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Alexander Thamer

    Kulturrecht
    • Kulturrecht

      Urheberrecht und Kulturgüterschutz im kommunikationstheoretischen Kontext

      • 289 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Untersuchung beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Urheberrecht und Kulturgüterschutz und versucht, ein übergeordnetes Kulturrecht zu definieren, das die Grenzen des Allgemeininteresses an kulturellen Artefakten und die Privatinteressen der Urheber berücksichtigt. Die Debatte um die eigentumsfreiheitliche Dimension des Kulturgüterschutzes wird um eine kunstfreiheitliche Diskussion erweitert. Die Novellierung des Kulturschutzgesetzes 2016 führte zu einem Aufschrei unter Kunstsammlern und Galeristen und lenkte die Aufmerksamkeit auf ein Rechtsgebiet, das selten in den Medien behandelt wird. Besonders die Reform des Abwanderungsschutzes entfachte eine hitzige Debatte über Enteignung und den kulturpolitischen Staatseinfluss. Die Untersuchung fokussiert sich auf die Überschneidung von Urheberrecht und Kulturgüterschutz. Es wird ein normativer Rahmen geschaffen, der sowohl das Urheberrecht als auch den Kulturgüterschutz umfasst. Zudem werden kulturelle Kommunikationsrechte und die Konfliktbereiche zwischen diesen Rechtsgebieten analysiert. Die Arbeit zielt darauf ab, Lösungsansätze für die Kollisionen zwischen Kulturgüterschutz und Urheberrecht im Kontext des Eigentumsschutzes, der Kunstfreiheit und des Persönlichkeitsrechtsschutzes zu entwickeln.

      Kulturrecht