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Katrin von Danwitz

    Interpretation von Ingeborg Bachmanns "Malina" mit Hilfe der Theorien von Sigmund Freud
    • 2007

      Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Freud für LiteraturwissenschaftlerInnen, Sprache: Deutsch. In dieser Arbeit wird Ingeborg Bachmanns Roman Malinä durch die Theorien von Sigmund Freud interpretiert, wobei das zweite Kapitel, das die Träume und das Unbewusste der Ich-Figur thematisiert, im Mittelpunkt steht. Zunächst wird untersucht, wie der Roman den psychoanalytischen Prozess reflektiert. Anschließend werden Freuds Theorien zur Verdichtung präsentiert und deren Übertragbarkeit auf den Roman geprüft. Ein weiteres Kapitel widmet sich der Zensurinstanz, gefolgt von einer Zusammenfassung von Freuds Überlegungen zum Widerholungszwang, die ebenfalls auf den Roman angewendet werden. Das nächste Kapitel behandelt den weiblichen Ödipuskomplex und versucht, diese Konzepte auf die Handlung zu übertragen. Am Ende der Arbeit wird aufgezeigt, dass Bachmann mit ihrem Roman Kritik an Freuds Überlegungen übt und diese hinterfragt. Ihre Vertrautheit mit Freuds Schriften, insbesondere der Ausgabe mit dem Titel Sexualleben, die Teil ihrer Bibliothek für die Todesarten-Reihe war, unterstreicht die Relevanz dieser Analyse.

      Interpretation von Ingeborg Bachmanns "Malina" mit Hilfe der Theorien von Sigmund Freud