Bookbot

Emilia Wojtczak

    Die Auswirkung der Vaterlosigkeit auf das Werk Wolfgang Koeppens und Thomas Bernhards
    • Die Auswirkung der Vaterlosigkeit auf das Werk Wolfgang Koeppens und Thomas Bernhards

      Eine literaturpsychologische Studie

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Im Mittelpunkt des Buches steht die Analyse der Werke von Wolfgang Koeppen und Thomas Bernhard, die beide ohne ihren Vater aufwuchsen. Die Untersuchung erfolgt unter dem Aspekt der Vaterlosigkeit, wobei der Fokus auf den literarischen Schöpfungen dieser deutschsprachigen Autoren liegt. Ziel ist es, die Auswirkungen der Vaterentbehrung auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schriftsteller zu erforschen und zu zeigen, wie sich diese Erfahrungen in ihren Romanen und Erzählungen widerspiegeln. Die Arbeit vergleicht und setzt die beiden Facetten der Vaterlosigkeit in Beziehung zueinander. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf den Biografien der Autoren, sondern auf den fiktiven Figuren in ihren Werken, die als zentrale Untersuchungsobjekte dienen. Das Buch gliedert sich in mehrere Abschnitte: Zunächst werden die Aspekte der Vaterlosigkeit in der Literatur nach 1945 thematisiert, gefolgt von einer sozio-psychologischen Perspektive. Es werden die drei Funktionen des Vaters nach Lacan behandelt und die Darstellung der Vaterlosigkeit in den Werken von Bernhard und Koeppen analysiert. Abschließend erfolgt ein Vergleich der beiden Autoren, um die Schlussfolgerungen zu ziehen, die aus der Untersuchung der Vaterlosigkeit in ihren literarischen Arbeiten resultieren.

      Die Auswirkung der Vaterlosigkeit auf das Werk Wolfgang Koeppens und Thomas Bernhards