Korporative Freigebigkeit der Öffentlichen Hand
Öffentliche Unternehmen als Sponsoren und Spendengeber
- 509 Seiten
- 18 Lesestunden
Die Arbeit bietet eine umfassende Untersuchung der Zulässigkeit von Sponsoring und Spenden durch öffentliche Unternehmen. Sie zeigt, dass diese Unternehmen, die im Wettbewerb stehen, ähnlich wie private Marktteilnehmer agieren dürfen, jedoch besonderen prozeduralen Anforderungen und materiellen Grenzen unterliegen. Die Analyse schließt mit praktischen Empfehlungen und Leitlinien. Öffentliche Unternehmen nutzen Sponsoring und Spenden zur Imagepflege und zur Steigerung ihrer Bekanntheit, sind jedoch an spezifische staatliche Bindungen gebunden. Der rechtliche Rahmen für die korporative Freigebigkeit öffentlicher Unternehmen ist komplex und erfordert eine Auseinandersetzung mit Verfassungsrecht, Europarecht, einfachem Recht und internen Unternehmensvorschriften. Die Untersuchung beleuchtet, dass auch wettbewerbsorientierte öffentliche Unternehmen als Sponsoren und Spendengeber auftreten dürfen, jedoch müssen sie das Neutralitätsgebot und die Gemeinwohlbindung beachten. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, die Grundlagen, den rechtlichen Rahmen sowie die Zulässigkeit und Grenzen der Aktivitäten öffentlicher Unternehmen als Sponsoren und Spendengeber behandeln. Abschließend werden Fazit und praktische Leitlinien präsentiert.
