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Maria Tsenekidou

    Politische Sozialisation und soziale Kontrolle im digitalen Umbruch
    • Politische Sozialisation und soziale Kontrolle im digitalen Umbruch

      Zu Transformationen politischer Subjektkonstitutionen im Spannungsverhältnis von Heteronomie und Autonomie aus politisch-psychologischer Perspektive

      • 424 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Diese transdisziplinäre Studie untersucht die Wandlungen politischer Subjektivierungen im digitalen Medienumbruch aus einer subjekt-, kultur- und gesellschaftstheoretischen Perspektive der Politischen Psychologie. Social Media Plattformen werden als psychosoziale Räume politischer Phantasien und als Instanzen politischer Sozialisierungen im Spannungsverhältnis von Heteronomie und Autonomie betrachtet. Analysen zur Verdinglichung von Autorität und sozialer Kontrolle anhand von Big Data stehen im Mittelpunkt, während auch Thesen über den subjektiven Eigensinn gegen das Phantasma totaler Kontrolle diskutiert werden. Politische Sozialisation wird als kritischer Vermittlungsbegriff neu interpretiert und in der Auseinandersetzung mit Bewegungen wie Occupy, Anonymous und den Piraten für eine politisch-psychologische Perspektive in der Sozialen Bewegungsforschung fruchtbar gemacht. Die Studie beleuchtet die Hintergründe der Integrationskrise des neoliberalen Kapitalismus. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie den Wandel der politischen Sozialisation, die Rolle der Politischen Psychologie, gesellschaftlichen Wandel und Medienumbruch sowie die Verdinglichung von Autorität und subjektiven Eigensinn. Abschließend werden Resümees und Ausblicke gegeben.

      Politische Sozialisation und soziale Kontrolle im digitalen Umbruch2022