Aufsteigende Sicherheiten einer GmbH im System von Kapitalerhaltungs- und Solvenzschutzrecht.
Unter besonderer Berücksichtigung sicherungsvertraglicher Verwertungsbeschränkungen durch Limitation Language.
- 423 Seiten
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Die Arbeit untersucht die Besicherung von Gesellschafterdarlehen mit dem Gesellschaftsvermögen einer GmbH im Kontext des Kapitalerhaltungs- und Solvenzschutzrechts, das durch das MoMiG und das SanInsFoG reformiert wurde. Dabei wird die bisher wenig erforschte Wirkung von regelmäßig vereinbarten Verwertungsbeschränkungen, bekannt als Limitation Language, analysiert. Diese Verwertungsbeschränkungen werden häufig zum Schutz der Geschäftsführer eingeführt, um Unsicherheiten bei der Erfassung aufsteigender Sicherheiten durch kapitalgesellschaftsrechtliche Ausschüttungssperren zu begegnen. Die Arbeit zeigt, dass die Effektivität, Notwendigkeit und zweckmäßige Ausgestaltung dieser Beschränkungen von den gängigen Erwartungen abweichen können. Das Inhaltsverzeichnis umfasst eine Einleitung zur Begriffsbestimmung und Bedeutung der aufsteigenden Besicherung, gefolgt von einer Analyse der kapitalerhaltungsrechtlichen und solvenzschutzrechtlichen Behandlung solcher Sicherheiten sowie der Haftungsfolgen bei verbotswidriger Besicherung. Zudem wird die Rolle der Limitation Language und ihre Auswirkungen auf die Kreditmaterie und die Kautelarpraxis betrachtet. Abschließend werden die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst und ein Literatur- und Stichwortverzeichnis bereitgestellt.
