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Rajib Matin

    Regulierungseffekte von kollektivem Rechtsschutz auf dem Kapitalmarkt
    • Die Arbeit untersucht die Eignung von Instrumenten des kollektiven Rechtsschutzes als Baustein der Regulierung. Angesichts der Annahme, dass Kollektivverfahren zur Normkonkretisierung und Normeinhaltung von Marktteilnehmern beitragen können, wurden verschiedene Varianten dieser Verfahren analysiert. Ereignisse wie der "Diesel-Skandal" haben das Thema wieder in den Fokus rechtlicher Diskussionen gerückt. Mit dem VDuG wurde ein neues Kollektivverfahren eingeführt, doch die Notwendigkeit solcher Verfahren im deutschen Zivilprozess bleibt umstritten. Die Untersuchung beleuchtet die Rolle von Kollektivverfahren in der Kapitalmarktregulierung und analysiert die Anreizstrukturen sowie deren Effekte auf die beteiligten Akteure wie Geschädigte, Beklagte, Anwälte und Gerichte. Das Inhaltsverzeichnis gliedert sich in mehrere Teile: Der erste Teil bietet eine Einführung in die Thematik, einschließlich des Zwecks des kollektiven Rechtsschutzes und einer ökonomischen Analyse des Rechts. Der zweite Teil behandelt die Anreizstrukturen im Kollektivverfahren. Der dritte Teil stellt die verschiedenen Verfahrensformen vor, darunter Zessionsklage, Kollektivvergleich und Musterklage. Der vierte Teil thematisiert Kritikpunkte am kollektiven Rechtsschutz sowie dessen Integration in die deutsche Rechtskultur. Schließlich wird im fünften Teil das optimale Kollektivverfahren skizziert, einschließlich der Elemente eines solchen Verfahrens.

      Regulierungseffekte von kollektivem Rechtsschutz auf dem Kapitalmarkt