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Henno Martin

    15. März 1910 – 1. Januar 1998
    Menschheit auf dem Prüfstand
    Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste
    • 1992

      Die Menschheit und mit ihr zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet. Unsere scheinbar so erfolgreiche Maximierung technischer und wirtschaftlicher, nur gewinnorientierter Leistungen haben uns in eine Sackgasse geführt. Können wir uns daraus befreien oder sind wir zum Untergang verurteilt? „... Auf Grund seines hervorragenden Wissens versucht Martin Antworten zu geben, die sich aus der langen Geschichte des irdischen Lebens und speziell des menschlichen Evolutionsweges ableiten lassen... Auch der Naturwissenschaftler kann keine einfache Lösung für die Probleme der Zukunft anbieten, er will Denkanstöße geben...“ (VDI nachrichten) „... Dieses sehr inhalts- und gedankenreiche Buch sei jedem zur Lektüre empfohlen...“ (Anthropologischer Anzeiger)

      Menschheit auf dem Prüfstand
    • 1956

      Im September 1935 kommen zwei junge Männer, frischgebackene Doktoren der Geologie, an der Küste Südwest-Afrikas an. Sie haben Nazideutschland verlassen, beginnen geologische Forschungen im Naukluftgebirge und erkunden Wassenvorkommen für die Farmer. Der Zweite Weltkrieg holt sie ein, aus Furcht vor der drohenden Internierung als 'feindliche Ausländer' fliehen Henno Martin und Hermann Korn in die Wüste, kämpfen dort mehr als zwei Jahre um das nackte physische Überleben. Hunger und Durst quälen sie, ihre wechselnden Unterkünfte, provisorisch, primitv, bilden den Ausgangspunkt für wechselndes Jagdglück auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Sie leben fast wie Menschen der Urzeit, bewundern die karge Schönheit der Wüste, deren extreme Spannung von Tod und Leben sie zu neuen Einsichten über das Werden und Vergehen von Natur und Menschheit führt.

      Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste