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Leonard-Roman Rüddenklau

    Prozessschutz und Wildnisentwicklung
    • Prozessschutz und Wildnisentwicklung

      • 392 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Im späten 20. Jahrhundert erlebte der Naturschutz einen Paradigmenwechsel: Anstelle eines konservierenden Ansatzes, der auf Schutz und Pflege abzielte, wird zunehmend ein dynamischer Ansatz verfolgt, der bestimmte Landschaftsteile ihrer natürlichen Entwicklung überlässt. Diese Arbeit untersucht die rechtlichen Grundlagen und Implikationen dieser Neuausrichtung. Der Autor zeigt, dass der dynamische Ansatz im geltenden Recht verankert ist und Wechselwirkungen mit anderen naturschutzfachlichen Zielen aufweist. Zudem werden die Rahmenbedingungen und Instrumente für die Umsetzung analysiert, einschließlich der Herausforderungen, die ein Verzicht auf menschliche Interventionen mit sich bringt. Das Werk gliedert sich in mehrere Kapitel, die grundlegende Begriffe und Begründungsansätze, die relevanten rechtlichen Grundlagen auf internationaler und nationaler Ebene sowie die Wechselwirkungen mit bestehenden Naturschutzkonzepten behandeln. Es werden auch die Rahmenbedingungen für die Umsetzung sowie verschiedene Instrumente wie Gebietsschutz und Vertragsnaturschutz vorgestellt. Darüber hinaus werden Folgefragen wie Wildtiermanagement und Biotopschutz thematisiert. Schließlich wird die rechtliche Umsetzung von Prozessschutz und Wildnisentwicklung in deutschen Nationalparks beleuchtet und eine abschließende Betrachtung sowie ein Literaturverzeichnis angeboten.

      Prozessschutz und Wildnisentwicklung