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Margrit Dobler

    Mitten im Leben und dement
    • Mitten im Leben und dement

      Frontotemporale Demenz verstehen

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Es sind Mütter unter 40, Freunde und unbescholtene Menschen, die plötzlich auffällig werden und stehlen – sie alle leiden an einer weitgehend unbekannten Form der Demenz: der Frontotemporalen Demenz (FTD). Bei dieser Erkrankung sterben Nervenzellen im Stirnhirn und Schläfenlappen ab, was rund 10 % der Demenzfälle betrifft. Die mangelnde Krankheitseinsicht, das fehlende Taktgefühl und das unberechenbare Verhalten der Betroffenen belasten die Angehörigen stark. Oft geht damit eine fehlende Empathie und Desinteresse an den Mitmenschen einher, was für die Angehörigen schwer zu ertragen ist. Zu Beginn der Erkrankung stehen Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen im Vordergrund, was häufig zu Verwechslungen mit psychischen Störungen führt. In diesem Buch kommen Angehörige, wie Ehepartner und Kinder, zu Wort und berichten von den Veränderungen ihrer Liebsten und ihrem Umgang damit. Sie schildern, wie sie den langsamen Verlust des Partners verarbeiten. Ein Vorgesetzter erklärt, was nötig ist, um einen Kollegen mit FTD im Betrieb zu unterstützen. Es sind Geschichten von Trauer, Wut und Hoffnung, aber vor allem eindrückliche Liebesgeschichten, die zeigen, dass es für den Umgang mit dieser Erkrankung viel Kraft und Liebe braucht, was von tiefer Menschlichkeit zeugt.

      Mitten im Leben und dement