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Tom Reißberg

    Narzissmus am Arbeitsplatz aus wirtschaftspsychologischer Sicht
    • 2019

      Narzissmus am Arbeitsplatz aus wirtschaftspsychologischer Sicht

      Eine empirische Analyse mit Fokus auf Geschlechter- und Altersunterschieden

      • 108 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Diese Masterarbeit aus dem Jahr 2017 untersucht das wirtschaftspsychologische Phänomen des Narzissmus am Arbeitsplatz, mit dem Ziel, Narzissmus im beruflichen Kontext besser zu verstehen. Der Fokus liegt auf der Beziehung zwischen Narzissmus und kontraproduktivem Arbeitsverhalten, freiwilligem Engagement, arbeitsbezogenem Stress sowie der Häufigkeit von Jobwechseln, wobei auch Alters- und Geschlechterunterschiede betrachtet werden. Ein Fragebogen, der unter anderem das Narcisstic Personality Inventar (NPI) beinhaltete, war vier Monate online und wurde von 164 Personen (47% Frauen, 53% Männer) ausgefüllt. Das durchschnittliche Alter der Teilnehmenden beträgt etwa 35 Jahre, mit einer durchschnittlichen Berufserfahrung von 13 Jahren und etwa vier Jobwechseln. Narzissmus, ein Begriff, der bis in die Antike zurückreicht, beschreibt Menschen mit übertriebenem Selbstwertgefühl, die nach Anerkennung streben und die Bedürfnisse anderer oft vernachlässigen. In jüngster Zeit, insbesondere seit der Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump, ist das Thema Narzissmus zunehmend in den Fokus gerückt. Die Beobachtungen zeigen, dass Narzissmus im beruflichen Kontext und der Umgang damit eine immer größere Rolle spielen, was zu einem Bedeutungszuwachs in der Wirtschaftspsychologie führt.

      Narzissmus am Arbeitsplatz aus wirtschaftspsychologischer Sicht