Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterstützung von Unternehmen bei der Reintegration von Müttern nach der Elternzeit, da es keine gesetzlichen Vorgaben dafür gibt. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie empfinden Mütter die Unterstützung ihres Unternehmens? Um diese Frage zu beantworten, wurden acht Probanden befragt, wobei die Interviews aufgrund von Corona und der Wohnorte der Teilnehmer über eine Kommunikationsplattform stattfanden. Trotz gesetzlicher Unterstützung und einer positiven Entwicklung der Erwerbstätigkeit von Frauen bleibt die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie eine Herausforderung, insbesondere für Mütter mit mehreren Kindern. Obwohl sich traditionelle Geschlechterrollen gewandelt haben, werden Berufe, die von Frauen ausgeübt werden, oft geringer bewertet, und sie verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Viele Mütter, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen, wechseln von Vollzeit- zu Teilzeitstellen, möchten jedoch sowohl Familien- als auch Berufsverantwortung übernehmen. In vielen Familien arbeitet ein Elternteil Vollzeit, während der andere Teilzeit arbeitet und den Großteil der unbezahlten Familienarbeit leistet. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Konflikte zwischen familiären und beruflichen Verpflichtungen zunehmen. Trotz staatlicher Maßnahmen wie dem Mutterschutzgesetz und dem Elterngeldgesetz liegt die Verantwortung für die Umsetz
Annika Pieck Bücher
