Modern British Symphonies
Komponieren zwischen Identitätsdiskursen und Gattungskonventionen
- 430 Seiten
- 16 Lesestunden
Britische Sinfonien um 1900 sind sowohl Ausdruck einer nationalen musikalischen Moderne als auch Teil einer internationalen Komponistengemeinschaft. Das Buch untersucht die Bedingungen für das Komponieren von Sinfonien in England am Übergang zum 20. Jahrhundert, basierend auf einem erweiterten Verständnis musikalischer Moderne im internationalen Kontext. Anhand von Werken von Komponisten wie Edward Elgar, Hubert Parry und Ralph Vaughan Williams wird aufgezeigt, wie verschiedene Aspekte der Moderne in kompositorischen Entscheidungen sichtbar werden. Diese umfassen sowohl landschaftliche und zeitliche Bezüge als auch selbstreflexive Elemente. Dies führt zu einer Neubestimmung der Moderne und einem neuen Verständnis der Gattungsgeschichte der Sinfonie. Zudem bietet das Buch einen grundlegenden Beitrag zur Methodik musikalischer Analyse. Der Inhalt gliedert sich in zwei Hauptteile: Der erste Teil behandelt die Identität und das Wesen eines modernen britischen symphonischen Komponisten, während der zweite Teil spezifische moderne britische Sinfonien analysiert, die nationale, umweltbezogene und musikalische Modernismen reflektieren. Themen wie transnationaler Einfluss, Landschaftsdarstellungen und emotionale Zeitgestaltung werden detailliert behandelt. Das Fazit beleuchtet das Komponieren von Modernität und die Entwicklung des musikalischen Schaffens in dieser Zeit.
