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Marco Lünich

    Der Glaube an Big Data
    • Der Glaube an Big Data

      Eine Analyse gesellschaftlicher Überzeugungen von Erkenntnis- und Nutzengewinnen aus digitalen Daten

      • 344 Seiten
      • 13 Lesestunden

      In diesem Open-Access-Buch untersucht Marco Lünich verbreitete Glaubensüberzeugungen zur Qualität und Wirkmächtigkeit von Big Data sowie die gesellschaftlichen Überzeugungen über Erkenntnis- und Nutzengewinne. Die digitale Gesellschaft ist eng mit Narrativen wie der Informations- und Wissensgesellschaft verbunden, die die umfassende Sammlung und Auswertung großer digitaler Datenbestände betonen. Big Data wird als besonders bedeutend für die gesellschaftliche Erkenntnis- und Wissensproduktion hervorgehoben. In der Literatur wird oft vermutet, dass die Überzeugung von den Konsequenzen der Quantifizierung der Welt, insbesondere des Sozialen, in den Köpfen der Menschen verankert ist und somit einflussreich wird. Dieser Zusammenhang wird in verschiedenen Forschungszusammenhängen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz empirisch geprüft. Das Buch behandelt Themen wie den vermeintlichen Siegeszug der Digitalisierung, die Rolle von Big Data im Wissenskontext, die Quantifizierung des Sozialen und das Big-Data-Glaubenssystem. Zudem werden Methodiken zur Skalenkonstruktion und empirische Evidenzen präsentiert, die die Auswirkungen von Überzeugungen über Big Data auf Einstellungen zu KI-Anwendungen untersuchen.

      Der Glaube an Big Data