Kommunikationstheoretische Aspekte in der systemischen Aufstellungsarbeit
Eine Fallstudie zum Prozess der subjektiven Wirklichkeitswahrnehmung und -konstruktion sowie deren nachhaltiger Veränderung beim Klienten mittels Familienaufstellung und Brettaufstellung
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 untersucht die nachhaltige Wirkung systemischer Aufstellungsarbeit und deren Phänomenologie. Die Verfasserin, beeinflusst durch konstruktivistische Ansätze im Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, verbindet diese Disziplin mit der Aufstellungsarbeit. Der Fokus liegt auf den inneren Kommunikationsprozessen der Klienten während systemischer Aufstellungen. Die Untersuchung umfasst teilnehmende Beobachtungen von Familienaufstellungen und Brettaufstellungen, gefolgt von Interviews etwa drei Monate nach den Sitzungen. Insgesamt wurden sechs Interviews durchgeführt, jeweils mit drei Klientinnen, die an Familienaufstellungen und Brettarbeit teilgenommen hatten. Ziel war es, die innerpersonale Kommunikation der Klienten, deren veränderte Wahrnehmung der Realität und die durch die Aufstellungsarbeit bewirkten Perspektivwechsel zu analysieren. Die empirische Untersuchung konzentriert sich auf den inneren Kommunikationsprozess und das subjektive Erleben der Klienten sowie die Veränderungen in ihrem Leben, die durch die Aufstellungsarbeit und die damit verbundene Veränderung ihrer inneren Haltung entstanden sind.
