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Xinyi Liu

    Spielmanipulation durch Bestechung im Sport.
    • Spielmanipulation durch Bestechung im Sport.

      Eine Untersuchung zum Sportwettbetrug und der Manipulation von berufssportlichen Wettbewerben gem. §§ 265c - 265e StGB.

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die zunehmende Kommerzialisierung und die damit verbundenen Gewinnmöglichkeiten stellen sportliche Wettbewerbe vor die Gefahr von Spielmanipulationen. Die Autorin analysiert die Anwendung des § 263 StGB auf Sportwettbetrugsfälle und stellt fest, dass die Vermögensinteressen der Wettanbieter durch den Betrugstatbestand ausreichend geschützt sind. Anschließend betrachtet sie die 2017 durch das 51. StrÄndG eingefügten Straftatbestände (§§ 265c und 265d StGB) hinsichtlich ihrer Schutzzwecke, Ausgestaltung und Tatbestandsmerkmale. Die Untersuchung zeigt, dass die restriktiven Auslegungen der unbestimmten Merkmale (wie Beeinflussung zugunsten des Wettbewerbsgegners und berufssportliche Wettbewerbe) dazu führen, dass die Anwendungsbereiche beider Tatbestände in der Praxis enger gefasst werden als ursprünglich vom Gesetzgeber vorgesehen. Zudem werden die Auffangfunktionen des § 265d StGB in Frage gestellt. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, die die strafrechtliche Sanktionierung von Spielmanipulationen, die Einführung neuer Strafvorschriften sowie deren Schutzzwecke und Ausgestaltungen behandeln. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und durch ein Literatur- sowie Stichwortverzeichnis ergänzt.

      Spielmanipulation durch Bestechung im Sport.