Finanzverfassungen des Saarlandes in Umbruchzeiten.
Das Finanzverfassungsrecht des Saarlandes von 1945 bis 1957/1959.
- 344 Seiten
- 13 Lesestunden
Nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum 5.7.1959 war das Saarland wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen. Diese Arbeit untersucht das Finanzverfassungsrecht des Saarlandes in dieser Zeit, mit besonderem Fokus auf die Umsatzsteuer und besondere Verbrauchsteuern, die im Saarland weitgehend »französisiert« wurden. Die Verteilung dieser Steuern zwischen dem Saarland und Frankreich erfolgt nach einem bevölkerungszahlabhängigen Schlüssel. Zudem werden die Parallelen zur europäischen Integration hervorgehoben. Die Untersuchung behandelt den Zeitraum von der politischen und wirtschaftlichen Trennung des Saarlandes vom deutschen Staatsverband bis zu seinem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland am 1.1.1957 und am 6.7.1959. Während dieser Zeit war das Saarland wirtschaftlich und außenpolitisch an Frankreich gebunden. Die Arbeit thematisiert die finanzverfassungsrechtlichen Grundlagen, insbesondere das Haushaltsverfassungsrecht und das Steuerverfassungsrecht. Das Inhaltsverzeichnis gliedert sich in mehrere Abschnitte: die staatsrechtlichen Grundlagen, die Besatzungszeit von 1945 bis 1947, die Protektoratszeit von 1947 bis 1956 sowie den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Würdigung und den Ergebnissen in Thesenform, ergänzt durch ein Literatur- und Stichwortverzeichnis.
