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Franziska Marie Gallusser

    Der Musikbegriff des späten Hindemith
    • Der Musikbegriff des späten Hindemith

      Universalität im Zeichen von Tradition. Band 15.

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Hindemiths universales Musikverständnis wird biographisch entfaltet und an seiner späten Kepler-Oper Die Harmonie der Welt konkretisiert. Paul Hindemith (1895-1963) war in zahlreichen Bereichen aktiv, darunter Komponist, Musiker, Theoretiker, Lehrer und Publizist. Diese Vielschichtigkeit hat eine umfassende Untersuchung seines Spätwerks bisher erschwert. Die vorliegende Arbeit unternimmt erstmals den Versuch, Hindemiths Spätwerk systematisch zu analysieren und seinen universalen Musikbegriff zu ergründen, wobei die Synthese seiner Tätigkeiten im Kontext des frühen 20. Jahrhunderts berücksichtigt wird. Das universale Musikverständnis wird an der Oper Die Harmonie der Welt veranschaulicht, die Hindemiths Ansichten vereint und als entscheidender Impuls für seine weitere Entwicklung gilt. Die Struktur der Arbeit umfasst mehrere Kapitel, die sich mit verschiedenen Aspekten von Hindemiths Leben und Werk beschäftigen, darunter seine Rückkehr nach Europa in den 1950er- und 1960er-Jahren, seine Beziehungen, seine Religiosität sowie seine Rolle als Autor und Lehrer. Zudem wird die Vermittlung von Musik in privaten und öffentlichen Kontexten sowie die Selbstreflexion und Sinnsuche in Die Harmonie der Welt thematisiert. Abschließend wird der universale Musikbegriff des späten Hindemith zusammengefasst.

      Der Musikbegriff des späten Hindemith