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Wolfgang Schröer

    Kindheiten in der Moderne
    Soziale, informelle und transformative Bildung
    Lebensalter und Soziale Arbeit 5
    • 2024

      Soziale, informelle und transformative Bildung

      Beiträge zur sozialpädagogischen und anthropologischen Bildungsforschung

      • 264 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Bildung wird in diesem Band als sozial gefasst betrachtet, indem sie eine Beziehung zwischen Subjekt und Welt herstellt. Die Autor*innen beleuchten sozialpädagogische und anthropologische Diskurse zu Bildung in drei Hauptbereichen: theoretische Beiträge zur Sozialen Bildung, Bildung und Soziale Arbeit sowie Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe. Der erste Abschnitt widmet sich theoretischen Aspekten der Sozialen Bildung, einschließlich lebenslangem Lernen, der Rolle von Geselligkeit in Organisationen und der Bedeutung von Berufsvorstellungen in der Bildung. Ein weiterer Fokus liegt auf der Sozialität der Leiblichkeit und der poetologischen Perspektive auf Bildungsprozesse. Auch die Herausforderungen der gespaltenen Migration und die Bildungsaufgaben im Anthropozän werden thematisiert. Im Bereich Bildung und Soziale Arbeit wird die historische Entwicklung der Sozialpädagogik in Österreich betrachtet, sowie präventive Ansätze gegen Gewalt gegen Frauen und die Forschung zu sozialen Mentoringprogrammen. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit der Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Erkundung von Geschwisterbildern und der Relevanz von Freundschaftsbeziehungen für Care Leaver*innen. Die Perspektiven von Herkunftsfamilien auf die Fremdunterbringung ihrer Kinder runden die Diskussion ab.

      Soziale, informelle und transformative Bildung
    • 2014
    • 2008

      Während sich über viele Jahre die Soziale Arbeit und Sozialisationsforschung mit den Lebensaltern rund um das Erwachsenenalter beschäftigte, die Lebensphasen davor als Übergang in das Erwachsenenalter und das Alter als eine besondere Form am Ende des Erwachsenenalters definierte somit das Erwachsenenalter als kaum hinterfragte Lebensphase vorausSetzte, wird es nunmehr als unthematisierte Lebensphase der Sozialisationsforschung und Sozialen Arbeit entdeckt. Diese Entwicklung steht vor allem im Kontext der Entgrenzung der Lebensalter, denn die Grenzen zwischen den Lebensaltern werden gegenwärtig neu austariert und innerhalb des alltäglichen Lebens der Erwachsenen lassen sich neue Mischungen zwischen Arbeiten, Leben und Bildung beschreiben. Das traditionelle Bild vom Erwachsenen als dem fertigen Menschen, der seine Identität gefunden und in Arbeit und Familie integriert ist, bricht auf. Für die Soziale Arbeit wird es zentral, nach den sozialen Prozessen zu fragen, durch die die Erwachsenen ihre subjektive Handlungsfähigkeit stärken und behaupten können.

      Lebensalter und Soziale Arbeit 5