Jack London war ein amerikanischer Romanautor und Journalist, dessen Werke sich romantisch mit elementaren Überlebenskämpfen auseinandersetzen. Er schöpfte reichlich aus seinen vielfältigen Lebenserfahrungen, einschließlich seiner Zeit im Klondike und seiner Arbeit als Seemann und Hobo. Seine Prosa erforscht oft die rohen Aspekte der menschlichen Existenz und natürliche Kräfte.
Der stark autobiographische Roman "Martin Eden" ist ein Werk ganz anderer Art, als die bis heute – auch in Deutschland – bekannteren Bücher des Autors. Martin Eden ist zunächst ein Künstlerroman. In der Gestalt des Titelhelden reflektiert Jack London das Sich-Berufen-Fühlen zum Schriftsteller, das Ringen um Ausdruck, Inhalt, literarische Gattung – und um literarischen Erfolg. Martin Eden zerbricht – paradoxerweise, so mag es scheinen – schließlich gerade am lang ersehnten Erfolg.
In berühmten Werken wie 'Ruf der Wildnis' hat Jack London das harte Leben der Goldsucher, Glücksritter und ihrer treuen Hunde im unwirtlichen Nordland Amerikas geschildert. Dabei war er meist am besten, wenn er sich kurz fasste: in seinen Erzählungen. Da versucht ein Mann in Eiseskälte ein Streichholz zu entzünden, doch seine Finger sind schon zu steif – ein dummes Missgeschick entwickelt sich zum dramatischen Kampf ums Überleben. Mit meisterlicher Prägnanz versetzt Jack London seine Leser in dieser Auswahl seiner besten Storys an den Rand der Zivilisation und die Grenzbereiche menschlicher Existenz.
Jack London brach 1897 auf, um am großen Goldrausch am Klondike River teilzuhaben. Gold fand er keines, dafür aber den Stoff für seine berühmten Nordland-Erzählungen. Den so abenteuerlichen wie strapaziösen Weg zu den Goldfeldern im Yukon-Territorium hat er in den hier versammelten Geschichten um 'Alaska-Kid' spannend geschildert. Im Land der Verheißung angekommen, wird Kid in der ungezähmten Wildnis in weitere fesselnde Abenteuer verstrickt, bei denen die stolze Trappertochter Joy Gastell eine besondere Rolle spielt.
"Kid war ganz verblüfft über den immer noch guten Zustand Wentworth', der unter den gegebenen Verhältnissen das reine Wunder schien. Warum in aller Welt war er der einzige, der keinen Skorbut bekam? Und warum haßte Laura Sibley ihn ... während sie doch gleichzeitig winselte und bettelte und ihn anflehte, um irgend etwas Geheimnisvolles von ihm zu bekommen? Was war dieses Geheimnisvolle, das sie von ihm erhalten und das er ihr nicht geben wollte? Kid hatte sich daran gewöhnt, hin und wieder einen Besuch in der Hütte Wentworth' abzustatten, wenn der seine Mahlzeiten einnahm. Aber das einzige Verdächtige, das er feststellen konnte, war lediglich Wentworth' Mißtrauen gegen ihn." Jack Londons realitätsnahe Schilderung des Lebens von Goldgräbern und Abenteurern ist inspiriert von seinen eigenen Erlebnissen während des Klondike-Goldrauschs. Dies ist der zweite Teil der Geschichten um "Alaska-Kid", hier in der kongenialen Übersetzung von Erwin Magnus. Jack London. Kid und Co. Übersetzt von Erwin Magnus. Originaltitel: Smoke and Shorty. Erstdruck der Übersetzung von Erwin Magnus: Universitas Verlag, Berlin 1931. Neuausgabe, durchgesehener Neusatz, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
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1 Lesestunde
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"Ich hoffe, den Leser einigermaßen überzeugt zu haben, daß die Abenteuer meines Hundes, des Helden dieses Buches, wirklich erlebte Abenteuer aus einer wirklichen Kannibalenwelt sind." Jack London. Es ist einer der berühmtesten Hunde-Romane der Weltliteratur, den Jack London, der amerikanische Abenteuer-Schriftsteller uns hier vorlegt. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)