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Simon Bein

    Identität und Demokratie
    • Identität und Demokratie

      Polarisierung und Ausgleich im Spannungsfeld von Liberalismus und Republikanismus

      • 552 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Wie kann eine plurale Demokratie den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger fördern und gleichzeitig den Wettstreit zwischen politischen Identitäten unterstützen? Offenheit und Wettbewerb sind essenziell für demokratische Systeme, jedoch ist eine demokratische Identität notwendig, um dysfunktionale Polarisierung zu vermeiden. Die zentrale These besagt, dass ein einseitiges politisches Identitätsmodell den Ausgleich legitimer demokratischer Pole und die Entwicklung einer demokratischen Identität behindert. Der Liberalismus und der Republikanismus werden als zwei politische Identitäten betrachtet, die jeweils Chancen und Spannungen in Bezug auf eine demokratische Identität bieten. Daher wird für eine Balance zwischen diesen Identitäten plädiert. Eine empirische Analyse von 2005 bis 2021 zeigt, dass eine ausgewogene Kombination aus liberaler und republikanischer Identität in 27 untersuchten Demokratien mit geringerer politischer Polarisierung korreliert. Das Inhaltsverzeichnis umfasst die Einleitung, den Identitätsbegriff, Konflikte und Ausgleiche politischer Identitäten in der Demokratie, eine theoretische Gegenüberstellung, Methodik, quantitative Analysen zur Polarisierung und exemplarische Fallstudien zu politischen Identitätskonflikten und deren Einfluss auf die demokratische Identitätsbildung sowie ein abschließendes Fazit zur notwendigen Identität für die Demokratie.

      Identität und Demokratie