Testamentsvollstreckung an Gesellschaftsbeteiligungen
Ein Beitrag zur Kompetenzabgrenzung zwischen Erb- und Gesellschaftsrecht
- 252 Seiten
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Nach der Anerkennung der Testamentsvollstreckung an Personengesellschaftsanteilen durch den BGH bestehen weiterhin Unsicherheiten bezüglich der Befugnisse des Testamentsvollstreckers. Diese Arbeit untersucht die Grenzen und den Umfang der Testamentsvollstreckung im Gesellschaftsrecht über verschiedene Rechtsformen hinweg. Der juristische Diskurs hat sich von der Zulässigkeit hin zu den Grenzen der Testamentsvollstreckung verlagert, wobei insbesondere die Reichweite der Verwaltungsbefugnis des Testamentsvollstreckers im Kernbereich der Mitgliedschaft und die Möglichkeit, Gesellschafter-Erben ohne deren Zustimmung persönlich zu verpflichten, unterschiedlich beurteilt werden. Diese Unklarheiten sind sowohl dogmatisch als auch praktisch oft wenig überzeugend. Der Autor zielt darauf ab, die Befugnisse des Testamentsvollstreckers in Bezug auf Personen- und Kapitalgesellschaften umfassend und allgemein gültig zu bestimmen. Die Gliederung umfasst Vorwort, Einleitung, Zulässigkeit der Testamentsvollstreckung bei unternehmerisch gebundenen Nachlässen, Vorfragen zur Durchführbarkeit, erbrechtliche und gesellschaftsrechtliche Schranken sowie die Befugnisse des Testamentsvollstreckers bei verschiedenen Gesellschaftsanteilen. Die Schlussbetrachtung und ein Schrifttumsverzeichnis runden die Arbeit ab.
