ausstellung Das virtuelle Literaturmuseum des 21. Jahrhnderts

      Marbacherkatalog - 88: Die Seele2015
    • Frankfurter Anthologie

      Gedichte und Interpretationen Begründet von Marcel Reich-Ranicki

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ein Klassiker: Gedichte und ihre Interpretation. Begründet von Marcel Reich-Ranicki »Erschließen, um zu bewahren: Das geheime Motto des Herausgebers hat ein Werk entstehen lassen, das nichts weniger ist als eine Einweihung in die Welt der Poesie.« (Siegfried Lenz) 1974 startete Marcel Reich-Ranicki ein in der Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter dem Motto »Der Dichtung eine Gasse« werden seitdem in jeder Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gedichte aus allen Epochen deutscher Lyrik vor, jedes erläutert von einem namhaften Interpreten. Die Bände der Frankfurter Anthologie fassen die Gedichte und Interpretationen eines Jahrgangs zusammen. Inzwischen liegen über 2050 Gedichte vor.

      Frankfurter Anthologie2015
    • Zánik Titaniku

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Enzensbergerova básnická skladba poprvé vyšla v roce 1978 v nakladatelství Suhrkamp. Zánik Titaniku vychází z pradávného alegorického obrazu světa jako lodi. Enzensberger však tuto alegorii posouvá dál, a to už tím, že ji přenáší na legendární zaoceánský parník, který se stal pochmurným symbolem moderní doby. Postupná zkáza představuje průchozí gradační osu díla: První zpěv otevírá skladbu „diskrétní“ trhlinou v lodním trupu, následně, krok za krokem, autor popisuje plíživý začátek a průběh katastrofy i postupující paniku. Motiv zániku se však nevztahuje pouze na Titanik jako takový, ale je východiskem pro bohatou asociační síť a rafinovanou textovou montáž. Zánik zde vystupuje v mnoha podobách a souvislostech – od pradávných obrazů apokalypsy v podání umbrijských malířů přes zřetelné narážky na zánik Třetí říše, až po autorův deziluzivní pobyt na komunistické Kubě či „současný“ pobyt v Berlíně. Enzensberger bilancuje, a to jak autobiograficky, tak i z hlediska světových dějin. Dávná brantovská Loď bláznů jde ve všech svých podobách nevyhnutelně ke dnu, se všemi svými pasažéry, třídami (cestovními i společenskými) i luxusním vybavením.

      Zánik Titaniku2015
      4,5
    • Wie soll man Geschichte(n) schreiben?

      Tübinger Poetik Dozentur 2013

      • 70 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Wie soll man Geschichte(n) schreiben? enthält die Poetik-Vorlesungen von Hans Magnus Enzensberger und Dirk von Petersdorff, die im Rahmen der Tübinger Poetik-Dozentur 2013 gehalten wurden. Beide beschäftigen sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Selbstverständnis der Literatur als Kunst und den Wandlungen, das dieses Selbstverständnis erfahren hat. Gewandelt hat sich dabei nicht nur das, was wir unter Kunst verstehen, sondern auch das, was wir unter Literatur verstehen. Entscheidend ist dabei die Frage nach der Funktion von Kunst und Literatur. Sie wird zu Beginn der Reflexion auf Kunst und Kunstphilosophie, also Ästhetik anders beantwortet, als wir das heute tun würden. Unterschiedlich bewertet wird dabei der Grad an Autonomie, den wir bereit sind der Kunst bzw. der Literatur zuzugestehen. Daher ist die Frage nach dem Verhältnis von Literatur und Geschichte immer signifikant gewesen, gehen wir doch davon aus, dass Geschichtsschreibung nicht autonom, sondern einer – wie auch immer gearteten – historischen Wirklichkeit zugeordnet sein muss. Die Kunst dagegen ist nicht der Wahrheit, sondern allerhöchstens der Wahrscheinlichkeit verpflichtet, und vielleicht nicht einmal das.

      Wie soll man Geschichte(n) schreiben?2014
    • Tumult

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Nach einem halben Jahrhundert der Abwesenheit erwartet man Überraschungen. Hans Magnus Enzensberger begibt sich auf dieses Abenteuer, angestoßen durch einen zufälligen Kellerfund, der ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert. 1963 reist er erstmals nach Russland und wird unerwartet Gast auf Chruschtschows Datscha in Gagra, was zu einem präzisen Porträt des Politikers und der sowjetischen „Tauwetter“-Politik führt. Drei Jahre später durchquert Enzensberger die UdSSR von Süden bis Sibirien, was den Beginn seiner komplexen Beziehung zu seiner zweiten, russischen Frau markiert. In den Jahren 1968/1969 erlebt der Dichter eine Phase politischen und privaten Tumults. Während des Vietnam-Kriegs folgt er einer Einladung an die Wesleyan University, aber die Revolution in Kuba zieht ihn bald zurück. Die Fraktionskämpfe der außerparlamentarischen Opposition in Berlin sind nicht weit entfernt, und der Dichter wird auch dort aktiv. Mit einem zeitlichen Abstand von 50 Jahren reflektiert der alte Enzensberger über den jungen, was in einem lebhaften Streitgespräch mündet. Ein abschließendes Kapitel mit dem Titel „Danach“ widmet sich dem Abschied von den politischen und privaten Obsessionen der 60er Jahre und gedenkt der Verlierer und der ihm Nahestehenden. Gewidmet ist das Werk den „Verschwundenen“.

      Tumult2014
      3,4
    • Ein Herz für Franken

      66 launige Liebeserklärungen

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Anthologie »Ein Herz für Franken« vereint die beliebten Kolumnen aus den »Nürnberger Nachrichten« erstmals in einem Band. Gebürtige Franken und Wahlfranken, deutschlandweit bekannte Persönlichkeiten und regional geschätzte Größen, schildern darin ihr ganz persönliches Verhältnis zu Franken: 66 Kolumnen, mal liebevoll, mal launig, mal lustig, mal ernst – immer aber ganz individuell und dabei so vielfältig wie Franken selbst. Mit Beiträgen von Ewald Arenz, Jan Beinßen, Nataša Dragnic, Hans Magnus Enzensberger, Rolf-Bernhard Essig, Hans W. Geißendörfer, Hermann Glaser, Helmut Haberkamm, Tanja Kinkel, Dirk Kruse, Fitzgerald Kusz, Bernd Regenauer, Christiane Neudecker, Timur Vermes, Sabine Weigand u. a.

      Ein Herz für Franken2013
    • Wer ist dieser rundliche Herr, der da fast ein Jahr lang jeden Nachmittag an derselben Stelle des Stadtparks erscheint und die Passanten in muntere Gespräche verwickelt? Ein Weiser, ein Sprücheklopfer, ein Clown, ein streitlustiger Philosoph? Viele schütteln den Kopf und gehen weiter, andere hören ihm zu, diskutieren mit ihm und finden sich immer wieder am selben Ort ein. Er selbst schreibt nichts auf, aber seine Hörer machen sich Notizen. Das kleine weiße Buch, das hier vorliegt und wie ein Taschenkalender aussieht, überliefert die Betrachtungen und Provokationen dieses sonderbaren Zeitgenossen, der genauso heißt wie der letzte Buchstabe des Alphabets. Mit subversiver Energie und wenigen Sätzen untergräbt Herr Zett Dünkel, Größenwahn und falsche Autorität. Den Institutionen vertraut er ungern, und für »alternativlos« hält er gar nichts. Aber nicht alles, was er sagt, mag man für bare Münze nehmen. Er räumt Irrtümer ein und mit Urteilen auf.

      Herrn Zetts Betrachtungen oder Brosamen, die er fallen liess, aufgelesen von seinen Zuhörern2013
      3,6
    • Blauwärts

      • 133 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Ein Text-und-Bildbuch haben der Dichter Hans Magnus Enzensberger, der Bildkünstler Jan Peter Tripp und die Gestalterin Justine Landat »aus einer anderen Gegend« mitgebracht, und unterhaltsamer, abwechslungsreicher könnte das, was hier zu lesen und zu sehen ist, kaum sein: Von Augenglas, Medusa, Laubfröschen und Sporen ist in Enzensbergers Versen die Rede, aber auch vom schrägen Blick auf Nachbarn, Villenbewohner und Gäste. Wer mag, erfährt aus dem Blauen eine »Erleuchtung in der Besenkammer« oder vertieft sich in ein »Dämonisches Enzephalogramm«. Abstraktes kommt nicht zu kurz: Ob philosophisches Rätsel, Lehrsatz oder Sentenz – Vertrautes wird rhetorisch unterminiert, und so manche Kaverne eines hohlen Gedankens findet sich nachher von innen beleuchtet. Jan Peter Tripps Bilder dazu, welche die Gedichte umspielen, überfliegen oder durchdringen, sind keineswegs Illustrationen zu poetischen Texten. Unabhängig von diesen sind sie entstanden, eigenwillig verhält sich ihr figurativ-magischer Realismus zu den sprachlich-vieldeutigen Versen. Und doch erscheinen sie hier wie füreinander geschaffen. Dass dies so ist, verdankt sich dem kombinatorischen Sinn der Gestalterin Justine Landat: Sie hat gelesen, angeschaut, gegenübergestellt und erwogen – und zu guter Letzt die Teile in ein schönes Ganzes verzaubert.

      Blauwärts2013
    • Lyrik unterwegs

      • 348 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Lyrik unterwegs in Bussen und Bahnen der SSB Zum 25. Geburtstag von „Lyrik unterwegs“ erscheint die 4. erweiterte Auflage dieser Lyrik-Anthologie. Insgesamt 346 Gedichte von mehr als 100 Dichterinnen und Dichtern sind nun wieder in einem Gedichtband vereint und erfreuen die Herzen aller Poesiefreunde. Lyrik unterwegs - herausgegeben von der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB)

      Lyrik unterwegs2012
    • Ein großes Thema in einem kleinen Text zu fangen: das ist eine Herausforderung, an der sich sportlicher Ehrgeiz entzünden kann. Oder auch ein Gewitter von Geistesblitzen. Michel de Montaigne hat es vor 500 Jahren vorgemacht: »Kein Buch zu schreiben, wo eine Seite hinreicht, und kein Kapitel, wo ein Wort eben die Dienste tut«. Nichts bieten als den reinen Essay! Abhandlungen, Fußnoten und Kommentare, kurz: die ganze gelehrte (und oft genug dumme) Gründlichkeit in der Ich-Form überlisten. Mit zwanzig Mini-Essays gibt Hans Magnus Enzensberger dieser kleinen schwierigen Form einen besonderen Dreh hin zur Mythoskopie des Alltäglichen«: Okkultes wie Geld und Unwahrscheinliches wie »Sechs Millionen Experten«: nichts weniger als »Unlösbare Probleme« und »Normale Wunder« erledigen sich hier im Fünf-Seiten-Takt. Wovon die Rede ist oder doch sein sollte, darüber verfügt dieses Panoptikum der lebenden Wachsfiguren und normalen Sensationen souverän. Die Einladung aber geht an alle: »Treten Sie ein, Sie werden es nicht bereuen.«

      Enzensbergers Panoptikum: zwanzig Zehn-Minuten-Essays2012
      3,5
    • Album

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      »Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende« Hans Magnus Enzensberger Worum geht es in diesem »Album«? »Wir haben es nicht mit einem Tagebuch zu tun«, wird am Anfang des Bandes festgestellt. Aber womit dann? Mit einem Kuddelmuddel, einem Sudelbuch, einem Capriccio, einem Scrap-Book vielleicht. Oder handelt es sich einfach um eine Wundertüte, gefüllt mit Meditationen, sonderbaren Bildern, offenen Briefen, geheimen Depeschen, Rätseln, Spielen, Zitaten, Gedichten, Essays und Kassibern? Selber schuld, wer sich vor der Elektronik duckt wie das Kaninchen vor der Schlange, sagt Enzensberger. Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende. Könnte es nicht noch besser werden, lässiger, ehrgeiziger, schöner, weniger langweilig? Und so mag es dem Leser mit diesem extravaganten Buch ergehen wie im Mythos oder im Märchen: Aus zerstreuten Gliedern wird zuletzt wieder – ein Ganzes. Wer in diesem Buch blättert, wird ökonomische Seitenblicke finden neben politischer Polemik, eine Dosis Mathematik ebensogut wie Gebrauchsanweisungen für Poesiemaschinen, und vieles mehr – das alles organisiert nach den wilden Gesetzen des menschlichen Gehirns, opulent inszeniert von Franz Greno, undiszipliniert (aber nicht chaotisch); farbig (aber nicht buntscheckig); vielgestaltig (aber nicht beliebig).

      Album2011
      4,0
    • The inner workings of the European Union remain a mystery to many, both within its borders and beyond. The Brussels bureaucracy, responsible for setting numerous EU policies, often feels distant to its citizens, yet its decisions have far-reaching impacts on the global marketplace. In this insightful essay, Hans Magnus Enzensberger combines reportage, argument, and analysis to clarify the EU's current political and economic roles while exploring its origins and contradictions. He argues that Europe is engaged in an unprecedented project—an attempt at non-violent, post-democratic governance that seeks to eliminate the continent’s diversity and impose a regime unaccountable to its citizens. The EU's often arbitrary rules create a form of soft guardianship, dictating the lives of half a billion people, regardless of their individual political beliefs and traditions. Enzensberger presents a strategy for navigating this complex entity, which is both gentle and formidable, serving as both ally and adversary. His work raises critical questions about the nature of governance and accountability in contemporary Europe, challenging readers to consider the implications of a system that often prioritizes uniformity over diversity.

      Brussels, the gentle monster or the disenfranchisement of Europe2011
      2,7
    • Europa ist derzeit in aller Munde. Mißtrauen herrscht gegen die fernen Institutionen in Brüssel. Was, fragen sich immer mehr Europäer, treiben unsere weithin unbekannten Vormünder hinter verspiegelten Fassaden, meist verschlossenen Türen und mit einer höchst fragwürdigen Legitimation? In einem Essay hat sich Hans Magnus Enzensberger der Aufgabe gestellt, zur Aufklärung über die Gebräuche und Spielregeln beizutragen, mit denen das Europa von ‚Brüssel’ uns zu regieren beansprucht: lakonisch und treffsicher, wohlinformiert und bissig, dabei um Gerechtigkeit bemüht, denn das Monster, dem er ins Auge blickt, ist nicht immer nur furchterregend, sondern auch sanft. Dennoch muß der Leser Nebenwirkungen in Kauf nehmen.

      Sanftes Monster Brüssel oder die Entmündigung Europas2011
      3,1
    • In diesem Schwarzbuch nimmt Enzensberger ein Thema ins Visier, das viele Künstlerkollegen scheuen, den Misserfolg:" Wenigen Erfahrungen verdanke ich so viel; ich behaupte sogar, dass mir meine Flops im Lauf der Zeit geradezu ans Herz gewachsen sind. Sie gewähren Einblick in die Produktionsbedingungen, Manieren und Usancen des Kulturbetriebs und helfen dem Ahnungslosen, die Fallstricke, Minenfelder und Selbstschussanlagen einzuschätzen, mit denen er auf diesem Terrain zu rechnen hat."Das demonstriert der Autor anhand von Geschichten und Einfällen, Exposés, Treatments, Szenen und Projekten aus fünfzig Jahren. Vieles von dem, was auf dem Weg zur Kinoleinwand, zur Theater-, Opern- und Operettenbühne, zum Magazin oder zur verlegerischen Unternehmung verworfen wurde oder versandet ist, sei's zu Recht oder zu Unrecht, passiert in diesem schwarzen Buch Revue. Wer oder was war schuld an den kleinen und grossen Niederlagen? Lag es am Geld, an der Justiz oder am eigenen Übermut? Aber das ist für Enzensberger nicht der springende Punkt. Jammern, sagt er, sei ungesund. Er amüsiert sich lieber und überlässt dem Publikum zu guter Letzt noch Ideen, aus denen sich jeder gratis und portofrei bedienen kann

      Meine Lieblings-Flops, gefolgt von einem Ideen-Magazin2011
      3,3
    • Gedichte 1950-2010

      • 244 Seiten
      • 9 Lesestunden

      »Was da unaufhörlich tickt / und feuert, das soll ich sein?« Die Neugier auf die Erfahrung seiner selbst und auf die Rätsel, die »ihm der Alltag und die Philosophie und die Biologie zuspielen« (Der Spiegel), hat sich Hans Magnus Enzensberger seit der Verteidigung der Wölfe (1957), seinem ersten Gedichtband, nicht nehmen lassen. In all den Jahrzehnten seither ist sein Werk wie wenige andere zu einem poetischen Vademecum für Zeitgenossen geworden. »Wir wüßten keinen, mit dem wir uns lieber einen Reim auf diese Welt machen würden«, schrieb einmal die Neue Zürcher Zeitung – voilà: Enzensbergers persönliche Auswahl seiner Gedichte aus sechs Jahrzehnten. In dieser Auswahl mischt Enzensberger gegenüber den gesammelten Gedichten von 2005 die Karten neu: Auf einiges darin mochte er aus der Sicht von 2010 verzichten, anderes, vor allem aus dem zuletzt erschienenen Gedichtband Rebus (2009), hat er hinzugenommen. So schreibt sich die Auswahl seiner Gedichte fort als die Geschichte eines Zeitgenossen, der die Systeme hinter sich läßt und der unfaßlichen Monstrosität der ›Realität‹ (s)eine Sprache gibt. Hans Magnus Enzensberger wurde am 11. November 1929 in Kaufbeuren geboren und starb am 24. November 2022 in München. Als Lyriker, Essayist, Biograph, Herausgeber und Übersetzer war er einer der einflussreichsten und weltweit bekanntesten deutschen Intellektuellen.

      Gedichte 1950-20102010
    • Historie mraků

      • 125 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Hans Magnus Enzensberger bývá právem označován za jednoho z žijících klasiků německé a v podstatě celé evropské literatury uplynulého i stávajícího století. V českém literárním prostředí není neznámou osobností. Zasloužil se o to v 60. letech 20. století Josef Hiršal a Bohumila Grögerová. V představování jeho díla pokračuje Tomáš Kafka, v jehož překladu vychází bilingvní vydání sbírky Historie mraků.

      Historie mraků2010
      4,0
    • Rebus

      Gedichte

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Geburtstag am 11. November 2009 Keiner von uns ist der Richtige. Als ein riesiges Rebus, das es zu entziffern gilt, versteht der Dichter seine Umgebung. Wovon aber handelt dieses Rebus? Nicht gerade einfach zu sagen: De rebus quae geruntur umschrieben es die alten Lateiner in ihrer präzisen Sprache, auf gut deutsch: Es handelt von dem, was eben geschieht. Aber ein solches Rebus wäre nicht es selbst, wäre es eindeutig. Dire en rébus definiert ein französisches Wörterbuch des 19. Jahrhunderts die Anwendung von Wortspiel und Wortwitz. Und so nähern sich denn auch diese Gedichte mit den Mitteln der uneigentlichen und mehrbödigen Rede dem monströsen Bilderrätsel der 'Realität'. Mit den freundlichen, traurigen und bösen Gedichten von verteidigung der wölfe setzte Hans Magnus Enzensberger vor fünfzig Jahren eine entschiedene Zäsur in der bundesdeutschen Literatur. Wie damals schneiden seine Gedichte, so reflektiert wie unbedenklich, in den kalten Spiegel der Zeit, schonen weder Ich noch Du, sei es nun Feind oder Bruder. Ein Bilderbogen aus Wörtern und Worten mit einer gesalzenen Coda, einem ebenso grimmigen wie gutgelaunten Gruß an sie und euch alle: an die falschen Freunde und die richtigen Feinde. Ja, wir bemühen uns, wären gerne wir selber, und ziehen uns doch die Schuhe der andern an, und strampeln uns darin ab. Auch dieses Gedicht steht natürlich nur an der Stelle des richtigen, das noch auf sich warten läßt.

      Rebus2009
      3,5
    • 1959, kurz nach Uwe Johnsons Übersiedelung in den Westen Berlins und der Veröffentlichung seines Debütromans Mutmassungen über Jakob, beginnen der Briefwechsel und die Freundschaft zwischen ihm und Hans Magnus Enzensberger. Über einen Zeitraum von acht Jahren verständigen sie sich über die literarische und politische Lage und diskutieren die Spielräume politischen Engagements. Zugleich aber zeugen die 161 Dokumente von einer Auseinandersetzung über Möglichkeiten und Grenzen von Freundschaft. Bereits im Oktober 1966 forderte Uwe Johnson, den gemeinsamen Briefwechsel "nicht mehr fuer eine kuenftige Edition und Altersversorgung einzurichten sondern fuer Zwecke der brutalen Verstaendigung". Über scheinbar Alltäglichem kommt es zu prinzipiellen Betrachtungen und zuletzt zu einem Zerwürfnis: Daß Uwe Johnson seine Berliner Wohnungen Enzensbergers erster Frau Dagrun und dessen Bruder Ulrich zur Verfügung stellt, führt in Aporien von Vertrauen, Bürgschaft und Verantwortung. Ein Jahr später erreicht selbst diese ..

      'Fuer Zwecke der brutalen Verstaendigung'2009
      4,0
    • Bibs ist stinksauer! Sein Fahrrad ist weg, sein Bruder Yanni hört im gemeinsamen Zimmer ständig Popmusik, die Eltern schimpfen, und überhaupt: Alle nerven! Am besten, er legt sich in den Wäschekorb. Warm ist es hier und kuschelig. Wenn es nur ein bisschen heller wäre, denkt er. Und plötzlich ist Licht in der Wäschekammer. Eigenartig, aber scheinbar muss Bibs sich nur etwas wünschen, und schon hat es sich erfüllt. In seiner Wut lässt er gleich mal die ganze Welt verschwinden ... Ein phantasievolles Bilderbuch von Hans Magnus Enzensberger und Rotraut Susanne Berner, dem Duo vom erfolgreichen „Zahlenteufel“.

      Bibs2009
      3,0
    • Scharmützel und Scholien

      Über Literatur

      • 924 Seiten
      • 33 Lesestunden

      Jahrzehntelang blieben sie unveröffentlicht: Hans Magnus Enzensbergers Frankfurter Poetikvorlesungen aus dem Wintersemester 1964/65. Ausgehend von diesem umfangreichen Text, werden Enzensbergers Schriften zur Literatur aus einem halben Jahrhundert erstmals in einem Band zusammengeführt. Lückenlos versammelt sind seine Essays und die vielen freundlichen, traurigen und bösen Auseinandersetzungen mit Klassikern und Zeitgenossen – manches davon bisher ungedruckt. Aus der Vielzahl der Rezensionen hat der Autor selbst eine Auswahl getroffen. Vom ausgreifenden Essay bis zur Fußnote und Randbemerkung (Scholien) reicht das Spektrum. In offener Feldschlacht mit breitgefächerter Aufstellung so gut wie im geschickt inszenierten Scharmützel entfaltet Enzensberger seine ästhetischen Positionen und Mutmaßungen und führt sie bis zur Synthese von Poesie und Wissenschaft. Dieser Band bietet im Vergleich zu den Einzelbänden eine Preisersparnis von 81%.

      Scharmützel und Scholien2009
      3,8
    • Kursbuch 1968

      • 992 Seiten
      • 35 Lesestunden

      Die Hefte 11 bis 15 behandeln verschiedene Themen: Revolution in Lateinamerika, den nicht erklärten Notstand, die Rolle der Studenten in der Macht, eine Kritik der Zukunft sowie die kulturelle Revolution in der Literatur.

      Kursbuch 19682008
      3,0
    • Hammerstein oder der Eigensinn

      Eine deutsche Geschichte

      • 378 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Ein großes Werk über eine verhängnisvolle Periode der deutschen Geschichte und die herausragende Gestalt eines Mannes, dessen Biographie bislang nicht geschrieben wurde. Hans Magnus Enzensberger hat die Geschichte des Generals Kurt von Hammerstein aus allen erreichbaren Quellen recherchiert und entfaltet sie in der literarischen Biographie. Kurt von Hammerstein war Chef der Reichswehr, ein Grandseigneur und unerschütterlicher Gegner des Nationalsozialismus, der den Untergang seiner Klasse, des deutschen Militäradels, miterlebte. Seinen Abschied nahm er, nachdem Hitler 1933 seine Weltkriegspläne in einer Geheimrede offengelegt hatte. Auch die Lebensläufe seiner Frau und seiner sieben Kinder werden beleuchtet, gezeichnet von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts, Verrat, Widerstand, Spionage und Sippenhaft. Zudem werden Personen betrachtet, die zu einem gefährlichen Doppelleben gezwungen waren, darunter der letzte Reichskanzler der Weimarer Republik und Agenten der KPD. Dies ist Enzensbergers dritte literarische Biographie, in der die Selbstbehauptung des Einzelnen gegenüber kollektiven und autoritären Zumutungen im Zentrum steht. Der Autor befragte Archive von Moskau bis Berlin, von München bis Toronto, wobei das Dokument nicht das letzte Wort behält. In diesem vielfältigen Werk verbindet sich Recherche mit der Freiheit des Autors, sich der historischen Wirklichkeit auch über Fiktionen zu nähern.

      Hammerstein oder der Eigensinn2008
      4,0
    • Básník, prozaik, překladatel, publicista, dramatik a scénárista Hans Magnus Ensensberger patří již po několik desetiletí mezi nejpozoruhodnější a také nejznámější osobnosti německé literatury. Kniha přináší ukázku jeho brilantních a velmi oceňovaných esejů v překladu Jiřího Stromšíka. Svazek obsahuje eseje: Aporie avantgardy; Na obranu normálnosti; Vyhlídky na občanskou válku; Muži hrůzy - Esej o radikálním desperátovi a doslov od Jiřího Stromšíka.

      Eseje2008
      4,4
    • Im Irrgarten der Intelligenz

      Ein Idiotenführer

      • 59 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Intuitiv heftet man Freunden oder Kollegen schnell den semantischen Orden »hochintelligent« ans Revers, Intelligenz gilt neben Flexibilität und Teamfähigkeit als Kardinaltugend der Gegenwart. Wenn der subjektiv plausible Befund jedoch objektiviert werden soll, stößt man auf seltsame geometrische Figuren, Zahlenreihen und Listen mit Tieren, von denen eines angeblich nicht zu den anderen paßt. In seinem Essay setzt sich Hans Magnus Enzensberger mit der Geschichte und den Tücken der Verfahren auseinander, mit denen Psychologen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts an der Vermessung der Intelligenz arbeiten. Er kommt zu dem Ergebnis: »Wir sind eben nicht intelligent genug, um zu wissen, was intelligent ist.«

      Im Irrgarten der Intelligenz2007
      3,6
    • Hans Magnus Enzensbergers kritische Essays über Medien, Poesie und Politik werden unter dem Titel "Einzelheiten I & II" hier in einem Band zusammengestellt. Der Büchner-Preisträger äußerte sich zu seinen Texten 1962 so: "Die kritische Position hat nicht Bewältigung oder Aggression im Sinn. Kritik, wie sie hier versucht wird, will ihre Gegenstände nicht abfertigen oder liquidieren, sondern dem zweiten Blick aussetzen: Revision, nicht Revolution ist ihre Absicht."

      Einzelheiten I & II2007
      3,7
    • Schauderhafte Wunderkinder

      • 155 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Helden dieser Geschichten sind nicht Wunderkinder im herkömmlichen Sinn, eher wunderliche Sonderfälle. Der süßen Melinda zum Beispiel hüpft bei jeder Lüge eine Kröte aus dem Mund. Weswegen sie immer die Wahrheit sagen muss. Und da ist Norm: der Arme ist so schrecklich normal, dass ihn sich niemand merken kann, nicht mal seine Eltern. Die wundern sich jeden Tag wieder, wer der Junge ist, der da von der Schule nach Hause kommt. Das sind nur zwei der sieben Wunderkinder, um deren schaurig-schöne Geschichte es in diesem Buch geht. Mit farbigen Illustrationen von Michael Sowa.

      Schauderhafte Wunderkinder2006
      4,5
    • Der Eifer, mit dem Schüler und Gotteskrieger, Familienväter und Selbstmordattentäter mit Schrotflinten und Bomben ihrem eigenen und dem Leben möglichst vieler anderer ein Ende machen, ist den meisten von uns rätselhaft. »Man muß nicht alles verstehen, aber ein Versuch kann nicht schaden«: Das ist das Motto dieses Essays, den Hans Magnus Enzensberger dem »radikalen Verlierer« widmet. Gibt es, jenseits aller Ideologie, Gemeinsamkeiten zwischen dem einsamen Amokläufer, der in einem deutschen Gymnasium um sich schießt, und den organisierten Tätern aus dem islamistischen Untergrund? Größenphantasie und Rachsucht, Männlichkeitswahn und Todeswunsch gehen auf der verzweifelten Suche nach einem Sündenbock – beim isolierten Täter wie im Kollektiv der Fanatiker – eine brisante Mischung ein, bis der radikale Verlierer explodiert und sich und andere für sein eigenes Versagen bestraft. Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt in München. Im Suhrkamp Hauptprogramm erscheint Josefine und ich (Juni 2006) und im suhrkamp taschenbuch Gedichte. 1950–2005 (Dezember 2006).

      Schreckens Männer : Versuch über den radikalen Verlierer2006
      3,6
    • Bilingvní vydání sbírky básní Jed – Das Gift v překladu Tomáše Kafky z roku 2006.

      Das Gift = Jed2006
      4,0
    • Josefine und ich

      Eine Erzählung

      • 147 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Joachim, ein durchaus vernünftiger junger Mann von dreißig Jahren, gerät in die Fänge von Josefine, einer ziemlich herrschsüchtigen alten Dame mit glamouröser Vergangenheit und empörenden Ansichten. Sie schimpft auf alles, was anderen heilig ist, ob soziale Gerechtigkeit (»Ha! Die Gerechtigkeit!«), Kreativität (»eine unausstehliche Manie!«). Atheismus, herrschaftsfreier Diskurs, Kulturförderung, Fußball, Romane von Kafka – alles »Mummenschanz«. Joachim ist mehr als fasziniert: Dieses liebenswürdige Monster schafft es, sein Leben und Denken in Frage zu stellen. Doch was steckt hinter Josefines schillernden Erzählungen? Phantasiert sie? Wovon lebt sie, und welche Rolle spielt ihre greise Dienerin Fryda? Josefine und ich ist ein tragikomisches Meisterstück und die leichtfüßige Rückkehr des Erzählers Hans Magnus Enzensberger.

      Josefine und ich2006
      3,2
    • Die Anmerkung beschreibt James Thurber, einen humorvollen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der trotz anfänglicher Schwierigkeiten zum berühmtesten Humoristen Amerikas wurde. Seine im New Yorker veröffentlichten Geschichten und Skizzen lösten den Thurberismus aus und sind bis heute zeitlos und wirkungsvoll. Die Auswahl von Hans Magnus Enzensberger belegt dies.

      Die Andere Bibliothek: Vom Mann, der die Luft anhielt. Und andere Geschichten - Limitierte & Numerierte Erstausgabe2005
      4,0
    • Poesie. Gedichte

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Die Dichtung des griechischen Nobelpreisträgers Giorgos Seferis zeichnet sich durch Einfachheit aus und zeigt eine Seelandschaft zwischen Substantiv und Verb, die sowohl fremd als auch vertraut wirkt. Sie beschreibt, wie die Dinge sind und was die Menschen tun.

      Poesie. Gedichte2005
      3,9
    • Ein bißchen Deutsch Kurioses und Spitzfindiges, Überraschendes und Amüsantes aus der bunten Welt unserer Sprache Die Sprache ist die schönste und folgenreichste Erfindung des Menschen - und mit Logik oder Wissenschaft ist ihr nicht endgültig beizukommen, meint Andreas Thalmayr. Als Liebhaber und Connaisseur geht er den Rätseln und Eigenheiten unserer Sprache nach, fördert Überraschendes, Kurioses und Amüsantes zutage und spart auch nicht mit geistreichen Seitenhieben auf »Nullsätze« und »Gesprächskiller«.

      Heraus mit der Sprache : ein bißchen Deutsch für Deutsche, Österreicher, Schweizer und andere Aus- und Inländer2005
      2,5
    • Die Andere Bibliothek: Der Weg nach Oxiana

      Limitierte & Nummerierte Erstausgabe

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      In 1933 the delightfully eccentric Robert Byron set out on a journey through the Middle East via Beirut, Jerusalem, Baghdad and Teheran to Oxiana -the country of the Oxus, the ancient name for the river Amu Darya which forms part of the border between Afghanistan and the Soviet Union. His arrival at his destination, the legendary tower of Qabus, although a wonder in itself, it not nearly so amazing as the thoroughly captivating, at times zany, record of his adventures. In addition to its entertainment value, The Road to Oxiana also serves as a rare account of the architectural treasures of a region now inaccessible to most Western travellers. When Paul Fussell "rediscovered" The Road to Oxiana in his recent book Abroad, he whetted the appetite of a whole new generation of readers. In his new introduction, written especially for this volume, Fussell writes: "Reading the book is like stumbling into a modern museum of literary kinds presided over by a benign if eccentric curator. Here armchair travellers will find newspaper clippings, public signs and notices, official forms, letters, diary entries, essays on current politics, lyric passages, historical and archaeological dissertations, brief travel narratives (usually of comic-awful delays and disasters), and--the triumph of the book--at least twenty superb comic dialogues, some of them virtually playlets, complete with stage directions and musical scoring."

      Die Andere Bibliothek: Der Weg nach Oxiana2004
    • Lyrik kann ganz schön cool und umweltfreundlich sein!: Thalmayr holt uns ab beim Lyrik-Frust aus der Schulzeit. Dann führt er mit leichter Hand, mit Charme und Witz hinein in die Welt des Reimes und der Reimfolgen, des Versmasses, der Strophenformen von Sonett bis Ghasel, bis hin zum Lautgedicht oder zum Kalligramm. Und immer wieder demonstriert er am lebenden Objekt, den rot gedruckten Gedichtbeispielen, wie er das meint und was darunter zu verstehen sei. Ja, er geht gar soweit, uns zu eigenen Übungen zu verführen, um das Wesentliche deutlich zu machen. Das Buch liest sich leicht, vergnüglich, unversehens ist man mittendrin in der Lyrik, einer höchst aktuellen und verspielten Sprachkunstform. Informativ und lehrreich, empfiehlt sich das Buch auch für den Unterricht auf Sekundarstufe I oder II. Ab 14 Jahren, ausgezeichnet, Ruedi W. Schweizer.

      Lyrik nervt!2004
      2,9
    • Die Andere Bibliothek - 227: Bestiarium

      Der Zoo als Welt - die Welt als Zoo - Limitierte & Numerierte Erstausgabe

      • 348 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Es ist nun schon hundertvierzig Jahre her, daß der liebe Brehm sein „Illustrirtes Thierleben“ vorgelegt hat. Die moderne Verhaltensforschung hat mit seinen anthropomorphen Kurzschlüssen gründlich aufgeräumt. Cord Riechelmann folgt weniger unserm Blick auf die Tiere als dem Blick der Tiere auf ihre Welt. Das ist nicht nur lehrreich, es kann auch äußerst amüsant sein. Aber wir lachen nicht über die Tiere; es wäre uns lieber, könnten die Tiere mit uns und über unsere Beobachtungen lachen. Als Versuchsgelände dient dem Autor der Berliner Zoo, ein Ambiente, das die Illusion der Unmittelbarkeit von vornherein ausschließt. Dennoch fallen Riechelmann immer wieder Ähnlichkeiten zwischen dem homo sapiens und anderen Arten auf. So, wenn ein Schwarzer Panther mit seiner Pflegerin ums Zu-Bett-Gehen streitet, oder wenn ihn der Tanz des Kranichs an die Arbeiten von Johann Kresnik erinnert. Den rationalistischen Ton der Ethologie konterkariert Riechelmann durch die Bildsprache der Indianer und die Mythen der australischen Aborigines. Über hundert Arten passieren in diesem Buch Revue; auch mit weniger bekannten Geschöpfen wie dem Dschelada, dem Komodowaran und dem Rennkuckuck kann der Leser Bekanntschaft schließen. Und die herrlichen kolorierten Stiche aus dem 18. Jahrhundert verleihen, mit ihrer rührenden Präzision, dem Band einen Hauch von historischer Tiefe.

      Die Andere Bibliothek - 227: Bestiarium2003
      3,5
    • Eine Sammlung neuer Gedichte des bedeutenden deutschen Lyrikers und Essayisten (Jg. 1929)

      Die Geschichte der Wolken2003
      3,6
    • Nomaden im Regal

      Essays

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Für diesen Band hat Hans Magnus Enzensberger neben unveröffentlichten neuen Essays solche zusammengestellt, die zumeist verstreut bzw. nicht in Buchform veröffentlicht worden sind.

      Nomaden im Regal2003
      4,4
    • Hans Magnus Enzensberger wurde 1929 in Kaufbeuren geboren. Als Lyriker, Essayist, Biograph, Herausgeber und Übersetzer ist er einer der einflussreichsten und weltweit bekanntesten deutschen Intellektuellen.

      Die Elixiere der Wissenschaft2002
      4,7
    • Fifteen-year-old Robert is a dreamer: one evening his eyes blur over and he literally disappears. Robert has become a time traveller, but with little control over his ability he seems doomed to wander forever - until he appears in 17th-century Amsterdam and finds a slim chance of returning home.

      Where were you, Robert?2001
      3,2
    • H. M. E. behandelt systematisch die mathematischen Grundlagen und betrachtet historische, linguistische, literarische sowie medientheoretische Aspekte. Er erkennt die Grenzen seines Programms und bietet Programmierern Hinweise für mögliche Verbesserungen.

      Einladung zu einem Poesie-Automaten2000
      3,7
    • Hans Magnus Enzensberger wurde am 11. November 1929 in Kaufbeuren im bayerischen Allgäu geboren und verbrachte seine Kindheit in Nürnberg. Von 1949 bis 1954 studierte er Literaturwissenschaft, Sprachen und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und Paris und wurde anschließend promoviert. Heute lebt Enzensberger in München. Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, war zunächst Jurist, dann wandte er sich dem Schreiben zu. Seit 1983 veröffentlicht er Romane, dazu Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, über religiöse, historische und politische Themen. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, etwa den Heinrich-von-Kleist-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Er ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, der Deutschen Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und lebt in Frankfurt am Main.

      Kursbuch Heft 141: Das Gelobte Land2000
    • Geisterstimmen

      • 393 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Inhalt Übersetzungen .................................7 Imitationen .................................309 Inhalts- und Quellenverzeichnis .............369 Postskriptum ................................389

      Geisterstimmen1999
    • Wo warst du, Robert?

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Es war ein ganz gewöhnlicher Tag, als Robert verschwand, und das Sonderbarste an seinem Verschwinden war, daß niemand es bemerkt hat, nicht einmal seine Mutter. Robert sitzt vor dem Fernseher. Was ist bloß mit seinen Augen los? Er reibt sich und plötzlich findet er sich in einer Filmszene wieder, in einer fremden Zeit, an einem fremden Ort. Er ist im 1956 im sowjetischen Nowosibirsk. Das Abenteuer kann beginnen.

      Wo warst du, Robert?1998
      3,4
    • Die Botschaft des Merkur

      • 572 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Mit Beiträgen von Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Jean Améry, Gottfried Benn, Hans Magnus Enzensberger, Jürgen Habermas, Ralf Dahrendorf, Ernst Bloch u. a.

      Die Botschaft des Merkur1997
      5,0
    • Zickzack

      Aufsätze

      • 198 Seiten
      • 7 Lesestunden

      "Geradlinigkeit ist eine Tugend, die man an Enzensbergers Werk oft vermißt hat. Dieser Autor hat die Vorzüge der Literatur von Anfang an anderswo gesehen; insbesondere den Essay hält er, um mit Montaigne zu sprechen, für eine Form, die „nicht das Sein, sondern den übergang beschreibt“ Schon mit dem Titel seines neuen Buches bleibt er der überzeugung treu, daß es nicht das lineare Denken ist, das am ehesten zum Ziel führt. Wenn auch schwer zu erreichen, so ist dieses Ziel doch bescheiden: ein wenig Licht in unsere undurchsichtigen Verhältnisse zu bringen. Wen das anachronistisch anmutet - der Verdacht, es könnte sich um eine aufklärerische Absicht handeln, liegt ja nahe -, der kann sich durch den Aufsatz bestätigt fühlen, der den Band eröffnet und eben die Frage aufwirft, ob es wünschenswert ist, die Gleichzeitigkeit anzubeten. Im übrigen legt Enzensberger hier Arbeiten aus den Jahren 1989-1996 vor. Drei Essays werden zum erstenmal gedruckt.

      Zickzack1997
      3,8