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Kaj Häuser

    Darstellungsformen weiblicher Nacktheit in der Kunst. Pädagogische Implikationen für den Schulkontext
    • 2024

      Die wissenschaftliche Arbeit untersucht den künstlerischen und geistigen Wandel im Umgang mit weiblicher Nacktheit in der Kunst und leitet den daraus resultierenden Stellenwert der Frau ab. Sie analysiert Werke aus der Malerei der alten Meister sowie postmoderne Beispiele aus Fotografie und Werbung, um ein zeitgenössisches Verständnis von Körperlichkeit zu entwickeln. Die Themen umfassen "Mythologische Nacktheit - die Frau als Symbolträgerin", "Verbotene Nacktheit - die heimliche Erotik weiblicher Lustobjekte", "Nacktheit im Akt - ein Wechselspiel von Ästhetik und Provokation", "Private Nacktheit - Körperlichkeit als Selbstausdruck", "Mutterschaft - Nacktheit als Fruchtbarkeitsideal der Frau" und "Der Körper im öffentlichen Raum - Emanzipation der Nacktheit". Diese Analyse dient als Grundlage für den pädagogischen Teil, der sich mit einem verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Umgang mit Nacktheit und Körperlichkeit befasst und konkrete Umsetzungsideen für den Schulkontext präsentiert. Der Fokus liegt auf der Malerei und Fotografie innerhalb der westlich sozialisierten und europäischen Kunstgeschichte, während die Stellung der Frau in internationaler Perspektive sowie die Gattung Skulptur und Plastik ausgeklammert werden. Die Arbeit bietet keine chronologische Abhandlung, sondern fasst thematische Schwerpunkte zusammen und stellt Werke verschiedener Epochen inhaltlich und sachbezogen gegenüber, um ein übergeordnetes, zei

      Darstellungsformen weiblicher Nacktheit in der Kunst. Pädagogische Implikationen für den Schulkontext