Die Vererblichkeit des Geldentschädigungsanspruchs bei Persönlichkeitsverletzungen.
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Aktuell wird die Vererblichkeit des Geldentschädigungsanspruchs für Persönlichkeitsverletzungen diskutiert, nachdem der Bundesgerichtshof sich wiederholt gegen einen Rechtsübergang ausgesprochen hat. Die Abhandlung prüft die dogmatische Stringenz dieser Entscheidungen und analysiert die Herleitung des Entschädigungsanspruchs sowie die zivilrechtliche Einordnung der Funktionen und die erbrechtliche Sukzession. Der richterrechtliche Geldentschädigungsanspruch ist seit jeher umstritten, insbesondere hinsichtlich seiner Vererblichkeit. Die Rechtsprechung behandelt den Anspruch, der aus Art. 2 und 1 GG abgeleitet wird, unter Berücksichtigung der Genugtuungsfunktion besonders. Die Untersuchung kritisiert die Ungleichbehandlung des zivilrechtlichen Persönlichkeitsschutzes und bewertet die dogmatische Stringenz der Persönlichkeits- und Entschädigungsrechtsprechung. Dabei wird die Herleitung des Entschädigungsanspruchs sowie die erbrechtlichen Grundlagen betrachtet. Die Abhandlung gliedert sich in mehrere Abschnitte: Einführung, historisch-kritische Betrachtung des Geldentschädigungsanspruchs, Funktionen zivilrechtlicher Geldentschädigungen, Vererblichkeit des Anspruchs und abschließendes Ergebnis. Ein Literatur- und Sachverzeichnis rundet die Analyse ab.
