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Johannes Werschmann

    Die vergaberechtliche Selbstreinigung und Schadenswiedergutmachung im Lichte der Vergaberechtsnovelle 2016
    • Die vergaberechtliche Selbstreinigung und Schadenswiedergutmachung im Lichte der Vergaberechtsnovelle 2016

      Compliance-Management-Systeme zum Nachweis der Integrität

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Im Kontext der vergaberechtlichen Selbstreinigung gemäß § 125 GWB sind gesellschaftsrechtliche Compliance-Standards anwendbar. Halten sich Selbstreinigungsmaßnahmen innerhalb der gesellschaftsrechtlich zulässigen Grenzen, ist eine positive Bewertung dieser Maßnahmen zu erwarten, die gerichtlich überprüfbar ist. Die öffentliche Auftragsvergabe stellt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in Deutschland dar, wobei Aufträge nur an geeignete Unternehmen vergeben werden, die nicht nach § 123 oder 124 GWB ausgeschlossen sind. Das Gesetz ermöglicht es jedoch Unternehmen, die aufgrund eines Ausschlusses betroffen sind, durch Selbstreinigung am Vergabeverfahren teilzunehmen. Der Autor beleuchtet diese Möglichkeit der zweiten Chance zur Wiederzulassung sowie die Rechtsschutzmöglichkeiten für Unternehmen und bietet praktische Lösungsansätze zur Selbstreinigung. Besonders im Fokus stehen die Maßnahmen gemäß § 125 Abs. 1 Nr. 3 GWB sowie die Anwendbarkeit gesellschaftsrechtlicher Grundsätze und Compliance-Standards. Das Inhaltsverzeichnis behandelt Themen wie Ausschluss und Wiederzulassung nach alter und neuer Rechtslage, die Rolle der Business-Judgement-Rule im Kontext der Selbstreinigung, die Rechtssicherheit durch ID PS 980/ISO 19600 und die umfassende gerichtliche Überprüfung der Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 Abs. 2 GWB.

      Die vergaberechtliche Selbstreinigung und Schadenswiedergutmachung im Lichte der Vergaberechtsnovelle 20162020